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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
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Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
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Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Neaera – 'Let The Tempest Come'
Label: Metalblade Records
Release: 07. April 2006
Spielzeit: 50:42 Minuten

Koroded – 'To Have And To Unhold''Let The Tempest Come' heißt der zweite Longplayer des Münsteraner Moshcore-Quintetts Neaera, der fast exakt ein Jahr nach seinem Debütvorgänger 'The Rising Tide Of Oblivion' seinen Weg in die CD-Regale findet. Dicke 50 Minuten des düsteren Zorns haben Schreier Benny Hilleke, Tobias Buck, Stefan Keller, Benjamin Donath und Sebastian Heldt hier auf CD gebracht. Jedes Grind-/Moshcore-Klischee wird auf dem Album erfüllt, von Songtitel über Instrumentalisierung und den Songtexten passt wirklich alles hervorragend zusammen, genauso wie schon vor Jahren bei Cradle Of Filth, mit denen man musikalisch doch recht viel gemeinsam hat. Den Eindruck wird man während der gesamten Spielzeit einfach nicht los. So wie sich die ersten beiden Songs 'Mechanisms Of Standstill' und 'Let The Tempest Come' ähneln, so kann man umfassend für die gesamte CD sprechen, dass alles zum Verwechseln ähnlich klingt, auch wenn man die Scheibe zum sechsten und siebten Mal hört. Mit 'Plagueheritage' und 'God-Forsaken Soul' nimmt die Einfältigkeit ihren Lauf, hängen bleibt dank totaler Unmelodiösität absolut gar nichts, lediglich ein paar wenige Gitarren erkämpfen sich den Weg ins Gedächtnis. Diese CD klingt einfach nur böse und das ist auch eines der wenigen Argumente, welche für Neaeras Zweitling sprechen. Ein weiteres Argument sind die makellos gespielten Instrumente und der überaus dicke Sound, der im Januar 2006 mit Jacob Hansen in den dänischen Hansen Studios geschaffen wurde. Der vorletzte Song 'Life Damages The Living' sticht stark heraus, bei diesem handelt es sich um ein ruhiges Instrumentalstück mit Akustikgitarre und einem außerordentlich schönen E-Gitarrensolo, welches zu beeindrucken weiß. Darauf folgt der letzte Song 'Scars Of Gray', der sich tatsächlich auch noch ein wenig von den anderen abhebt dank dem späten Vorkommen von Dynamik, von deren Existenz man schon fast vergessen hätte. Zu schade, dass die einzigen Melodien auf diesem Album lediglich hin und wieder von den Gitarren kommen. Um die restlichen Positivargumente nicht zu vergessen: Es wird gegrunzt und geschrien was das Zeug hält und selbst Bigfoot und seine Yetikollegen würden sich vor Angst unterm Bettdeckchen verstecken. Würde man pünktlich zum Releasedatum alle Kindergärten mit Neaeras 'Let The Tempest Come' versorgen, hätte man im Handumdrehen eine Vielzahl kleiner Monster geschaffen, die klischeehaft über Gut und Böse singen bzw. kreischen und grunzen, mehr jedoch über das Böse. Diese CD ist wirklich nur was für Grindcore/Moshcore-Spezialisten und absolute Knüppelfans, denn mehr wird hier nicht geboten. Selbst für Fans anderer Metalblade-Bands wie If Hope Dies und Machinemade God kann es hier problematisch werden.

Tracklist – 'Let The Tempest Come':

01. 'Mechanisms Of Standstill'
02. 'Let The Tempest Come'
03. 'Plagueheritage'
04. 'God-Forsaken Soil'
05. 'Heavenhell'
06. 'Desecrators'
07. 'The Crimson Void'
08. 'I Love The World'
09. 'Paradigm Lost'
10. 'Life Damages The Living'
11. 'Scars Of Gray'

Mehr Info:
Website Neaera
Autor: Patrick Portnicki