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Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Theory Of A Deadman - 'Gasoline'
Label: Roadrunner Records
Produzent: Howard Benson
Release: 28. April 2006
Spielzeit: 44:43 Minuten

Theory Of A Deadman - 'Gasoline'Die Kanadier von Theory Of A Deadman wurden 2002 von Nickelback-Frontmann Chad Kroeger entdeckt, als man sich zufällig auf einer Party traf und die Band Kroeger ihr Demo in die Hand drückte. Fanden sich die Jungs dann erst auf dessen Label 604 Records wieder und releasten ein Album, wuchsen sie so schnell über sich hinaus, dass sich letzten Endes Roadrunner den Zuschlag sicherte, um die Drei in neue Dimensionen zu katapultieren. Mit dem Song 'Nothing Could Come Between Us' vom selbstbetitelten Vorgänger konnte die Band bereits die Charts entern, verschwand danach aber wieder in die Versenkung. Der neue Braten 'Gasoline' von Sänger und Gitarrist Tyler Connolly, Gitarrist Dave Brenner und Basser Dean Back ist mittlerweile die zweite Veröffentlichung auf dem eher sonst metallastigeren Zweig des Labels. Aber Abwechslung soll ja bekanntlich nicht schaden. Spannend ist, nicht zu wissen, was den Hörer erwartet und so lässt man die Kupplung erstmal langsam kommen und anrollen. Der Opener 'Hating Hollywood' klingt nach Stadion Rock im Stile von Nickelback und Co. Etwas Southern Rock schleicht sich hier ebenfalls ein, getragen von der kernigen Rockerröhre Tylers. Auch 'No Way Out' meistert das Pflichtprogramm ordentlich. Im weiteren Verlauf der Platte zeigt die Band Reife und überzeugendes Songwriting. Eine Akustikballade wie 'Santa Monica' zieht den Hörer gekonnt in ihren Bann und lässt ihn mit den Emotionen verschmelzen. Hinter 'Say Goodbye' steht ein Ausrufezeichen. Dieser Song ist eines der Highlights auf 'Gasoline', da die Mitsummnummer bereits
nach dem ersten Durchlauf funktioniert. Sieht man bei Theory Of A Deadman einmal genauer hin, sind die Strukturen wie gemacht für jung und alt. Der Breitband Rock erfüllt die nötigen Maßstäbe, um in Mainstream-Manier dicke Hallen zu füllen. Wäre da nicht der Stil, der etwas zu abgekupfert wirkt. Vergleiche hin oder her, jedoch muss man sich schon Abzüge in der B-Note gefallen lassen, denn etwas mehr Eigenständigkeit ist eine genauso hohe Messlatte, um ganz oben und dauerhaft in der ersten Liga mitspielen zu können. Hier sollte noch etwas dran gefeilt werden. Ansonsten ist alles soweit am richtigen Platz und mit den Songs 'Save The Best For Last' und 'In The Middle' findet 'Gasoline' letztendlich seinen Platz in den oberen Rängen.
Liebhaber des guten alten handgemachten Rock kommen hier voll auf ihre
Kosten. Leute, die eher spezifisch in die Kiste greifen, sollten die Finger davon lassen, wenn ihnen schon 3 Doors Down Tränen in die Augen treiben. Theory Of A Deadman haben das Zeug in ihrem Genre noch einen Sprung nach vorn zu machen. Bleibt abzuwarten wie sich die Band und dieses Album entwickelt, denn der Käufer entscheidet ja wie in so vielen Fällen über den Status einer Band. Man darf gespannt sein.

Tracklist - 'Gasoline':

01. 'Hating Hollywood'
02. 'No Way Out'
03. 'No Spuprise'
04. 'Quiver'
05. 'Santa Monica'
06. 'Better Off'
07. 'Say Goodbye'
08. 'Hello Lonely (Walk Away From This)'
09. 'Me And My Girl'
10. 'Since You´ve Been Gone'
11. 'Hell Just Ain´t The Same'
12. 'Save The Best For Last'
13. 'In The Middle'

Mehr Infos:
Website Theory Of A Deadman
Autor: Martin Pilgrimm