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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Hoobastank - 'Every Man For Himself'
Label: Island Records
Produzent: Howard Benson
Release: 05. Mai 2006
Spielzeit: 43:43 Minuten

Hoobastank - 'Every Man For Himself'Hoobastank? Vielleicht is dieser Name den meisten nachdem letzten Longplayer 'The Reason' wieder aus dem Gedächtnis entfallen. Mag zum einen daran liegen, dass die Kalifornier bis heute nie wirklich den wirklichen Durchbruch in Deutschland geschafft haben und aufgrund ihres oft banalen Stils einfach nicht eigenständig genug klingen. So bleibt abzuwarten, ob sich diesmal das Blatt mit dem neuen Album 'Every Man For Himself' wendet oder ob Hoobastank nach wie vor auf der Suche nach einem Pfad zum Ende des Lichts sind. Das Intro 'The Rules' hätte man sich gewiss schon einmal sparen können. Zu plakativ kommt das Ganze hier zur Geltung. Hubschraubergeräusche und die Stimme eines amerikanischen Generals als Ansprache wirken einfach zu platt. Gerade bei einer Band wie Hoobastank, die ja sonst eher dem poppigen Mainstream Sound zugewandt ist. 'Born To Lead' startet dann während der Militärmarsch ausfadet. Und was bleibt zu sagen? - Auch hier fehlt die Explosivität. Es ist ein Opener, ja, genau, ein Opener und der sollte einfach nicht so lasch daher kommen. Man erwartet da einfach mal ein bisschen mehr Eier zeigen und nich das übliche glattgebügelte Songwriting wie schon so oft zuvor von diversen Bands gehört. 'Inside Of You' ist der erste Song, welcher zu begeistern weiß und auch mal die Gedanken auf die Tanzflächen der Clubs richten darf. Catchige Melodie, treibende Gesänge und ein Beat, der den Laien nicht überfordern dürfte. In solchen Momenten lassen die Mannen, Sänger Doug Robb, Gitarrist Dan Estrin und Drummer Chris Hesse schon mal ihre Klasse aufblitzen. Leider gibt sich 'Every Man For Himself' über die meisten Strecken dann doch recht eintönig und im gewohnten Schema. 'Look Where We Are' weiß zwar noch mit Charme zum Mitnicken zu animieren, jedoch bleibt nicht auszuschließen, dass auf dem Neuling einfach die Bretterknaller fehlen, wie sich auf dem Debüt zumindest noch enthalten waren. Man wird das Gefühl einfach nicht los, dass die Songs keine besondere Atmosphäre zu erzeugen wissen. Aber warum? - Entweder wollen oder können die Jungs nicht anders, denn eigentlich ist das einer Band wie Hoobastank zuzutrauen, die Hörer mit einigen magischen Momenten zu verzaubern. Diese müssten nur ab und zu mal
wieder aus der Wühlkiste ausgegraben werden, wenn der mittlerweile zum Trio geschrumpfte Zug sich aus seiner gewohnten Bahn befreien will. Als musikalisch schlecht kann man die Platte nicht wirklich abhandeln, nur wie gesagt, das Können auch produktiv anzuwenden bleibt ebenfalls eine Kunst für sich. Fans der Band werden mit Sicherheit auch mit dieser Scheibe etwas anfangen können, um aber mit Bands wie Incubus und Co. gleichzuziehen, werden noch viele Schweissperlen vergossen
werden müssen. Am Ende steht ein durchschnittliches Album, nicht mehr und nicht weniger.

Tracklist - 'Every Man For Himself':

1. 'The Rules'
2. 'Born To Lead'
3. 'Moving forward'
4. 'Inside of You'
5. 'The First Of Me'
6. 'Good Enough'
7. 'If I Were You'
8. 'Without A Fight'
9. 'Don´t Tell Me'
10. 'Look Where We Are'
11. 'Say The Same'
12. 'If Only'

Mehr Infos:
Website Hoobastank
Autor: Martin Pilgrimm