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Alternate Eve
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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Casey Jones – 'The Messenger'
Label: Alveran Records
Release: 09. Juni 2006
Spielzeit: 27:25 Minuten

Casey Jones – 'The Messenger'Casey Jones heißt der USA-Export aus Jacksonville, der deutschlandweit auf Alveran Records veröffentlicht wird. Hierbei handelt es sich nicht um einen Einzelkünstler, sondern um eine fünfköpfige Straight Edge-Band, bestehend aus Sänger Josh James, Drummer Caleb James, Bassist Josh Smith und den Gitarristen Evan Judd und Poops Howard. Die erscheinende Platte trägt den Titel 'The Messenger' und bereits der Titel trägt nach außen, dass man zu so einigem eine Meinung und prinzipiell vieles zu sagen hat. Interessant ist, dass die Band aus einem Nebenprojekt ehemaliger Evergreen Terrace-Mitglieder entstanden ist. Erinnern tut die Musik von den Mannen um Shouter Josh von der ersten Sekunde an an die Genre-Vorzeigeband Comeback Kid. '1 Out Of 3 Has A STD' drückt gehörig auf´s Gaspedal, lässt hin und wieder die Doublebass rattern, wirkt nur leider nicht besonders eindrucksvoll, da musikalisch alles sehr schlicht und monoton gehalten ist. Die Gitarristen reduzieren ihre Arbeit lediglich auf schnelles Riffing und der Sänger auf´s Shouten, was einen bereits nach wenigen Minuten langweilen würde, wenn im zweiten Song 'Coke Bongs And Sing-A-Longs' nicht plötzlich kurz vor Songende „Oh-Oh“-Chöre und etwas melodischer Gesang ertönen würde. Genau das würde man sich öfter wünschen, dieser Wunsch wird aber leider größtenteils enttäuscht. Die Tracks 3 bis 5 gehen schnell rum. Drei Songs innerhalb von sechs Minuten stellen schon eine zeitliche Leistung dar, die nicht zu verachten ist, wenn es um Schnelligkeitsrekorde geht. Song 6 'Any Port In A Storm' weiß sich etwas abzuheben, dank der etwas erhöhten Sing-A-Long-Tauglichkeit, die diese Band musikalisch erst interessant macht. Nennenswert ist nur noch der letzte Titel, leider auch nur, weil es der Letzte auf diesem mageren Longplayer ist, der eigentlich keiner ist, mit einer Spielzeit von gerade mal 27:25 Minuten. Gerne würde man an dieser Stelle etwas mehr schreiben, nur müsste man jetzt anfangen, die Themen der Texte auseinander zu nehmen, weil sonst nix Interessantes mehr übrig ist, was man dann doch lieber den Straight Edgern unter den Hörern überlässt. Wer auf Aussagekraft und Qualität baut, greift hier doch lieber zum Original namens Comeback Kid. Wer jedoch gar keine CD im Regal auslassen möchte, kann auch gerne mal zur Alternative greifen, um sich zügig bewusst zu werden, dass Stilkopie sich immer am Original messen lassen muss, denn Casey Jones fehlt jegliche Eigenständigkeit und dazu auch noch die Kreativität, eine gute Band wie Comeback Kid gut zu kopieren und das Gewicht auf deren Stärken zu verlagern, doch diese hat man ausgelassen. Im Panini-Fußball-WM-Sammelalbum will man schließlich auch nur Togo-Mittelfeldspieler Kuami Agboh Sammelbild Nr. 371 haben, um das Album voll zu bekommen, so verhält sich das auch mit dem Oldschool-Hardcore-CD-Schrank und Casey Jones' 'The Messenger'.

Tracklist – 'The Messenger':

01. '1 Out Of 3 Has A STD'
02. 'Coke Bongs And Sing-A-Longs'
03. 'No Donnie, These Men Are Straight Edge'
04. 'Lessons'
05. 'Nothing To Lose'
06. 'Any Port In A Storm'
07. 'The Sober'
08. 'Medic'
09. 'Bite The Dust'
10. 'Times Up… Bitch'
11. 'Punch-A-Size'
12. 'Shit Storm'

Mehr Info:
Website Casey Jones
Autor: Patrick Portnicki