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Secluded - 'The Art Of Displacing Memories'
Label: Unsigned
Produzent: Martin Schnella
Release: 17. Juli 2006
Spielzeit: 20:21 Minuten

Secluded - 'The Art Of Displacing Memories'Nach der ersten selbstproduzierten EP 'No One Gets Out Alive' aus dem Jahr 2005 folgt nun die zweite Scheibe der vier Dürener.
Was Secluded hier abliefern, ist Metal und zwar in Reinkultur. Philipp Müller an der Gitarre, Daniel Fornaroli am Bass und Thomas Müller, der die Songs mit dem Schlagzeug vorantreibt, verstehen ihr Handwerk durchaus gut. Timo Leisten reiht sich mit seinem abwechselnden Kreischen, Grunzen und Singen nahtlos in das Treiben der Band ein.
Nach dem sehr schönen instrumentalen Intro 'Secrecy' ist es auch schnell mit der Ruhe vorbei und 'Identity Of Your Mind' fegt einem um die Ohren. Secluded zeigen gleich zu Anfang, wo es bei ihnen langgeht und tatsächlich haben es auch die drei weiteren Songs in sich.
Nachdem man sich vom ersten Kracher erholt hat, gibt es bei 'Broken Hatred' eine kurze Verschnaufpause, die aber als bald durch einen aggressiven Ausbruch der vier unterbrochen wird. Es wird sogar nochmal ein Zahn zugelegt und der Hörer wird durch die brachiale Gewalt des Songs an die Wand gefegt. Genau ab diesem Zeitpunkt gibt es keine Phase der Erholung mehr. 'A.F.M.' Setzt genau da an, wo 'Broken Hatred' aufgehört hat. Ähnlich wie bei Slipknot fängt Timo an seinen Text ins Mikro zu sprechen nur um im nächsten Moment völlig auszurasten. Während seine Kollegen ekstatisch in die Saiten oder auf die Felle hauen, schreit er sich immer weiter die Seele aus dem Leib um dann den Song nach knapp dreieinhalb Minuten mit einem tiefen Grunzer zu beenden.
All ihre Kräfte scheinen sich Secluded jedoch für den letzten Song, 'Deep Shelter', aufbewahrt zu haben. Hier geben sich schnelle und harte Parts mit ruhigeren, aber nicht weniger aggressiven, Stellen die Klinke in die Hand und Sänger Timo gibt noch einmal sein komplettes Stimmenvolumen zum Besten. Mit fast sieben Minuten ist das der längste und wohl auch der am Besten komponierte Song.
Nach etwa 20 Minuten entlassen Secluded den Hörer wieder in die Ruhe und das Gewitter nimmt ein Ende. Doch nur für kurze Zeit, denn die Boxen werden bestimmt nicht lange von dieser Platte verschont bleiben und es werden sich wieder dunkle Wolken am blauen Himmel zusammenziehen.
„New Old School Metal“, so bezeichnet das Quartett seine Musik. Und damit haben die Jungs Recht, denn es werden viele klassische Elemente verwendet, die mit neuen und eigenen Ideen kombiniert werden.
Die Produktion, die sehr rau gehalten wurde, gibt ihren Teil hinzu. Der Sound wirkt dadurch nicht ganz perfekt, was den Songs jedoch einen sehr persönlichen Charakter gibt. Mit 'The Art Of Displacing Memories' überzeugen Secluded auf ganzer Linie und man merkt ihnen das junge Alter nicht an. Die fünf komplex strukturierten und perfekt in Szene gesetzten Songs machen von Anfang bis Ende Spaß und man darf gespannt sein, was da noch kommt. Potential für mehr ist auf jeden Fall vorhanden!
Live könnt ihr die Jungs übrigens am 22. Juli am Echtzer See beim S.U.M.O. Open Air oder am 08. August im Aachnener Wild Rover erleben. Mehr Info dazu gibt es hier


Tracklist – 'The Art Of Displacing Memories':

1. 'Secrecy'
2. 'Identity Of Your Mind'
3. 'Broken Hatred'
4. 'A.F.M.'
5. 'Deep Shelter'

Mehr Infos:
Wastin!com´s StarChecker mit Secluded
Website Secluded
Secluded @MySpace.com
Autor: Alexander Greve