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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
No One´s Choice – 'Waiting For Summer'
Label: Unsigned
Produzent: Philipp Kleinebrahm / No One´s Choice
Release: 24. November 2006
Spielzeit: 19:51 Minuten

No One´s Choice – 'Waiting For Summer' No One´s Choice dürften in der lokalen Skate-Punk-Szene keine Unbekannten sein. Zumindest im Ruhrgebiet, dort, wo Sänger und Gitarrist Jabbl, Gitarrist Timmy, Basser Diddy und Drummer Powell ihr Hauptquartier haben. Zumindest konnte man sich schon mit Bands, wie No Use For A Name, Strung Out, sowie den Satanic Surfers die Bühne teilen und ein Longplayer unter das Volk bringen. Seit nun mehr sieben Jahren tourt man ja auch bereits durch Deutschland und benachbarte Länder. Nun war es jedoch an der Zeit wieder einmal neue Songs zu offenbaren. Dafür recordeten die Jungs erst einmal die EP 'Waiting For Summer', welche für die Hörerschaft sechs Stücke beinhaltet. Wo No One´s Choice in der Vergangenheit noch weitaus zügiger zu Werke gingen und auch hin und wieder gerne Up-Tempo-Nummern durchknüppelten, ist dieser Sound den eingängigeren, sich eher im Mid-Tempo Bereich bewegenden Strukturen gewichen. Klingt zum Großteil dennoch alles recht catchy und vernünftig. Den besten Song gibt aber gleich zu Beginn der Scheibe geboten. 'Wake Up, Break Up' ist definitiv ein sehr gelungenes Stück Musik. Der Track klingt den amerikanischen Vorreitern des Punkrock sehr ähnlich. Hat man einmal ein zuckersüßes Riff gefunden, hat man in dem Genre schon die halbe Miete. So ist es auch bei den Nerds aus Bottrop. Zudem könnte man denken hier singt Nikola Sarcevic von Millencolin. Jabbl´s Stimme weißt durch seine Klangfarbe schon so einige Parallelen auf. Stört aber nicht.
Das darauffolgende 'Waiting For Summer' macht auch gleich beim leicht melancholisch angehauchten Riffing weiter. Die Drums treiben, die Gitarren bersten. Alles, was man sonst auch zu hören bekommt, wenn man sich mal in der Welt von Plus 44 und Co. umschaut. Mag man die Attitüde, die dahinter steckt, ist man bestens aufgehoben. No One´s Choice fügen sich gut ein, ohne zuviel Aufmerksamkeit zu erregen. Neben den 5Bugs und Itchy Poopzkid gehört man aber gewiss zur besseren Hälfte des deutschen Punkrock-Nachwuchses. Man agiert mit viel Spielfreude und versucht dem Ganzen eine eigene Note zu geben, was sicherlich die unbequemste Aufgabe im Punkrock ist. Diese 6-Track-EP ist ein solides Zeichen, dass mit den Jungs noch zu rechnen ist, auch wenn man sich mitterweile hier und da mal bei ein paar Screamo-Stilistiken bedient. Schade, dass es kein Album geworden ist. So muss man schon zweimal darüber nachdenken, ob man die Platte für einen wirklich von Nutzen ist, denn für den Bretterknaller hat es nicht ganz gereicht. Sollte das aber keine Rolle spielen, darf man den Griff wagen und für 20 Minuten mit den Jungs rocken.

Tracklist – 'Waiting For Summer':

01. 'Wake Up, Break Up'
02. 'Waiting For Summer'
03. 'I Don´t Care'
04. 'The Irretionality Of Rational Thinking'
05. 'Of Love And Loss'
06. 'You Without Me'

Mehr Info:
No One´s Choice: Website / MySpace
Autor: Martin Pilgrimm