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NO, In Full Strength, Abyss Of Eden, Aboliton – 'Our Blood 4 Unity' - Split
Label: Mr. Vain Records
Produzent: Bernd Eitel
Release: November 2006
Spielzeit: 42:17 Minuten

NO, In Full Strength, Abyss Of Eden, Aboliton – 'Our Blood 4 Unity''Our Blood 4 Unity' ist eine Split CD der vier Bands NO, In Full Strength (Ex Constantly Down), Abyss Of Eden und Abolition.
Den Anfang machen hier NO aus Mönchengladbach und was hier geboten wird ist düsterster Metal der langsamen Schiene. Die drei Songs 'Lost', 'War' und 'Media' kommen selten aus dem unteren Tempobereich heraus, haben aber einen enormen Druck unter dem Arsch. Besonders der erste Song 'Lost' ist definitiv im Death Metal Bereich einzuordnen. Fronter Bernd, der auch die Produktion der Platte übernommen hat, grunzt sich durch den Song, während der Rest der Band, im Genauen die Gitarristen Martyn und Heiner, Bassist Jörg und Drummer David, die langsamen, aber doch druckvollen, Töne entstehen lassen. Zwischendurch spielen sie auch ein wenig mit Melodien und kommen etwas aus der sonst sehr dunklen Ecke heraus. 'War' und 'Media' sind dem ersten Song sehr ähnlich. Weiter düster geht es zur Sache, auch wenn bei 'War' ein wenig mehr an der Geschwindigkeit gedreht wurde.
Nach dem der letzten Song von NO sind In Full Strength an der Reihe. Von den Gladbeckern gibt es 'Destroy The Pits', 'Spirit Not Fame' und 'We Won´t Forget', von der gleichnamigen Demo, auf die Ohren. Zu bemerken ist, dass die Gitarristen Haris und Thomas, Bassistin Kora, Drummer Phil und Fronter Pete die einzige Hardcore-Kombo auf der Platte darstellen. 'Destroy The Pits', dem auch Bernd von NO seine Stimme leiht, beginnt mit einem Moshpart und kommt aus diesem nicht mehr heraus. Der Text des Songs beschreibt die Szene aus der Sicht der Band und rechnet mit dieser ab.
Weiter geht’s mit 'Spirit Not Fame', welcher bei der Geschwindigkeit einen Gang höher schaltet und so eher in Richtung alte Schule geht. Mit 'We Won´t Forget' steuern die Ruhrpotter noch den Titelsong ihrer 2006 erschienenen Demo bei und fahren dabei weiterhin auf der Oldschool Hardcore Schiene. Danach ist dann auch schon Schluss für In Full Strength und Abyss Of Eden sind an der Reihe.
Die Band aus Mönchengladbach, bestehend aus den Frontern Mario und Martin, den Gitarristen Guido und Daniel, Drummer Jens und Bassist Niko, steht für Metalcore der brachialen Sorte. 'Sensitive Humanity In A Wasting Machinery' ist der erste Song der Jungs und haut den Hörer direkt mal vom Stuhl. Hier geht’s wesentlich schneller zur Sache als bei den Vorgängerbands. Treibende Drums treffen auf ordentliches Riffing und die beiden Shouter haben alle Hände voll zu tun. Einziger Schwachpunkt sind hier die cleanen Vocals, die nicht ganz ausgereift zu sein scheinen und nicht wirklich in das Bild passen wollen. Es folgen 'Aggression – The Delight Of Life Will Die' und 'The Antagonist´s Victim' welche ebenfalls im Metalcore-Gewand und sehr rotzig daher kommen. Die Doublebass fegt einem hier nur so um die Ohren und die Jungs verstehen es, ein gewisses Maß an Spannung aufzubauen. Besonders stößt aber leider bei 'Aggression – The Delight Of Life Will Die' die cleane Stimme wieder sauer auf, die leider ein wenig nervig rüberkommt. Dennoch machen Abyss Of Eden ihren Job auf dieser Split mehr als gut. Hier präsentiert sich eine Band, aus der noch einiges rauszuholen ist, denn da steckt einiges an Potential drin.
Die letzten drei Songs stammen von Abolition, die, wie In Full Strength, ebenfalls aus dem Ruhrpott kommen. Hier geht es wieder mehr in die Death Metal Richtung, wenn auch nicht so schleppend langsam, wie das bei NO der Fall ist. 'Better Part' zündet wie eine Bombe und reißt von Anfang bis Ende mit. Das schnelle Drumspiel von Markus trifft auf die Gitarren von Sven und Mossy und auf das Basspiel von Schnibbe. Zu den wieder sehr düsteren Tönen gesellt sich die heiser keifende Stimme von Fronter Pedda und rundet das Gesamtbild ab. Stilistisch vertreten sie hörbar die härteste Gangart und orientieren sich in etwa am Stil von Bands wie Full Blown Chaos. 'Black Heart' und 'At The End Of Days' geben dem Hörer noch einmal auf die Zwölf und Abolition lassen den Metalhammer über den Köpfen kreisen, bevor auch sie verstummen und die CD ihr Ende findet.
Hier haben sich vier Bands zusammengefunden, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Von Oldschool Hardcore, über Death Metal bis hin zu Metalcore ist für jeden etwas dabei. Dadurch, dass sich die Bands sehr voneinander unterscheiden, kommt so schnell keine Langeweile auf und man kann die Platte getrost öfter in den Player werfen, ohne zu schnell genug davon zu haben. Wer die Bands noch nicht kennt und sich ein Bild von ihnen machen möchte, ist also mit dieser Split bestens bedient.

Tracklist – 'Our Blood 4 Unity':

01. No - 'Lost'
02. No - 'War'
03. No - 'Media'
04. In Full Strength – 'Destroy The Pits'
05. In Full Strength – 'Spirit Not Fame'
06. In Full Strength – 'We Won´t Forget'
07. Abyss Of Eden – 'Sensitive Humanity In A Wastin Machinery'
08. Abyss Of Eden – 'Aggression – The Delight Of Life Will Die'
09. Abyss Of Eden – 'The Antagonitst´s Victim
10. Abolition – 'Better Part'
11. Abolition – 'Black Heart'
12. Abolition – 'At The end Of Days'

Mehr Info:
NO: Website / MySpace
In Full Strength: Website / MySpace
Abyss Of Eden: Website / MySpace
Abolition: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve