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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
In Full Strength – 'We Won´t Forget'
Label: Ruhrcore
Produzent: In Full Strength
Release: 2006
Spielzeit: 24:56 Minuten

In Full Strength – 'We Won´t Forget''Aus dem Ruhrpott, genauer aus Gladbeck, stammen In Full Strength, die bislang unter dem Namen Constantly Down bekannt waren, und ihre Herkunft merkt man der Frau und den vier Männern, aus denen die Band besteht, musikalisch doch sehr an. Mit 'We Won´t Forget' liefern sie ihre Demo ab, die komplett in Eigenregie entstanden ist, und zeigen, wo ihre Wurzeln liegen. Schon das kurze Intro, welches komplett im Beatdown Stil gehalten ist, gibt den Ton an und zeigt, womit man es in den nächsten 25 Minuten zu tun bekommt. Nahtlos an das Intro schließt dann auch der erste Song 'United' an und hier legen die Gitarristen Haris und Thomas, Bassistin Kora und Drummer Phil dann erstmal richtig los und die Geschwindigkeit wird angezogen. Kurze Zeit später gesellt sich auch die enorm angepisste Stimme von Fronter Pete hinzu und das Hardcore-Gewitter kann beginnen. Schön ist, dass gleich im ersten Song auffällt, dass sich In Full Strength einen feuchten Kehricht um den Hype in Sachen Metalcore scheren und eher dem Stil der guten alten 90er Jahre treu bleiben. Soll heißen, hier wird geballert, mal in Zeitlupe, mal mit durchgedrücktem Gaspedal und das ohne Rücksicht auf Verluste.
Fix geht es weiter mit 'Reality TV' und schon wieder sind fiese Breakdowns und derbe Moshparts an der Tagesordnung. Die Band verstrickt sich nicht in sinnlosen Arrangements und Verschnörkelungen, sondern liefert einfach reinen Hardcore, der ordentlich nach vorne geht. Immer weiter geht es aggressiv zur Sache und Songs wie 'Dead End' oder 'Down' stehen den vorher gehörten Tracks in nichts nach. Eher scheint es so, als würden sich In Full Strength mit jedem Song mehr und mehr in Ekstase spielen und immer wieder werden einem Hasstiraden ins Gesicht geschleudert. Mit dem Titelsong 'We Won´t Forget' liefert man dann noch einen weiteren Track ab, der zwischen Mid- und Uptempo variiert und noch einmal alles aus der Band rausholt.
Textlich bedient sich die Band, wie bei dieser Musik üblich, sowohl an Dingen, die das Leben betreffen als auch an der heutigen Musikszene. Immer schön aggressiv und wütend bringt Shouter Pete seine Lyrics rüber und man nimmt ihm das, was er da von sich gibt, auch tatsächlich ab.
Da die Demo in Eigenregie entstanden ist, muss man in Sachen Sound leider ein paar Mängel feststellen. Jedoch kommt dieser Proberaumcharakter auf der anderen Seite auch sehr persönlich rüber. Hier wurde mit ein paar Mitteln eine fette Scheibe aufgenommen, die voll von brachialer Gewalt ist und auf ihre Art und Weise zu überzeugen weiß. Zwar darf man bei dieser Platte nicht mit viel Innovation rechen, aber das muss auch gar nicht sein, denn wer wirklich was mit dieser Art von Musik anzufangen weiß, der wird zu schätzen wissen, dass sich die Band eben nicht an irgendwelchen Trends orientiert, nur um zu gefallen. Wer sich in den 90ern ausgiebig mit Hardcore beschäftigt hat, der wird an dieser Platte seine wahre Freude haben. Klar, das Ganze kommt sehr prollig rüber, aber so ist der Ruhrpott nun einmal und das ist auch in Ordnung so!

Playlist – 'We Won´t Forget':

1.'Intro'
2.'United'
3.'Reality TV'
4.'Dead End'
5.'Down'
6.'Less Talk, More Action'
7.'We Won´t Forget'
8.'12 Years (Extended Version)'

Mehr Info:
In Full Strength: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve