wastin!com wastin!com
CD REVIEWS LIVE REVIEWS INTERVIEWS
HÖRBÜCHER UND HÖRSPIELE
GALLERY TOURDATES Search IMPRESSUM
Wastin!com presents Alternate Eve
Pixies – 'Acoustic & Electric Live'
KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
Dick & Doof – 'In Oxford' Pinksnotred - 'Remedy' Donots – 'The Long Way Home' 'Inspector Barnaby - Volume 7'
Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
An Early Cascade – 'A Murderer´s Day'
Label: none
Produzent: An Early Cascade/Vagelis Maranis
Release: 24. Dezember 2006
Spielzeit: 14:52 Minuten

An Early Cascade – 'A Murderer´s Day'Mit Stuttgart bringt man für gewöhnlich akzeptablen Hip Hop und Autos der teuren Art in Verbindung. Das die Stadt musikalisch aber noch mehr zu bieten hat, zeigen An Early Cascade mit ihrer EP 'A Murderer´s Day'. Die Platte beginnt mit einem düsteren Intro, bestehend aus einem Gewitter, welches hier und da von Wolfsgeheul unterbrochen wird. Zwischen all dem Regen und Donner schleichen sich allmählich die Töne eines Pianos, die den ersten Song 'A Murderer´s Day' einleiten. Was einem hier um die Ohren gehauen wird, ist Newschool Hardcore mit einer ordentlichen Portion Screamo. Das Ganze geht dann auch gleich recht melodisch zur Sache und Shouter Maik Czymara schreit sich gepflegt und gekonnt die Seele aus dem Leib. Schön anzuhören ist hier auch der ruhige Part, der ein Gitarrensolo zur Folge hat. Hat man das Solo erstmal verarbeitet, wird einem schon mit einem derben Breakdown in die Magengegend geboxt und der Song findet sein Ende. Ähnlich hart geht es mit 'Take Off And Break Down (Reissue)' zur Sache und hier kommen dann auch die cleanen Vocals von Gitarrist Michael Schab zum Einsatz und auch Shouter Maik gibt, neben seinem angepissten Geschrei, einige klare Stellen hinzu, die dem Ganzen den Screamo-Charakter verleihen. Für das Genre typisch wird hier, mal mehr mal weniger gekonnt, in Kopfstimme gesungen, um die ruhigen Parts ein wenig zu untermalen. Für gewöhnlich ist das kein schlechter Ansatz, nur ist die Stimme hier teils ein wenig zu hoch und kommt dementsprechend ab und an etwas nervig rüber. Ein kleines Manko, das man aber aufgrund der ansonsten hohen Qualität der Musik durchaus verzeihen kann. Der Rest des Songs besteht weiterhin aus wildem Gekeife und fiesen Moshparts.
'Baby, I Don´t Have To Look Good' wartet dann mit einem gehörigen Groove auf, der einem das ein oder andere Zucken im Bein und im Kopf beschert. Hier funktioniert auch der Part mit der klaren Stimme von Fronter Maik wesentlich besser, als im vorher Gehörten. Was An Early Cascade im Allgemeinen sehr gut steht, sind die ruhigen instrumentalen Stellen, die die harten Parts noch einmal ein Stück brachialer wirken lassen. So auch bei 'If You Were Music, It Would Sound Like This'. Hier ist es ein ruhiger Part, der wie aus dem nichts erscheint und ein wenig sphärische Klänge verbreitet. Diese Ruhe währt aber nicht lange, denn sie läutet nur den bisher härtesten und abgedrehtesten Part der EP ein. Urplötzlich wartet man hier mit einem Breakdown in Zeitlupengeschwindigkeit und einer Portion Dissonanz auf, die sich gewaschen hat. Bevor man realisiert hat, was hier gerade passiert ist, steckt man auch schon im Bonustrack der Platte 'Dying In A Monologue'. Hier gibt es weiterhin gewohnte Kost und man merkt, besonders gegen Ende, dass die Gitarristen Michael Schab und Daniel Strohhäcker, Bassist Martin Wehl und Drummer Maximilian Storer ihre Instrumente voll und ganz beherrschen. Nach einem letzten brachialen Part ist dann auch schon nach einer knappen viertel Stunde Schluss mit Musik von An Early Cascade und zu sagen bleibt, dass sie hier alles in allem solide Kost abliefern, die Genrefans mit Sicherheit begeistern wird. Es fällt einfach schwer in dieser Zeit noch hervorzustechen und mit dieser Art von Musik hat man sich mit Sicherheit nicht das leichteste Genre ausgesucht. Aber An Early Cascade ziehen ihr Ding durch und das macht die Songs, die man hier zu hören bekommt, doch sehr sympathisch. Ein weiterer Pluspunkt ist die Abwechslung innerhalb der Songs. So schnell kommt hier keine Langeweile auf, da immer wieder mit neuen Melodien gespielt wird. Noch sind die Jungs ohne Label, was sich aber aufgrund dieser EP mit Sicherheit bald ändern dürfte.

Tracklist – 'A Murderer´s Day':

1. 'Intro'
2. 'A Murderer’s Day'
3. 'Take Off And Break Down (reissue)'
4. 'Baby, I Don’t Have To Look Good!'
5. 'If You Were Music, It Would Sound Like This'
6. 'Bonus Track: Dying In A Monologue'

Mehr Info:
An Early Cascade: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve