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Farewell To Words – 'Tear Down This Wall'
Label: Bastardized Recordings
Produzent: Farewell To Words / Florian Nowak
Release: 26. Januar 2007
Spielzeit: 28:26 Minuten

Farewell To Words – 'Tear Down This Wall''Farewell To Words aus Berlin stehen für brutalen Hardcore mit einigen Metaleinflüssen und wissen, wie man Songs schreibt, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Ihr neuestes Output 'Tear Down This Wall', welches auf Bastardized Recordings erscheint, stellt das einmal mehr unter Beweis. Die Besonderheit bei Farewell To Words ist nicht etwa, dass die Band mit zwei Shoutern aufwartet, sondern, dass einer davon weiblich ist. Gleich im ersten Song – 'Allurement Of The Void' – zeigt Jessi, dass sie dem zweiten Fronter Mo in nichts nach steht. Hier wird abwechselnd ins Mikro gebrüllt und gegrowlt, so dass einem Hören und Sehen vergehen. Die beiden harmonieren miteinander, als hätten sie nie etwas anderes getan. Während Jessi sich in ordentlicher Candace Kucsulain-Manier die Seele aus dem Leib schreit, steuert Mo tiefste Growls hinzu. Die dazugehörige Atmosphäre wird durch die Instrumentalisten Flo und Claus, die für die Gitarrenarbeit zuständig sind, Martin, der den Bass bedient und Drummer Mario aufgebaut. Von Anfang bis Ende legen sie hier ein Brett hin, welches seinesgleichen sucht.
'Blue Turned To Scarlet Eyes' geht noch einmal ein Stück weiter nach vorne als der vorherige Song. Hier wird auf brutale Art und Weise losgeballert und sich die Wut aus dem Bauch geschrieen. Natürlich dürfen auch im Refrain die cleanen Parts nicht fehlen und so überzeugen Jessi und Mo auch mit ihren Stimmen, wenn sie nicht gerade schreien. Überhaupt schaffen es Farewell To Words immer wieder Refrains durch die Boxen zu jagen, die dem Hörer im Kopf bleiben und einen nicht mehr los lassen. 'In Front Of Your Hope' ist nur eins von vielen Beispielen. Hier wird zwischen den harten Passagen enorm catchy zur Sache gegangen und man fühlt sich relativ schnell zum Mitsingen eingeladen. 'Share Of Seconds' hingegen ist ein richtiger Schlag in die Fresse. Es wird nur noch auf die Instrumente eingeprügelt und ins Mikro gebrüllt. Farewell To Words legen damit den härtesten Song der Platte hin. Was hier besonders auffällt, sind die Tempowechsel, die während des Tracks vollzogen werden. Einmal geht es mit voller Power geradeaus durch die Wand und im nächsten Moment drückt der Breakdown das Tempo in schleppend langsame Gefilde. An Ideenreichtum hapert es hier also ebenfalls nicht.
Der letzte Song 'The Empty Stare' geht jedoch in eine völlig andere Richtung. Mit einem langen, sehr ruhigen und doch Unheil verkündenden Intro beginnt dieses Stück und entwickelt sich zu einer Wucht aus Gefühl und Sound. Im Gegensatz zu den anderen Songs wird in diesem, über neun Minuten langen Stück nur im langsamen Tempo gearbeitet, was der Intensität aber keinen Abbruch tut, eher wird sie hier noch ein Stück verstärkt.
'Tear Down This Wall' besteht aus fünf Stücken, die es alle in sich haben und alle auf ihre Art zu überzeugen wissen. Hier ist vom absoluten Brecher bis hin zum langsamen Track alles vorhanden und man merkt Farewell To Words ihre Spielfreude in jeder Sekunde an.
Was anzumerken ist, ist dass zwischenzeitlich einige Wechsel im Line Up stattgefunden haben. Darf man sich auf der Platte noch an der Stimme von Jessi erfreuen, übernimmt ab sofort Katharina den Part des zweiten Shouters und auch an den Drums hat sich etwas verändert, denn hier hier hat mittlerweile Leroy den Platz von Mario eingenommen. Wie sich das auf den Sound auswirken wird, bleibt abzwarten, jedoch wird man sich auf den nächsten Shows der Band ein Bild davon machen können. Bis dahin sei allen, die sich mit Musik der härteren Gangart befassen, geraten dieser Scheibe eine gebührende Chance zu geben und sich von der Intensität dieser Band mitreißen zu lassen!

Tracklist – 'Tear Down This Wall':

1. 'Allurement Of The Void'
2. 'Blue Turned To Scarlet Eyes'
3. 'In Front Of Your Hope'
4. 'Share Of Seconds'
5. 'The Empty Stare'

Mehr Info:
Farewell To Words: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve