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Grace.Will.Fall - 's/t'
Label: Guideline Records
Produzent: Grace.Will.Fall/Magnus Lindberg
Release: 02. Februar 2007
Spielzeit: 32:43 Minuten

Grace.Will.Fall -  's/t'''Wenn man an Hardore aus Schweden denkt, schießen einem automatisch Gedanken von unglaublich viel hartem Metall in den Kopf. Mit dementsprechender Vorahnung legt man das Debüt der fünf Jungs von Grace.Will.Fall in den Player und wird erst mal völlig überrascht. Schon nach den ersten Tönen des Openers 'Faith In Lies' findet man sich in der nächsten Ecke wieder und wundert sich, zu was die Schweden doch alles fähig sind. Unweigerlich erinnert man sich an die mittlerweile leider in Vergessenheit geratenen Refused. Denn genau wie diese, gepaart mit Everytime I Die und einem Ticken Converge hören sich Grace.Will.Fall an. Soll heißen, hier geht es hart und vertrackt zur Sache. Weckte der erste Song schon Appetit auf mehr, boxen Shouter Ulf, Bassist Axel, die Gitarristen Samuel und Björn, sowie Drummer John einem mit 'Down Down Down' und 'The Same Old Song' gleich mehrmals in die Magengrube.
Aber Grace.Will.Fall können nicht nur ballern. Während 'Total Panopticon' schleicht sich in der Mitte ein Jazzpart ein, der das Hören für kurze Sekunden etwas weniger anstrengend macht. Gleich darauf brechen die vier Herren aber wieder aus und geben dem Hörer den letzten Rest. Diesmal verändert sich auch das heisere Gekreische von Fronter Ulf in ein tiefes Growlen und somit lassen sie kurzzeitig einen verwirrten Hörer zurück. Wesentlich eingängiger geht es bei 'Alla Bara Skriker' zu. Zwischen all dem Geschrabbel und der nochmals hoch gedrehten Geschwindigkeit lässt sich aber diesmal so etwas wie Melodie vernehmen und auch die Breaks fallen nicht ganz so hart aus wie in den vorherigen Songs.
Wem die Songs bisher gefallen haben, der wird spätestens bei 'Freedom', dem tatsächlichen Hit der Platte, vor Freude in die Hände klatschen. Gewohnte Härte paart sich mit einem enorm catchigen Refrain, den man am liebsten sofort mitbrüllen würde und das beim zweiten Mal auch direkt in die Tat umsetzt. Bevor man sich aber zu sehr ans Mitsingen gewöhnt, hauen die Schweden mit 'Play Dead' den nächsten Kracher raus und schwingen die Sense des skandinavischen Hardcores knapp über die Köpfe der Hörer hinweg. Mit den letzten Stücken des Albums steigert sich die noisige Art, mit der Grace.Will.Fall hier aufwarten, ins Unermessliche. Ihr Ziel scheint es zu sein, in jedem Song noch einen draufzusetzen und das schaffen sie mit Bravour.
Mit ihrem Debüt zeigen die fünf Jungs, dass mehr aus Schweden kommt als nur abgestumpfter Metalcore. Technisch einwandfrei und mit einer brachialen Gewalt, von der sich so manche Band ein Scheibchen abschneiden könnte, gehen sie hier zur Sache und gewinnen mit ihrem Stil auch in Puncto Innovation, denn hier wird frischer Wind in die Hardcore-Szene gebracht.
Nach der halben Stunde, die diese Platte dauert, lehnt man sich entweder schweißgebadet zurück oder der Finger wandert automatisch auf die Repeat Taste. Beides ist in diesem Fall mehr als positiv zu werten.

Tracklist – 's/t':

01. 'Faith In Lies'
02. 'Down Down Down'
03. 'The Same Old Song'
04. 'Total Panopticon'
05. 'Alla Bara Skriker'
06. 'I Can´t Hear You'
07. 'Redemption Song'
08. 'Freedom'
09. 'Play Dead'
10. 'Black Baby'
11. 'Hollow'
12. 'Lack Of Empathy'

Mehr Info:
Grace.Will.Fall: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve