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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Absent Without Leave - 'Left Alone'
Label: Antirockstar Industries
Produzent: Achim Kaiser
Release: 10. Februar 2007
Spielzeit: 24:36 Minuten

Absent Without Leave - 'Left Alone'Absent Without Leave aus Aachen versuchen, wie jede andere lokale Band, stets ein Stück weiter auf der Leiter des Erfolgs nach oben zu klettern. Seit nun mehr fünf Jahren machen Sänger und Basser Stefan, Gitarrist Hans, sowie Drummer Frank die Bühnen hiesiger Städte unsicher.
Dabei haben sich die Jungs dem Hardcore-Punk verschrieben und nun endlich mit 'Left Alone' den ersten Longplayer an den Start gebracht. Oder besser gesagt, eine 'große' EP. Denn mit acht Songs ist man zwar über eine Ep hinaus, für ein Album jedoch drunter.
Musikalisch pendeln die Songs zwischen Comeback Kid und den alten Rise Against. Desöfteren werden Uptempo-Beats geboten und vor allem viele Punkrock-Attitüden. Schon beim Opener wird ordentlich auf die Tube gedrückt, mit satten Riffs auf sich aufmerksam gemacht. Die Produktion lässt ebenfalls Gutes verkünden. Kraftvoll und transparent abgemischt lässt man es ordentlich krachen. Was nach den ersten paar Songs aber auffällt ist, dass die stimmliche Vielfalt etwas zu wünschen übrig lässt. Meist übernimmt Sänger Stefan die Elemente oben genannter Bands. Das heißt es klingt nicht unbedingt melodisch, viel mehr etwas gedrückt und unpassend. Vielleicht kann man das aber auch als Geschmackssache betiteln. Was zudem fehlt ist der Hit-Faktor. Im selbstgesteckten Rahmen bieten die Songs wenig Möglichkeiten für Singalong-Melodien. Außerdem klingen die Arrangements im Verlauf der Platte alle leicht banal. Wo ist der Wiedererkennungswert? Je länger das Album läuft, desto mehr hat man das Gefühl, es läuft an einem vorbei, ohne großen Eindruck zu hinterlassen. Das klang am Anfang noch anders. Es machte den Eindruck als würde den Hörer eine erfrischende treibende HC-Scheibe erwarten. Sicher sorgt ein Song wie 'The Man You Made Me' für vorübergehende positive Eindrücke, aber das war es dann auch schon. Hin und wieder mehr Eingängigkeit hätte dem Album eventuell gut getan. Aha-Momente, weg vom üblichen Schema. Das sind allerdings Faktoren, die sich im Laufe der Zeit kompensieren lassen sollten. Man kann Absent Without Leave ihre Leidenschaft zur Musik nicht absprechen, so viel steht fest. Für ein Trio steckt hier schon gehörige Power dahinter. Nur eben die oft so auschlaggebenden Feinheiten, das gewisse Etwas muss noch für sich entdeckt werden. Dann könnten die Jungs ihr Potenzial höchstwahrscheinlich auch viel besser verwerten. Bis dahin darf der Blick gespannt nach Aachen gerichtet werden.

Tracklist - 'Left Alone':

1. 'The A-Track'
2. 'No Way Back'
3. 'Cornflakes'
4. 'Falling'
5. 'The Man You Made Me'
6. 'So Why'
7. 'Break Out'
8. 'Better Days'

Mehr Info:
Website Absent Without Leave
Autor: Martin Pilgrimm