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A Day To Remember - 'For Those Who Have Heart'
Label: Victory Records
Produzent: Eric Arena / A Day To Remember
Release: 16. Februar 2007
Spielzeit: 42:39 Minuten

A Day To Remember - 'For Those Who Have Heart'''Victory Records hat sich über die Jahre hinweg als feste Institution in Sachen Metal, Hardcore und Screamo etabliert. Bands, wie z.B. Atreyu, Silverstein und Comeback Kid sorgten für ausverkaufte Hallen, eine stets wachsende Armee von Kajal-Jüngern und somit auch für wachsendes Interesse am Label selbst. Nun ist es Zeit seine Aufmerksamkeit jedoch einer hier noch recht unbekannten Band zu schenken, denn Sänger Jeremy, die Gitarristen Neil und Tom, Basser Joshua, sowie Drummer Alex aka A Day To Remember haben mit 'For Those Who Have Heart' ein neues Album an den Start gebracht. Was sich dahinter verbirgt sind Mixturen aus Punkrock und Metal. Mag auf den ersten Blick etwas komisch klingen, jedoch verstehen die Jungs ihr Handwerk und vorneweg sei gesagt, dass diese Platte so einigen Spaß mit sich bringt. Schon der Einstieg mit 'Fast Forward To 2012' lässt die Glocken läuten. Beginnt die Nummer erst noch im Uptempo Pop-Punk-Stil, schwenkt sie später über zu Moshattacken und verschwindet so schnell, wie sie angefangen hat. Sozusagen, der Appetizer für die folgenden vierzig Minuten. Bis hin zum atmosphärisch anmutigen Stück 'The Price We Pay', das gänzlich auf ballernde Drums verzichtet, stattdessen mit Klavier und Akustik-Gitarre aufwartet, wird erstmal ordentlich gerockt und gemosht. Dabei tut sich besonders 'The Plot To Bomb The Panhandle' hervor. Mit Punkrock-Attitüde bewaffnet riffen sich die Gitarren sofort in die Gehörgänge. Zwischendurch gibt es zwar hin und wieder die gewohnten härteren Arrangements, überwiegend jedoch zeichnet sich die Nummer durch seine Eingängigkeit, dank melodiöser Vocals und Singalong-Melodien, aus.
Stilistisch gesehen könnte man die Jungs in viele Sparten packen. Der Eine würde es als Screamo betiteln, der nächste als Metalcore und der Taking Back Sunday-Fan wahrscheinlich als 'Hardcore'. Aber gerade all die Zutaten, welche die Band hier in einen Topf wirft, lassen das Ganze, mit viel Spielfreude und Abwechslung, seine Wirkung entfalten. Siehe 'Show ´em The Ropes'. Anfänglich gibt es jenseits der 180-Bpm Melodien, denen gestandene Kommerz-Punkbands noch nicht mal einfallen, auf die Mütze. Danach gibt es Doublebass-Salven von Drummer Alex, sowie Riffing in As I Lay Dying-Manier von Neil und Tom, nur, um im Refrain in einer modernen Punkrock-Nummer zu enden. Das macht Spaß. Besonders, weil Sänger Jeremy auch eine stimmliche Vielfalt besitzt, um sich einerseits gegen die treibenden Metal-Parts durchzusetzen und zusätzlich den melodiösen poppigen Parts seine Note aufzudrücken. Im weiteren Verlauf lassen A Day To Remember auch nicht locker. Munter fröhlich wird agiert bis das Album mit 'Start The Shooting' sein Ende findet. Mit Chören im Refrain und einer dazugehörigen zuckersüssen Melodie lassen die Jungs noch einmal all ihren musikalischen Charme spielen und hinterlassen keinen Ausfall.
Man wird sehr positiv überrascht sein von dieser Platte, denn neben hiesigen Plagiaten steht die Band für eine gelungene Umsetzung all der Vorlieben, die sie als Musiker hegen. Metal, Punkrock, Rock, eigentlich ist für jedermann etwas dabei und da die Sachen mit viel Power, Spielwitz, sowie Pop-Flair versehen sind, kann man sich dem Sog der Jungs schwer entziehen. Erfrischend, dass es noch Bands gibt, die authentisch daher kommen und den Hörer die Leidenschaft spüren lassen, anstatt lustlos für einen weiteren bedeutungslosen Output in der Bandgeschichte zu sorgen oder aufgrund mangelndem Talent lieber gleich auf Nummer sicher gehen und sich an Ideen anderer bedienen.
A Day To Remember bestechen mit ihrer Vielfalt an musikalischen Inputs und durch die Umsetzung dieser. Somit ist es der Band nur zu wünschen ein breiteres Publikum zu erlangen und Aufmerksamkeit für diese Scheibe zu bekommen. Labelkollegen, wie Aiden etc. lässt man mit diesem Album jedenfalls locker hinter sich. Zurecht! Und wer weiß, vielleicht haben die Herren von Victory Records demnächst ein neues Aushängeschild! Fazit: Reinhören!

Tracklist - 'For Those Who Have Heart':

01. 'Fast Forward To 2012'
02. 'Speak Of The Evil'
03. 'The Danger In Starting A Fire'
04. 'The Plot To Bomb The Panhandle'
05. 'Monument'
06. 'The Price We Pay'
07. 'Colder Than My Heart, If You Can Imagine'
08. 'Show ´em The Ropes'
09. 'A Shot In The Dark'
10. 'Here´s To The Past'
11. 'I Heard It´s The Softest Thing Ever'
12. 'Start The Shooting'

Mehr Info:
A Da To Remember: Website / MySpace
Autor: Martin Pilgrimm