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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
My American Heart - 'The Meaning In Makeup'
Label: Warcon Entertainment
Produzent: Sal Villanueva
Release: 02 März 2007
Spielzeit: 35:15 Minuten

My American Heart - 'The Meaning In Makeup'Was kann man vom Rock dieser Tage noch erwarten? Während die Kids sehnsüchtig auf die Erleuchtung warten, bieten die meisten Bands nur lauwarme Aufgüsse vergangener, glorreicher Tage. My American Heart sind eine jener Bands, die sich bemühen etwas Licht in das Dunkel zu bringen. Wie so oft hätte man auch hier nicht erwartet, dass die Mitglieder gerade mal an der zwanziger Marke kratzen. Optisch wirken die Jungs etwas reifer, aber nun gut. Umso besser, denn junge Musiker sind hungrige Musiker und so haben es sich Sänger Larry, die Gitarristen Jesse und Matthew, Basser Dustin, sowie Drummer Steven zur Aufgabe gemacht für Unruhe im stagnierenden Rock-Zirkus zu sorgen. Kein leichtes Unterfangen, zumal man schon eine Menge Kreativität und Umsetzungsvermögen braucht, um diese Hürde zu meistern. 'The Meaning In Makeup' versucht sich daran. Schnell wird aber klar, dass die Platte nicht so ganz den Sprung über die Messlatte schaffen wird. Wo der Opener 'The Meaning In Makeup' noch mit einer rauheren Attitüde glänzt und schnell ins Ohr geht, schleichen sich im Verlauf so ein paar kleine Belanglosigkeiten ein. 'In Between' etwa klingt eben genretypisch. Zu geläufig trottet der Songs vor sich hin, zumal bei My American Heart auch immer so ein kleiner Unterton mitschwingt, den sämtliche Emo-Bands nur allzu gut kennen.
Auch 'Postcards And Letters' lässt den Wiederkennungswert vermissen. Sicher, die Band beherrscht ihr Handwerk, aber an der Umsetzung mangelt es noch ein wenig, was sich natürlich im Verlauf der Entwicklung relativieren kann. Positiv anzumerken ist Larry´s Stimme. Er versucht dem Ganzen den nötigen Tiefgang einzuhauchen, was angesichts der dargebotenen Klänge seiner Mitstreiter schwierig genug ist. Nichtsdestotrotz besitzt er eine nette warme Klangfarbe, die nicht jeder mit neunzehn Jahren vorweisen kann. Und bei all den kleinen musikalischen Patzern im Songwriting Bereich gibt es trotzdem auch gute Songs, 'We Are The Fabrication' zum Beispiel. Hier entfalten sich die Emotionen viel besser. Man fühlt mit, weil es authentisch rüberkommt. Zwar ist der Song mit knapp zwei Minuten der kürzeste, dennoch aber gut und eingängig arrangiert ohne an Härte zu verlieren. Neben den cleanen Vocals kommt zudem am Ende auch Geschrei zum Einsatz. Mit dem knackig groovenden 'The Takeover' klingt der Erstling der Sunnyboys dann aus. Wobei hinzuzufügen ist, dass 'The Meaning In Makeup' eigentlich schon 2005 in die Plattenläden kam und nun wiederveröffentlicht wird. Für den Soundteppich sorgte der Producer Sal Villanueva, welcher unter anderem schon 'Full Collapse' von Thursday aufpeppelte. Alles in allem pendeln sich My American Heart im guten Mittelmaß ein. Für ein unvergängliches Werk reicht es leider noch nicht. Dafür muss die Band einfach noch mehr an ihren Arrangements arbeiten. Zeit dafür sollten die aufgrund ihres Alters noch zur Genüge haben und wer weiß mit welchen für Raffinessen der Nachfolger dann aufwartet. Bis dahin können eingefleischte Fans einen Blick riskieren. Wer aber Geistesblitze, wie in etwa von Muse oder Silverchair sucht, sollte lieber auf diese zurückgreifen!

Tracklist - 'The Meaning In Makeup':

01. 'The Meaning In Makeup'
02. 'Process'
03. 'Today Is The Number Seventeen'
04. 'Don't Sleep'
05. 'In Between'
06. 'Postcards And Letters'
07. 'Runaway'
08. 'We Are The Fabrication'
09. 'Keys To My Organ'
10. 'How Dirty Boys Get Clean'
11. 'The Takeover'

Mehr Info:
My American Heart: Website / MySpace
Autor: Martin Pilgrimm