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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
The SmashUp – 'Being And Becoming'
Label: Bodog Music (SPV)
Produzent: The SmashUp
Release: 09. März 2007
Spielzeit: 65:04 Minuten

The SmashUp – 'Being And Becoming'Sie bezeichnen sich selbst als Geschichtenerzähler mit musikalischem Hintergrund. The SmashUp aus Brooklyn, New York, treten seit 2001 als Quartett bestehend aus Sänger Watt White, Gitarrist Vin Alfieri, Bassist Rich Liegey und Drummer Ant Cee auf. Ihre musikalische Grundlage wird vom Rock gebildet, der einen punkigen Rotz enthält und sich auch hin und wieder Anleihen aus dem Metal bedient. Beeinflusst sehen die Amerikaner sich von The Police, Metallica, AFI, Pink Floyd, Rancid, NOFX, Jimi Hendrix und vielen anderen.
'Being And Becoming' spiegelt schon vom Titel her die Tiefgründigkeit der Lyrics und das Ding mit dem Geschichtenerzählen wider und ist erst das zweite Album seit dem Debüt aus dem Jahre 2004. Dazwischen lag eine Menge an Kilometern auf Amerikas Strassen. Die Band spielt selbst noch nach Nahtoderlebnissen und schiebt den zerstörten Van bis vor die Türe des Clubs - und lässt sich danach von Atreyu, The Deftones und As I Lay Dying durch die Welt kutschieren. Aber diese Story liest man besser selbst auf dem MySpace.com-Profil der Jungs nach.
Das Album eröffnet tatsächlich einen seltsam verhaltenen Musikstil zwischen staubigen Cowboystiefeln, Iros und schwarzen Lederjacken. Mit einem tiefroten Rockfaden groovt sich die Gruppe durch ein Album, das in keinem Zeitpunkt so richtig zündet. Es bewegt sich streng im Midtempo und bietet in der Mehrheit Rockballaden mit einer Kelle mehr Arsch als Schnulze und einem Tick zu wenig für Fetter Rocksong. Qualitativ sind die Sachen schon in Ordnung, aber die Theatralik des Herrn White macht da teilweise Arien draus, die nicht so wirklich ansprechen. Wobei seine Leistung als Sänger damit nicht denunziert werden soll. Er ist ein guter Sänger und Shouter, lebt jeden Song, aber überflutet den Hörer mit zuviel Gefühl. Man fühlt sich teilweise an Scott Stapp erinnert, wenn auch nicht stimmlich, aber das Theater passt schon ganz gut. Creed war genauso ein Fall von Musik in Form fetter Rocksongs, die vom Sänger etwas in die Barbie-Ecke geschoben wurden.
Je öfter man das Album hört, desto weniger kann man dazu sagen. Die Sachen, die gefallen, gefallen auch später noch, aber man entdeckt nix Neues und fühlt sich von der Musik auch nicht wirklich angezogen. Die CD knallt auf den ersten drei Stücken, wobei der Song 'No Name' mit der Vorstellung von Watt schon grenzwertig ist, und dümpelt danach etwas vor sich hin. In Songs wie 'They Were There' und 'Effigy' wird man zwar noch mal kurz angeschuppst, aber die Kurve kriegt das Album danach nicht mehr – wobei – die Zeit muss sein: 'Effigy' ist das mit Abstand beste Lied dieser CD!
Und das waren dann auch schon die Anspieltipps, nämlich die ersten drei, namentlich 'Never Going To Kill Us', 'No Name' und 'The Beating Of Your Life' sowie die gerade genannte leckgeschlagene Rettungsboje 'They Were There' und der Glückstreffer 'Effigy'. Prädikat „Eingeschränkt empfehlenswert“!

Tracklist – 'Being And Becoming':

01.) 'Never Going To Kill Us'
02.) 'No Name'
03.) 'The Beating Of Your Life'
04.) 'Violencer Part II'
05.) 'They Were There'
06.) 'Dreams'
07.) 'House Aflame'
08.) 'Effigy'
09.) 'Rachel’s Day'
10.) 'Murder Of The Mattress'
11.) Multimedia Track

Mehr Info:
The SmashUp: Website / MySpace
Autor: Dennis Stevens