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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Hecuba – 'Something To Wake Up For'
Label: none
Produzent: Hecuba
Release: 16. März 2007
Spielzeit: 14:46 Minuten

Hecuba – 'Something To Wake Up For'Wir befinden uns im Jahre 2007. Die ganze Musikszene und Welt ist von einem emotionalen Einheitsbrei besetzt.....die ganze Welt? - Nein! Ein von unbeugsamen und ambitionierten Musikern bevölkertes Dorf namens Heidelberg hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Besatzer, haben sie es doch hier mit Hecuba zu tun, die mit ihrer neuen EP 'Something To Wake Up For' auffahren und mit ihrem Sound ordentlich punkten können.
Das kurze Vergnügen beginnt mit 'A State-Of-The_Art Goodbye'. Mit netter Melodie geht es hier los und gleich zu Anfang macht sich ein relativ uneingängiger Eindruck, hervorgerufen durch abgehacktes Riffing und die zwei Stimmen von Fronter Alexander Weise und Gitarrist Martin Ripp, breit. Diese Uneingängigkeit tut aber im Gegensatz zu der leicht verdaulichen Kost, die im Moment im Umlauf ist, sehr gut. Mit zum einen harmonischen Melodien und einigen brachialen Parts entwickelt sich der Opener zu einem kleinen Fest für die Ohren und leitet die Aufmerksamkeit des interessierten Hörers komplett auf die gespielte Musik.
Weiter geht’s mit 'Sabre-Toothed Tiger Food', welcher zu Anfang wieder sehr harmonisch daher kommt und ein wenig die Aggressivität ablegt. Schnell rücken aber auch hier wieder die schreienden Organe in den Vordergrund und es wird teils wieder ordentlich geballert. Interessant ist hier der orchestrale Part, der in etwa der Mitte des Tracks seinen Platz findet und als Einführung zu einem letzten aggressiven Aufbegehren dient, bevor auch diese Nummer endet. Das ist innovativ und gleichzeitig schön anzuhören. Wenn schon Screamo, dann so!
Mit den letzten Songs 'The Boy, The Man, The Ghost' und 'Daylight Savings Time' verliert sich die EP ein wenig in der Eintönigkeit, weist aber immer noch eine musikalisch mehr als akzeptable Qualität auf. Leider fehlt es hier dann etwas an innovativen Mitteln, die Spielfreude ist Fronter Alexander, den Gitarristen Eric Pauly und Martin, Drummer Christian Rippund Bassist Benjamin Bremm aber weiterhin anzumerken, was die ein oder andere etwas langweilig wirkende Sekunde wieder etwas wett macht.
Alles in allem legen Hecuba hier einen würdigen Nachfolger zur ersten EP 'Stay Where You´ve Never Been' hin und wissen bis auf ein paar Kleinigkeiten zu überzeugen. Wer sich mit emotional angehauchter Musik und zweistimmigen Gesang anfreunden kann und auch einige härtere Passagen verträgt, der darf hier gerne einmal reinhören und sich selbst ein Bild vom Können der Heidelberger machen. Lohnen tut es sich allemal.

Tracklist – 'Something To Wake Up For':

1. 'A State-Of-The-Art Goodbye'
2. 'Sabre-Toothed Tiger Food'
3. 'The Boy, the Man, The Ghost'
4. 'Daylight Savings Time'

Mehr Info:
Hecuba: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve