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Wastin!com presents Alternate Eve
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KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
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 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
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Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
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'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Overhead Kick – 'Times We Can´t Replace'
Label: none
Produzent: Robert
Release: März 2007
Spielzeit: 14:34 Minuten

Overhead Kick – 'Times We Can´t Replace'Overhead Kick aus Selm haben sich dem Oldschool Hardcore verschrieben, der hier und da einige Punkeinflüsse aufweist. 'Times We Can´t Replace' ist der zweite Output der Ruhpotter und zeigt mit sieben Songs, worum es Fronter Julius, den Gitarristen Henrik und Chris, Basser Arne und Schießbudenmeister Steffen geht. Hier gibt es ordentlich auf´s Maul, die Melodie steht dabei aber klar im Vordergrund und so verlieren sich Overhead Kick nicht im sinnlosen prolligen Geballer. Der Opener 'Movin On' erinnert vom Stil her an die Recken von H-Street zu ihren besten Zeiten. Gleich zu Anfang geht es mit ordentlicher Geschwindigkeit zur Sache und die Stimme von Frontmann Julius kommt gut angepisst rüber. Die obligatorischen Chöre im Hintergrund dürfen natürlich auf so einer Platte nicht fehlen und so gibt es diese hier am laufenden Bande, was von vorneherein zum Mitgrölen verleitet.
'Suffer' kommt wesentlich punkiger und catchiger rüber, was besonders im Refrain auffällt. Auch der ruhige Part in der Mitte weiß zu gefallen und mit solchen Stellen heben sich Overhead Kick etwas von der Masse ab. So ballern sich die Jungs weiter durch ihre Tracks, die allesamt ein hohes Maß an Eingängigkeit besitzen. Innovativ ist das Ganze zwar nicht unbedingt, aber wie soll man auch in einem Genre, welches seit Jahrzehnten besteht, das Rad noch einmal neu erfinden. Die Songs, die man hier um die Ohren geknallt bekommt, machen einfach Spaß und Lust auf mehr. So zum Beispiel auch 'Make A Change' der einfach nur nach vorne geht und mit ordentlichem Drive aufwartet. Hier finden sich dann auch wieder genügend Breakdowns, Moshparts und Singalongs, die einen umher tanzen lassen.
'Made Up My Mind', der letzte Track der Platte, beginnt relativ ruhig. Die Ruhe wird aber immer wieder durch Gitarrenriffs unterbrochen, bis die fünf Herren wieder ausbrechen und einen letzten Kracher zum Besten geben. Hier ist wieder alles vorhanden, was einen passablen Oldschool Hardcore Song ausmacht.
Mit 'Times We Can´t Replace' schaffen es Overhead Kick, auf ganzer Linie zu überzeugen. Fehlende Innovation wird durch spielerisches Talent und merkbarem Spaß an der Musik ersetzt. Die Texte kommen allesamt sehr persönlich rüber, was es den Leuten leicht macht, sich damit zu identifizieren. Somit bleibt zu hoffen, das Overhead Kick der deutschen Hardcore Szene noch eine Zeit erhalten bleiben werden.

Mehr Info:
Overhead Kick: MySpace
Autor: Alexander Greve