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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Beatsteaks - '.Limbo Messiah'
Label: Warner Music
Produzent: Moses Schneider
Release: 30. März 2007
Spielzeit: 31:24 Minuten

Beatsteaks - '.Limbo Messiah'„Ich find´, dass es bei aller Härte eine totale Pop-Platte geworden ist. Unsere Art von Pop eben - für die mit Langeweile und Klingeltönen geplagten Zuhörer zuhause an den Geräten,“ so Beatsteaks-Frontmann und Gitarrist Arnim Teutoburg-Weiß über die neue Platte '.Limbo Messiah' seiner Combo. Und wo er recht hat, hat er recht. Jedenfalls, wenn man „Pop“ so definiert, dass es sich dabei um Songs handelt, die trotz eingängiger, aber nicht platter, sondern innovativer Melodien mit einer gehörigen Portion Pfeffer im Arsch aufwarten und ordentlich die Pobacken rocken. Sicherlich, die Erwartungen nach der letzten sehr erfolgreichen Scheibe 'Smack Smash' (2004) waren sehr hoch, aber die fünf Berliner - besagter Frontmann Arnim, Gitarrist Peter Baumann, Bassist Torsten Scholz, Gitarrist Bernd Kurtzke und Drummer Thomas Götz - ließen sich dadurch mal überhaupt nicht stressen und spielten eine Platte ein, die wirklich überrascht. Und das in zweierlei Hinsicht: Zum einen zeigt sie eine unglaubliche Frische und legt eine unbändige Spielfreude wie am ersten Tag an denselbigen, obwohl die Truppe dieses Jahr auch schon ihr 20. Jubiläum feiert, zum anderen liefern die Berliner auch bei diesem Album irgendwie was Neues. Ob man nun die Up-Tempo Nummern 'As I Please', 'Sharp, Cool And Collected' und 'Soljanka', das noisige 'Jane Became Insane' oder das treibende absolut geniale 'Cut Off The Top' anschaut, alle Songs haben was eigenes und wissen auf ihre Art zu begeistern.
Mit dem groovigen 'She Was Great' beweist Arnim nicht nur seine Gesangsqualitäten, sondern es wird mit dieser Zeile noch dem King Of Pop - Elvis himself – gehuldigt: George Harrison hatte Elvis in Las Vegas getroffen, als der King schon ziemlich am Ende war. Hinterher meinte Harrison: 'He was great when he was great.'“, so Fronter Teutoburg-Weiß. Dieser Satz blieb ihm im Kopf und so entstanden der, nur im Geschlecht veränderte, Titel und der Track.
'Hail To The Freaks', bei dem Arnim sogar den Falsettgesang, der schon den Bee Gees eine Menge Ruhm einbrachte, auspackt, bereitet so langsam auch schon das Ende der Platte vor. Was bei einer Spielzeit von einer knappen halben Stunde an dieser Stelle nicht verwundert, da man es trotz der gehörigen Portion Pop-Appeal immer noch mit Punk zu tun hat.
'E-G-O' drückt dann noch einmal ein bisschen auf´s Gaspedal und auch hier ertönt wie auch schon zuvor bei 'Jane Became Insane' die Stimme von Gitarrist Peter und herrlich melodisch klingt das Album aus.
Produktionstechnisch haben die Jungs nichts anbrennen lassen, so zeigt sich Moses Schneider - auch bekannt als der deutsche Ross Robinson - als Produzent verantwortlich. Und auch das Artwork glänzt. In der „normalen“ Ausgabe kommt '.Limbo Messiah' im schicken Digi-Pack und legt man noch ein bisschen Taschengeld oben drauf, bekommt man den Doppel-Digi-Pack in der Deluxe-Edition mit CD und Bonus-DVD. Und auf letzterer befindet sich dann zusätzlich der 30minütige sogenannte „Enthüllungsstreifen“ namens 'Demons Galore', der das ungeschminkte Gesicht der Beatsteaks zeigt soll.
Summa Summumarum liefern die Jungs ein wirklich nettes Paketchen ab, das ein wenig härter als sein Vorgänger daher kommt und eigentlich keine Wünsche offen lässt. Hoffen wir also für die Band, dass das die Mehrheit so sieht und sie an ihre Erfolge anknüpfen kann, schließlich ist es doch jener kommerzielle Gesichtspunkt, der bei einer Band, die bei einem Major-Label unter Vertrag steht, nicht zu vernachlässigen ist. Unbestritten ist aber auf jeden Fall, dass '.Limbo Messiah' einem die lauen Sommerabende auf der Grillwiese nur versüßen kann. Alle Daumen hoch!

Tracklist - '.Limbo Messiah':

01. 'As I Please'
02. 'Jane Became Insane'
03. 'Sharp, Cool & Collected'
04. 'Meantime'
05. 'Demons Galore'
06. 'Cut Off The Top'
07. 'Bad Brain'
08. 'She Was Great'
09. 'Soljanka'
10. 'Hail To The Freaks'
11. 'E-G-O'

Mehr Info:
Beatsteaks: Website / MySpace
Autor: Vera Bunk