wastin!com wastin!com
CD REVIEWS LIVE REVIEWS INTERVIEWS
HÖRBÜCHER UND HÖRSPIELE
GALLERY TOURDATES Search IMPRESSUM
Wastin!com presents Alternate Eve
Pixies – 'Acoustic & Electric Live'
KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
Dick & Doof – 'In Oxford' Pinksnotred - 'Remedy' Donots – 'The Long Way Home' 'Inspector Barnaby - Volume 7'
Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Hoods – 'Ghettoblaster'
Label: Alveran Records
Produzent: k.A.
Release: 20. April 2007
Spielzeit: 22:19 Minuten

Hoods – 'Ghettoblaster'Die Hoods, das Harcore-Urgestein aus Sacramento, melden sich nach ihrem Alveran-Debüt 'The King Is Dead' wieder zurück. 'Ghettoblaster' steht für das, was die Band in der letzten Dekade ausgemacht hat und somit ist auch nicht schwer zu erraten, um welche Art von Musik es sich hier handelt. Hier gibt es zwölf Nummern, mal metallisch, mal eher punklastig, auf´s Maul und das im Stil der alten Schule. Alles beginnt mit dem Titelsong, der im Up-Tempo direkt mal die Marschrichtung vorgibt, sich in einem derben Moshpart verliert und den Hörer direkt an die Wand fegt. Aber es geht nicht nur derart brutal zur Sache, denn mit Songs wie 'Willie Nelson And A Twelve Pack', 'Road Warrior' und 'Don´t Fight, Let´s Party Tonight' wird tief in die Punkrock-Kiste gegriffen. Hier gibt es ordentlich groovende Parts und eine Handvoll Singalongs, die einige Herzen höher schlagen lassen sollten.
Mit viel Innovation warten die Fronter Wreck und Beaner Ben, Bassist Nate Rape, die Gitarristen Mike Hood und Marty Cole, sowie Drummer Whiteboy Ben nicht auf, aber das müssen sie auch gar nicht, denn was die letzten zehn Jahre funktioniert hat, lässt den Funken auch heute noch überspringen und so gibt es nicht nur Punkrock auf die Ohren, sondern es gibt mit Songs wie 'Serenity' und 'Beat Cops' kurze und knackige oldschool Songs, die sich gewaschen haben. Wem das noch nicht genug ist, der bekommt nach den regulären neuen Aufnahmen auch noch zwei Live Stücke in Form des Titeltracks des letzten Albums 'The King Is Dead' und der Hymne 'Ernie Cortez' für sein Geld, die das Gesamtpaket noch einmal abrunden.
Mit 'Ghettoblaster' erfinden Hoods das Rad nicht neu , bleiben aber ihrem Stil treu, experimentieren nicht viel rum und beweisen einmal mehr, dass sie zur unangefochtenen Spitze in der Hardcore-Liga gehören. Das dabei nichts Schlechtes rauskommen kann, hat die Band in den letzten Jahren schon bewiesen und die Theorie, dass Altbewährtes immer noch am besten funktioniert, bewahrheitet sich auch dieses Mal. Zieht man die zwei Live Tracks ab, bleibt im Durchschnitt eine Spielzeit von knapp 18 Minuten und somit haben es die Hoods geschafft, ihren Vorgänger in der Kürze noch zu unterbieten, was der einzige Kritikpunkt an dieser Platte ist. Die Produktion und auch das Coverartwork von Sean Taggert, der schon sein Talent bei Releases von Agnostic Front und Mental unter Beweis stellen durfte, überzeugen dafür umso mehr und so kommt 'Ghettoblaster' mit fettem Sound und ordentlicher Geschwindigkeit daher und zeigt so einigen Eintagsfliegen, was es heißt, Hardcore zu machen, der direkt vom Herzen kommt. Volle Punktzahl!

Trackliste – 'Ghettoblaster':

01. 'Ghettoblaster'
02. 'I Can't Take This'
03. 'Willie Nelson And A Twelve Pack'
04. 'Serenity'
05. 'Road Warrior'
06. 'Dance With The Devil'
07. 'Beat Cops'
08. 'Don't Fight, Let's Party Tonight'
09. 'Can't Stop The Game'
10. 'Endtro'
11. 'The King Is Dead (live)'
12. 'Ernie Cortez (live)'

Mehr Info:
Hoods: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve