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Sanctity – 'Road To Bloodshed'
Label: Roadrunner Records
Produzent: Jason Suecof
Release: 20. April 2007
Spielzeit: 44:59 Minuten

Sanctity – 'Road To Bloodshed'Mit Sanctity schickt Roadrunner Records sein nächstes Schlachtpferd in den Kampf um die Krone des Thrashmetals. Soll heißen, wer hier ob des Covers handelsüblichen Metalcore erwartet, ist an der völlig falschen Adresse. Hier quietschen die Gitarren noch, die Drums haben mächtig Drive und die Songs gehen wenig prollig und trotzdem knüppelhart zur Sache.
Der Opener 'Beneath The Machine' zeigt dem Hörer dann auch direkt, wo der Hammer hängt. Mit stampfendem Rhythmus des Drummers Jeremy London und peitschenden, trashigen Riffs seitens der Zupfer Zeff Childress und Jared MacEachern, der auch das Organ der Band darstellt, gibt´s hier gleich zu Anfang was voll auf die Zwölf. Mit voller Wucht prallt dieses Gewitter an traditionellem Metal, im Stil von Testament oder teils auch den Labelkollegen von Shadows Fall, auf den Hörer und dieser findet sich, aufgrund der dicken Produktion, mit der diese Scheibe hier auffährt, sogleich am Boden wieder. Das röhrende Organ von Gitarrist und Fronter Jared ist hier besonders hervorzuheben, erinnert es einen doch gleich an die guten alten Zeiten, als Metal noch Metal und die Silbe „core“ noch nicht Bestandteil dieser Richtung war. Gleiches gilt für Zeff, Jeremy und den Bassisten Derek Anderson, die es schaffen die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen.
Ob man sich nun 'Brotherhood Of Destruction', 'Zeppo' oder den Titeltrack 'Road To Bloodshed' anhört, überall findet man diesen ungemeinen Drive und diese Eingängigkeit, die einen mit dem Kopf nicken und die Mähne schwingen lassen. Nett sind auch, wenn auch nicht jeder sie mag, die typisch quietschenden und hohen Vocals im Hintergrund, die dem Ganzen diesen klassischen Flair verleihen, der sich durchs ganze Album zieht.
'Beloved Killer' erweist sich als ganz besonderer Kracher, der in der Mitte mit einem rein instrumental gehaltenen Part auffährt, welcher sich gewaschen hat. Hier kommt die Doublebass ordentlich zum Einsatz und das Gitarrensolo kann sich mehr als nur hören lassen.
Zwischendurch schaffen es Sanctity dann immer wieder mit ruhigeren Parts die Atmosphäre zu verdichten, nur um dann noch einmal richtig Gas zu geben. Einzelne Songs zu beschreiben fällt schwer, wenn sich jedes einzelne Stück als potentieller Hit erweist und keinerlei Schwächen aufweist. Hier stimmt einfach alles von Anfang bis Ende und es mag einfach keine Langeweile aufkommen. Auch die Vielfalt, mit der hier vorgegangen wird, ist durchaus beachtlich. Hier findet vom Power- bis hin zum Thrashmetal alles seinen Platz, was das Herz eines jeden Musikliebhabers vor Freude stolpern lässt. Abgeschlossen wird 'Road To Bloodshed' mit 'Once Again', bei dem die Band ein letztes Mal richtig auf die Tube drückt und noch einmal alles gibt. Hier ist wieder von hymnischen Vocals bis hin zum ordentlichen Gekeife und rauchigen Gegröl alles dabei, was man sich wünschen kann. Auch der Titel ist trefflich gewählt, wandert doch der Finger schnellstens auf die Repeattaste des Players, damit man das ganze Ausmaß der Platte, welches sich tatsächlich erst nach mehrmaligem Hören erschließt, in sich aufnehmen und genießen kann.
Sanctity haben hier restlos alles richtig gemacht. Es gibt keinerlei Kritikpunkte an dieser Platte von der Produktion, die übrigens von Jason Suecof übernommen wurde, der schon das ein oder andere hochkarätige Album zu seinen Werken zählen darf, bis hin zur musikalischen Bandbreite. Es scheint als wurde hier die Zeit um etwa zwanzig Jahre zurückgedreht, denn genau in diesem Stil erscheint 'Road To Bloodshed', erweist sich aber gleichzeitig als enorm zeitgemäß, lässt doch die Branche solche potentiellen Klassiker sehr vermissen. Wer sich also schon länger mal wieder ein ordentliches Metal Album gewünscht hat, der darf hier bedenkenlos zugreifen und sich verzaubern lassen.
In diesem Sinne: Sanctity - 10 Points.

Tracklist – 'Road To Bloodshed':

01. 'Beneath The Machine
02. 'Brotherhood Of Destruction'
03. 'Road To Bloodshed'
04. 'Laws Of Reason'
05. 'Billy Seals'
06. 'Zeppo'
07. 'Beloved Killer'
08. 'The Shape Of Things'
09. 'Flatline'
10. 'The Rift Between'
11. 'Seconds'
12. 'Once Again'

Mehr Info:
Sanctity: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve