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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
The Blackout Argument – 'Munich Angst'
Label: Bastardized Recordings
Release: 27. April 2007
Produzent: The Blackout Argument
Spielzeit: 14:22 Minuten

The Blackout Argument – 'Munich Angst'The Blackout Argument setzt sich zusammen aus unlängst dahin geschiedenen Bands wie Paint The Town Red und Flyswatter und die Qualität, die diese Bands ausgemacht hat, wird hier ohne mit der Wimper zu zucken fortgeführt. 'Munich Angst' ist die Debüt EP der Münchener und erschien schon im August 2006. Diesen April werden Fans der Band mit einem Re-Release dieses kleinen aber fetten Stücks auf Bastardized Recordings belohnt. Der ein oder andere mag sich jetzt über einen Sellout beschweren, aber das Ganze kommt nicht von ungefähr, erscheint doch zur gleichen Zeit die zweite EP 'Munich Valor' ebenfalls auf dem gleichen Label. Aber zunächst einmal ganz von vorne. The Blackout Argument, das sind Fronter Sinan Akilli, die Gitarristen Chris Lochmann und Chris Zehetleitner, Drummer Philip Seidl und Bassist und Background Vocalist Sascha Laumann und was die Jungs mit ihrem Debüt hier ablegen, ist ein dicker Mix aus Hardcore und einer leichten Prise Screamo. Alles beginnt mit 'Regret In Stereo', welches ohne Vorwarnung direkt nach vorne geht. Abgehacktes Riffing, treibende Drums und das Geschrei von Fronter Sinan laden direkt zum wilden Kopfnicken ein und wenn man es nicht besser wissen würde, würde man niemals auf den Gedanken kommen, dass diese Band tatsächlich aus Deutschland kommt. Völlig unerwartet wechselt Sinan vom Geschrei in die cleanen Vocals und ein Refrain ist geboren, der eingängiger nicht sein könnte. Schön anzuhören ist das Ganze hier und macht gleich Lust auf mehr. Besonders die kurzen Einschübe von Crowdvocals, bei denen sich die Ganze Band betätigt, wissen hier zu gefallen.
'So Much You And Me' steht dem ersten Song in nichts nach und setzt in Sachen Power sogar noch einen drauf. Erfrischend, obwohl musikalisch nicht neuartig, kommt das Debüt der fünf Münchener hier rüber und sorgt für den ein oder anderen Tanz um die heimische Anlage. Auch hier wird wieder zwischen fiesen Shoutings und schön in Szene gesetzten cleanen Refrains gewechselt. Musikalisch ist dabei von hart bis absolut melodisch alles vorhanden, was das Herz höher schlagen lässt. Immer wieder brechen die Jungs aus der Melodie aus, warten mit derben Moshparts und einer leicht übersteuerten Bassdrum auf, die die Boxen am liebsten gleich zerschmettern möchte und einem kräftig in den Magen boxt. Grandios!
'Maybe Yesteryear' nimmt ein wenig die Härte aus der Platte und kommt mit einer ordentlichen Portion leicht poppiger Melodien daher. Mit seinen fast ausschließlich cleanen Vocals erweist sich dieser Song als der zugänglichste auf dieser Platte und schafft ein wenig Zeit, sich auszuruhen. Schnell ist es aber wieder vorbei mit der Ruhe, denn The Blackout Argument setzen mit 'Murder What´s Already Dead' und 'The Fastbreak' zum Endspurt an und knallen dem Hörer hier noch einmal die härteren Töne um die Ohren. Jedoch beweisen sie auch hier wieder perfektes Gespür für melodische Einsätze und machen die letzten Tracks zu einem einzigen Ohrenschmaus.
Mit 'Munich Angst' legen The Blackout Argument ein Debüt auf den Tisch, welches sich in jeder Hinsicht sehen lassen kann. Von der Produktion bis hin zur musikalischen Ausgereiftheit stimmt hier einfach mal alles. Es fällt schwer auch nur einen Kritikpunkt zu finden, der irgendwie angebracht wäre. Vielleicht könnte man ein wenig Punkteabzug wegen der sehr kurzen Spielzeit in Augenschein nehmen, aber es ist nun mal eben eine EP. Wenn alle Bands solche Releases auf den Markt bringen würden, hätte diese Musikszene keinerlei Probleme mehr, was aber auf der anderen Seite wohl auch langweilig wäre.
Ein kleiner Tipp zum Abschluss: 'Munich Angst' erscheint sowohl als einzelnes Release, als auch als limitierte Doppel Auflage, bei der die zweite EP 'Munich Valor' direkt mit inbegriffen ist!

Tracklist – 'Munich Angst':

1. 'Regret In Stereo'
2. 'So Much You And Me'
3. 'Maybe Yesteryear'
4. 'Murder What´s Already Dead'
5. 'The Fastbreak'
6. Keine Titelinformation (Data Track)

Mehr Info:
The Blackout Argument: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve