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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
DevilDriver – 'The Last Kind Words'
Label: Roadrunner Records
Produzent: Jason Suecof
Release: 15. Juni 2007
Spielzeit: 45:32 Minuten

DevilDriver – 'The Last Kind Words'718 Tage nach der überall hochgelobten 'The Fury Of Our Maker’s Hands' kommt dieses Jahr der Nachschlag des eiskalten Nackenbrechers angeführt vom einzig wahren Dez Fafara.
Das Material von 'The Last Kind Words' entstand größtenteils in Hotelzimmern, im Nightliner oder Backstage - wo auch sonst, wenn man nur auf Tour ist. Verwunderlich ist, dass die Herren nun für das dritte Album auch den dritten Produzenten verschlissen haben. Eigentlich unverständlich, ruft man sich mal das Material des Vorgängers ins Gedächtnis zurück, da gab es ja nun wirklich nix zu meckern. Ende 2006 hat es also Jason Suecof (Trivium, Chimaira) den Herren besorgt und – um das von vorneherein schon mal in den Raum zu schmeissen – er hat einen guten Job gemacht. Interessant ist auch, dass DevilDrivermit mehreren Möglichkeiten pro Song im Studio ausgerüstet gewesen sind. Dez hatte teilweise zwei verschiedene Arten von Lyrics und die Axemen Mike und Jeff waren in der Tat so gut vorbereitet, dass sie sogar Backup-Riffs im Petto hatten, um an den Songs noch was zu machen, falls was hätte geändert werden müssen. Und eben weil sie alle so gut vorbereitet gewesen sind, haben sie das Album in weniger als einem Monat ohne jegliche Vorproduktion eingeballert – obwohl sie mehr Zeit eingeplant hatten.
Zwar spricht das Promoblättchen mal wieder von Weiterentwicklung und dem ganzen anderen Rattenfängerkrempel, doch kann man reinen Gewissens und auch mit einer gewissen Erleichterung an dieser Stelle mitteilen, dass sich nicht viel bis gar nix geändert hat. DevilDriver machen mit den neuen Songs exakt an der Stelle weiter, wo sie vor zwei Jahren aufgehört haben. Es ist derselbe Stil, es sind dieselben geilen Donnerschläge, es geht noch einen Tick krasser auf die Kauleiste und auch diese fetten unterschwelligen Melodien sind wieder da. Aber es sind wirklich neue Songs!
Von Anfang bis fast zum Ende wird hier Hirn püriert. Kein Song, der nichts für einen gediegenen Haarrotor wäre, kein Song, der einen zwingt den Foward-Button zu betätigen. Im Gegenteil, die Scheibe kann man von vorne bis hinten immer wieder hören – bis zum Versagen beider Gesichtshälften!
Die Stärken dieser Scheibe sind 'Not All Who Wander Are Lost', 'Dark Clouds Over California', 'Horn Of Betrayal', 'Tirades Of Truth', 'When Summoned' und 'The Axe Shall Fall'. Letzteres schafft übrigens einen gewissen Bezug zum Opener des Vorgängeralbums. So seltsam anders wie dieses anfing, hört das neue Album nun auf.
Fazit: Jeder einzelne Tag des Wartens auf das neue DevilDriver-Album hat sich gelohnt. Die Mannschaft sorgt weiterhin für viel Spaß in der Nackengegend und hat dabei noch einen Zahn zugelegt. Das für eine Band so wichtige dritte Album ist im Fall DevilDriver genau das, was man heutzutage leider zu selten noch erlebt: Einfach großartig!

Tracklist – 'The Last Kind Words':

01. 'Not All Who Wander Are Lost'
02. 'Clouds Over California'
03. 'Bound By The Moon'
04. 'Horn Of Betrayal'
05. 'These Fighting Words'
06. 'Head On To Heartache (Let Them Rot)'
07. 'Monsters Of The Deep'
08. 'Tirades Of Truth'
09. 'Burning Sermon'
10. 'When Summoned'
11. 'The Axe Shall Fall'

Mehr Info:
DevilDriver: Website / MySpace
Autor: Dennis Stevens