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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Miscreants – 'Welcome The'
Label: Let It Burn Records
Produzent: Nico van Montfort
Release: 03. August 2007
Spielzeit: 19:04 Minuten

Miscreants – 'Welcome The'Aus den Niederlanden kommen Miscreants zu uns. Die passend zum Debüt betitelte EP 'Welcome The' hat der Fünfer im Proberaum zusammen mit Nico van Montfort aufgenommen – und der Sound ist trotzdem auf exzellenter Studioqualität anzusiedeln. Musikalisch irgendwo zwischen Thrash, Death und Hardcore tummeln sich Sänger Geert v/d Velde, die Gitarristen Rick und Wouter Kroon, Bassist Wouter Bakker und Drummer Daniël de Jong gerne in Vergleichen mit Hatesphere, The Haunted und Darkest Hour. Und das kann man so reinen Gewissens unterschreiben. Durchweg hohes Tempo und drückende Riffgewalt, die auf den Punkt gespielt ist, sowie ein lyrisch durchaus begabter wie angepisster Frontmann, machen sich von der ersten Sekunde an auf, dem Zuhörer ein wahres Arsenal an Dachlatten zwischen die Beine zu knüppeln. 'Welcome The' wird eingeleitet von 'A Feast For The Malcontent' und ist mal eine ganz andere Art und Weise, der Welt “Hallo” zu sagen. Miscreants stellen mit fettem Geknüppel und gnadenloser Energie klar, dass mit ihnen nicht zu spaßen, aber zu rechnen ist.
'The Ideal Austere' handelt rein textlich vom Überoptimismus der heutzutage in die Technik gesetzt wird. Dafür glänzen sie aber technisch mit einem einwandfreien Leadriff, das einem spätestens jetzt auch den letzten Zahn zieht. Keinen Deut langsamer geht 'Blood As Spirit' an den Start. Unter drei Minuten bietet der Song einem alles, was man zu einem gepflegten Circle Pit so braucht – und kommt dem Vorbild Darkest Hour am nächsten!
'Aerialist' beginnt erst etwas verhalten, schiebt dann aber mit akkuraten Breakdowns, holt kurz Luft und sticht zu. Und auch hier: Im Refrain ziehen einem coole Leads die Falten aus dem Sack.
Das letzte und mit 4 Minuten 40 längste Stück ist 'To Our Doom We March, A Smiling'. Der Song steigert sich in seinem Verlauf immer weiter. Alleine die Spannung, die am Anfang erzeugt wird, macht ordentlich Eindruck. Dann häckseln die Herren abwechslungreich nach vorne und wechseln urplötzlich perfekt in einen groovigen 6/8-Zwischenteil. Es ist auch der einzige Song, in dem die Backing Vocals etwas mehr eingesetzt werden. Ein wunderbarer Track, um vor der Bühne aus voller Kehle mitzugrölen!
Und dann ist Schluss. Nach nur 19 Minuten 04 endet eine wahrlich meisterliche EP einer Band, die noch eine ganze Menge vor sich hat. Führt man sich mal vor Augen, was die Herren vorher schon ohne Plattenvertrag alles zustande bekommen haben (eine selbstgebuchte Europatournee, zwei UK-Touren), kann man nur gespannt sein, was sie nun aus der ganzen Angelegenheit machen. Miscreants verdienen mit diesem Debüt internationalen Respekt. Vor allem der Sound ist für die genannten Umstände eine wahre Meisterleistung.
Was bleibt am Ende zu sagen? - Ab ins Geschäft und Welcome The Miscreants!

Tracklist – 'Welcome The':

01. 'A Feast For The Malcontent'
02. 'Welcome The Miscreants'
03. 'The Ideal Austere'
04. 'Blood As Spirit'
05. 'Aerialist'
06. 'To Our Doom We March, A Smiling'

Mehr Info:
Miscreants: Website / MySpace
Autor: Dennis Stevens