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As I Lay Dying – 'An Ocean Between Us'
Label: Metal Blade Records
Produzent: Adam Dutkiewicz
Release: 04. August 2007
Spielzeit: 43:21 Minuten

As I Lay Dying – 'An Ocean Between Us'Mit 'An Ocean Between Us' gehen As I Lay Dying in die nächste Runde und holen zum erneuten Rundumschlag in der Metalcore Szene aus. Im Jahr 2003 hatte man mit 'Frail Words Collapse' zum ersten Mal richtig auf sich aufmerksam gemacht, obwohl eine Split mit American Tragedy und die Platte 'Beneath The Encasing Of Ashes' vorausgingen. Die Herren aus San Diego brachten durch ihren brachialen und doch hoch melodischen Stil frischen Wind in die Szene und konnten schnell von einer großen Fangemeinde sprechen. Mit 'Shadows Are Security' wurde der Schwerpunkt etwas mehr in die Richtung der Melodien verlagert und plötzlich fanden sich cleane Refrains in den Songs. Eine Entwicklung, die der Band sehr gut zu Gesicht stand, und man durfte gespannt sein, wie man sich im weiteren Verlauf der Karriere entwickeln würde. Nun liegt mit 'An Ocean Between Us' das neue Release aus dem Hause As I Lay Dying vor und man kann sagen, dass sie an Energie und Intensität nichts eingebüßt haben, aber auch die Melodien um noch ein Stück erhöht wurden, was nicht zuletzt man neuen Bassisten Josh Gilbert liegen mag, der außerdem die cleanen Vocals beisteuert und den Tracks eine klare und glatte Struktur verleiht.
'Separation' dient dem aktuellen Full Length als rein instrumentales Intro, welches sehr sphärisch rüberkommt und den Hörer mit seinen Klängen auf das vorbereitet, was er in der nächsten dreiviertel Stunde serviert bekommt. Dann geht es aber direkt gewohnt druckvoll mit 'Nothing Left' weiter und schon dürften die ersten Zweifel entsorgt sein. Mit fettem Riffing und gut akzentuiertem Drumming geht es hier gleich zu Anfang so richtig zur Sache und der Track sorgt für das erste Grinsen im Gesicht. As I Lay Dying scheinen nichts verlernt zu haben. Die Strophen kommen gewohnt aggressiv rüber, während die Refrains eher den Platz für ausgefeilte Melodien bieten, die mit klarem Gesang unterlegt werden. Der Einstig ins neue Album ist also gelungen und der Titeltrack 'An Ocean Between Us' steht dem in nichts nach. Weiter wird hier auf die Instrumente eingeballert, ein Blastbeat folgt dem nächsten und auch genügend Zeit für das heimische Moshen ist vorhanden. Die Stimme von Fronter Tim Lambesis weiß immer noch voll und ganz zu überzeugen und auch wenn die die klar gesungenen Refrains zum Anfang hin etwas zu glatt wirken, passen sie nach mehrmaligem Hören doch sehr ins Gesamtbild.
Mit 'Comfort Betrays' nimmt die Platte eine gehörige Wendung in härtere Gefilde, wie man sie von 'Frail Words Collapse' gewöhnt war. Es scheint als hätten sich As I Lay Dying während der ersten Songs dazu entscheiden, dem Hörer ein wenig Eingewöhnungszeit zu geben, nur um ihm dann mit einem Mal den Kopf abzurasieren, denn eine wirkliche Pause legt die Band ab hier nicht mehr ein, die folgende Ballade 'I Never Wanted' einmal ausgenommen. Songs wie 'The Sound Of Truth' und 'Wrath Upon Ourselves' bestechen durch ungemeine Härte und man merkt, dass As I Lay Dying ihre Augen auch für andere Genres öffnen, finden sich doch hier Elemente, die man von Bands wie Converge oder ähnlichen kennt.
Eins ist ersichtlich: Fronter Tim, die Gitarristen Nick Hipa und Jordan Mancino, besagter Bassist Josh und Drummer Phil Sgrosso können mit 'An Ocean Between Us' ein weiteres Mal trumpfen und sichern sich einen Platz auf dem Treppchen der besten Metalcore-Kombos der vergangenen Zeit. Ob sich die Band nun noch weitere Abstecher in die emotionalere Musik leisten wird, bleibt abzuwarten. Hier jedoch passt alles wie die Faust auf´s Auge und macht von vorne bis hinten Spaß. Wem die ersten Tracks nicht von Anfang an zusagen, dem sei geraten, diese Platte definitiv bis zum Ende durchzuhören, denn die Band steigert sich mit jedem Song bis ins Unermessliche. So viel Metal und so viel Melodie auf einer Platte bekommt man tatsächlich selten zu hören.

Tracklist – 'An Ocean Between Us':

01. 'Separation'
02. 'Nothing Left'
03. 'An Ocean Between Us'
04. 'Within Destruction'
05. 'Forsaken'
06. 'Comfort Betrays'
07. 'I Never Wanted'
08. 'Bury Us All'
09. 'The Sound Of Truth'
10. 'Departed'
11. 'Wrath Upon Ourselves'
12. 'This Is Who We Are'

Mehr Info:
CD-Review: As I Lay Dying – 'A Long March – The First Recordings'
As I Lay Dying: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve