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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Throwdown – 'Venom & Tears'
Label: Trustkill Records
Produzent: Mudrock / Throwdown
Release: 24. August 2007
Spielzeit: 52:38 Minuten

Throwdown – 'Venom & Tears'Gut zwei Jahre ist es her, dass Throwdown die Musikszene mit frischem Material beglückten. Auch wenn 'Vendetta' damals nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, wuchs die Fangemeinde stetig weiter. Hatte man sich zum Anfang des neuen Jahrtausends eher dem Straight Edge Bollo Hardcore verschrieben, ging es in den folgenden Jahren, nach einer kleinen Line-Up Dezimierung, immer mehr in Richtung Thrash Metal. 'Venom & Tears', das neueste Release aus dem Hause Throwdown, perfektioniert diesen Stil nun endlich, auch wenn man sich hier teilweise extrem stark an Pantera erinnert fühlt, was ja eigentlich keine schlechte Referenz ist. Während des ersten Tracks 'Holy Roller' hauen einem die Recken dann auch gleich mal einiges um die Ohren. Hier gibt es das volle Brett und vom enorm schnellen und treibenden Part, bis hin zu eher moshigen Stellen ist hier alles vorhanden. Fronter Dave Peters, der mit seiner aggressiven Stimme aus den Boxen röhrt, schafft es mit seinen Mannen Matt Mentley am Bass, Gitarrist Mark Choiniere und Drummer Ben Dussault gleich mit dem Opener zu überzeugen und die Lust auf mehr ist geweckt. Und mehr soll es auf diesem 13 Track starken Full Length definitiv geben. 'Day Of The Dog' setzt genau da an, wo 'Holy Roller' aufgehört hat. Immer noch bestimmen niederschmetternde Riffs und stampfende Drums die Marschrichtung, auch wenn hier die Geschwindigkeit etwas gedrosselt wird. Die Parallelen zu altbekannten Thrash-Ikonen werden immer deutlicher und der Sound steht Throwdown enorm gut zu Gesicht. Zwar vermisst man ab und an den Stil von 'You Don´t Have To Be Blood To Be Family', aber diese Zeiten sind nun einmal vorbei und die Band aus Orange County hat sich in eine andere Richtung entwickelt. Der Aggressivität hat das jedoch keinen Abbruch getan. Immer noch kommen die Herren enorm angepisst rüber und wissen, wie man die Mähnen zum Schwingen bringt. Da auch der Mosh nicht fehlt, nur ein bisschen in den Hintergrund gerückt ist, sollten auch die alten Fans einen Blick riskieren. Hat man aber den Werdegang von Throwdown verfolgt, war dieses Album einfach nur die logische Konsequenz aus seinen Vorgängern und geht damit vollkommen in Ordnung.
Weiter geht es mit 'Americana', den man am besten bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn hört. Schon nach ein paar Songs ist klar, dass hier eine unaufhaltsame Lawine auf den Hörer zurollt und alles unter sich begräbt, was sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringt. Es macht einfach Spaß die Songs zu hören, die 'Venom & Tears' zu bieten hat. Alle haben ihren ganz eigenen Charme und wissen zu überzeugen. Eine gelungene Abwechslung zum gängigen Metalcore, den man in der letzten Zeit aufgetischt bekommt, ist das hier allemal. Throwdown ballern sich weiter böse durch ihr aktuelles Album und Tracks wie 'Hellbent (On War)' und 'No Love' stampfen einfach mal alles in den Boden. Auf die Dauer wirkt das hier für den einen oder anderen eventuell etwas eintönig, hört man sich die Platte aber öfters an, fallen einem die Unterschiede in den Stücken doch ungemein auf.
Abgeschlossen wird 'Venom & Tears' nach weiteren Krachern trefflich mit 'Propaganda', einem Track, der im Original auf Sepultura´s 'Chaos A.D.' zu hören ist. Diese Version lässt einen zum Abschluss noch einmal die Hände in die Luft werfen und besonders das Ende hat es mächtig in sich. So treibend, so exzessiv und so wütend hat wurde selten ein Album beendet und damit wird das Gesamtpaket abgerundet.
Hat man sich erst einmal an den Sound von Throwdown gewöhnt, schließt man die neue Platte sehr schnell ins Herz. Die Power, mit der hier vorgegangen wird, ist teils schon wirklich beachtlich und auch die Produktion lässt keine Wünsche offen. Durchgängig fett kommt der Sound rüber und lässt hier ein Hörerlebnis der Extraklasse enstehen, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Für alle, die mit Thrash Metal was anfangen können, wie man ihn von Pantera oder auch Machine Head kennt, aber auch für die Throwdown-Fans der alten Zeit, liegt hier also ein absoluter Pflichtkauf vor!

Tracklist – 'Venom & Tears':

01. 'Holy Roller'
02. 'Day Of The Dog'
03. 'S.C.U.M.'
04. 'Americana'
05. 'Weight Of The World'
06. 'Cancer'
07. 'Hellbent (On War'
08. 'No Love'
09. 'Venom & Tears'
10. 'I´ll Never Die A Poisoned Death'
11. 'I, Suicide'
12. 'Godspeed'
13. 'Propaganda'

Mehr Info:
Throwdown: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve