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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Neaera – 'Armamentarium'
Label: Metal Blade Records
Produzent: Jacob Hansen
Release: 24. August 2007
Spielzeit: 52:57 Minuten

Neaera – 'Armamentarium'Mit 'Armamentarium' erscheint das mittlerweile dritte Werk von Neaera aus Münster. Die Band, die sich zu ihren Anfängen als kleines Nebenprojekt gesehen hat, schaffte es innerhalb von ein paar Jahren zu einer der wichtigsten deutschen Acts im Bereich Metal und Metalcore zu werden. 'Armamentarium' beweist einmal mehr, dass dieser Status nicht von ungefähr kommt.
Der Opener 'Spearheading The Spawn' zeigt gleich, dass Neaera noch ein Stück düsterer geworden sind und an Härte noch ein wenig zugelegt haben. Nach längerem doubelbass- und gitarrenlastigem Intro geht es dann auch gleich los und Fronter Benny Hilleke mischt die Hörerschaft ordentlich mit seinem Wechsel zwischen düsteren Gegröle und wütendem Gekeife auf. Aber auch die Gitarristen Tobias Buck und Stefan Keller, Bassist Benjamin Donath Drummer Sebastian Heldt explodieren in den nächsten Minuten förmlich und liefern mit dem Opener ein schon fast schwedisch klingendes Brett ab. Es wird also wieder geballert und das Stichwort „schwedisch“ oder vielmehr „skandinavisch“ wird einem im Laufe des aktuellen Longplayers tatsächlich noch das ein oder andere Mal durch den Kopf schwirren. Und zwar nicht zuletzt, wenn man sich den Produzenten der Scheibe mal genauer anschaut. Dieses Mal hatte nämlich niemand Geringeres als Jacob Hansen (u.a. Maroon, Fear My Thoughts, Soul Demise) seine Fingerchen im Spiel und so war die Band für die Aufnahmen in seinen dänischen Hansen Studios zu Gast.
Der Titeltrack 'Armamentarium' überzeugt dann fast noch eine Spur mehr als der erste Song, da hier noch ein wenig mehr an der Struktur des Tracks gefeilt wurde. Mit einem ordentlichen Dampfhammer fahren die Münsteraner zum Anfang auf, der sich nach und nach immer mehr in die Richtung der Melodien bewegt, ohne dabei zu vergessen, alles nieder zu schmettern. Das hier Gehörte macht durchweg Spaß und besonders der Wechsel von den tiefsten Growls zum keifenden Geschrei wird es dem einen oder anderen Hörer mit Sicherheit antun.
Neaera machen keine Pause und auch keine Gefangenen, denn mit 'Harbinger' wird der Härtegrad noch einmal enorm hoch geschraubt und schon wieder denkt man an Schweden, besonders, wenn man sich die Gitarren einmal genauer anhört. Hier wird geschrabbelt, was das Zeug hält, und dem Hörer förmlich der Gehörgang zerfetzt. Die Songs kommen allesamt mit einer gehörigen Wucht daher, was unter anderem auch an der merkbar verbesserten Produktion liegen mag. Soll heißen, dass der Sound auf 'Armamentarium' durchweg sehr fett gehalten ist und mit einem enormen Druck rüberkommt. Die weiteren Songs, wie 'The Orphaning' und 'Mutiny Of Untamed Minds' schlagen in genau die gleiche Kerbe, wie die vorherigen. Hier wird durchweg mit Härte gearbeitet und wer auf viel Melodie und Eingängigkeit hofft, der ist bei Neaera an der völlig falschen Adresse. Einzig und allein der letzte Song 'Liberation' wartet an gewissen Stellen mit Ansätzen zu längeren melodischen Parts auf. Langsam verstummen aber auch diese und das dritte Werk von Neaera hat seinen ersten Durchlauf mit Bravur bestanden. Jetzt heißt es noch einmal hören, um die einzelnen Feinheiten, die dieses Album ausmachen, heraus zu hören, denn zu finden gibt es hier mit Sicherheit so einiges!

Tracklist – 'Armamentarium':

01. 'Spearheading The Spawn'
02. 'Tools Of Greed'
03. 'Armamentarium'
04. 'Synergy'
05. 'Harbinger'
06. 'In Loss'
07. 'The Orphaning'
08. 'The Escape From Escapism'
09. 'Mutiny Of Untamed Minds'
10. 'The Need For Pain'
11. 'Liberation'

Mehr Info:
Neaera: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve