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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
The Black Dahlia Murder – 'Nocturnal'
Label: Metal Blade Records
Produzent: -
Release: 21. September 2007
Spielzeit: 34:35 Minuten

The Black Dahlia Murder – 'Nocturnal'Bei Metal Blade ist der Name Programm. Mit ihren Veröffentlichungen hinterlässt das US-Label markante Einschnitte in der Musiklandschaft. Zuletzt kerbten As I Lay Dying mit 'An Ocean Between Us' die Metalcore-Szene, aber auch deutsche Künstler wie Neaera oder Machinemade God sind Bestandteile im Messerblock von Metal Blade.
The Black Dahlia Murder aus Detroit bieten nach 'Unhallowed' (2003) und 'Miasma' (2005) mit ihrem dritten Longplayer 'Nocturnal' erneut die volle Breitseite. Trotz Wechsel an Schlagzeug und Bass besitzen die Nachtaktiven ihren unverkennbaren Stil, obwohl hier alles etwas melodischer klingt als noch bei 'Miasma'. Da dürfen natürlich auch die Wechsel zwischen tiefen Growls und Gekreische von Sänger Trevor Strnad nicht fehlen. Der ehemalige Drummer von All That Remains, Shannon Lucas, knüppelt sich durch Blast-Beats und Double-Bass-Attacken, die zusammen mit dem rasierklingenscharfen Riffing der Gitarristen Brian Eschbach und John Kempainen die Songs nach vorne treiben. Die beiden haben hier wieder ganze Arbeit geleistet, die Gitarrenarbeit ist mehr als gekonnt, die Soli sind technisch ausgereifter und abwechslungsreicher.
'Everything Went Black', man findet sich dennoch zurecht, die fette Produktion machts möglich. Ohne große Überraschungen hacken sich The Black Dahlia Murder ab Lied eins durch die zehn düsteren Songs. Und dass mit einem tonnenschweren Beil, das unverkennbar in Florida gegossen, in Schweden geschmiedet wurde.
'What A Horrible Night To Have A Curse', benannt nach ihrer ersten EP, hat alles, was den Stil von The Black Dahlia Murder ausmacht. Hier vermischen sie unterschiedliche Stimmungen, das Unheilvolle zu Beginn löst sich in dem sehr weiträumigen Refrain auf.
Der Rest klingt auch sehr ausgereift, technisch niveauvoll und düster-atmosphärisch. War es bei 'Miasma' noch der Fall, dass die Abwechslung, die Eingängigkeit fehlte, einige Elemente prägnantere Zwischenteile bildeten, die teilweise zu kurz geraten sind, beinahe im Restgeknüppel untergehen, hat sich in der Hinsicht einiges getan.
Die Songs der fünf Metalburschen klingen durchdachter. Zwar scheint die Struktur immer dieselbe zu sein (Strophe – Refrain - zum Schluss hin ein Solo), trotzdem klingen die einzelnen Parts bedachter.
The Black Dahlia Murder haben mit 'Nocturnal' ein kleines Kunstwerk aus vielen kleinen Einzelheiten geschaffen, auch wenn diese oft nach einem genau festgelegten Baukastenprinzip zusammengesetzt sind.
Diese Einzelheiten besitzen jedoch fast immer andere Formen und stets düstere Farben, was dieses Album zu einem vielschichtigen macht.

Tracklist – 'Nocturnal':

01. 'Everything Went Black'
02. 'What A Horrible Night To Have A Curse'
03. 'Virally Yours'
04. 'I Worship Only What You Bleed'
05. 'Nocturnal'
06. 'Deathmask Divine'
07. 'Of Darkness Spawned'
08. 'Climactic Degradation'
09. 'To A Breathless Oblivion'
10. 'Warborn'

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Autor: Daniel Hadrys