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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Bury My Sins – 'King Of All Fears'
Label: Guideline Records
Produzent: selfproduced
Release: 09. Oktober 2007
Spielzeit: 37:41 Minuten

Bury My Sins – 'King Of All Fears'Bury My Sins dürften für viele seit ihrem letzten Release 'Today´s Black Death' keine Unbekannten mehr sein, konnten die Herren aus Bad Hersfeld doch mit ihrem energiereichen Metalcore voll und ganz überzeugen. Dass die hessische Stadt mehr zu bieten hat als Kurstätten und Festspiele beweisen Fronter Marco, die Gitarristen Nico und Ben, Bassist Normen und Drummer Christian mit ihrem neuen Output 'King Of All Fears' ein weiteres Mal. Wer das Vorgängeralbum kennt, weiß, dass es hier um brachialen Metalcore geht, der sehr ambitioniert und gekonnt gespielt wird. Als kraftvoller Opener dient 'The Longest Storm' der mit sehr schöner Gitarrenarbeit und einigen derben Moshparts aufwarten kann. Druckvoll schallt es hier aus den Boxen, wenn auch die Band noch nicht ganz aus sich rauszukommen scheint. Der erste wirkliche Hit gelingt Bury My Sins mit dem dritten Song, der den Namen 'Colossus' trägt. Hier wird ein wenig die Geschwindigkeit gedrosselt, was der Aggressivität, mit der die Band vorgeht, jedoch keinen Abbruch tut. Besonders ins Auge sticht hier die Stimme von Fronter Marco, der schön angepisst ins Mikro schreit und besonders im Refrain, der sehr eingängig ist, überzeugen kann. Mit diesem Hitpotential geht es weiter. Songs wie 'Waving Flags In Times Of Fire' und 'Unknown – Unheard' sind metallische Hymnen, die es gewaltig in sich haben, vor Energie nur so strotzen und einen teils durch die eigene Wohnung tanzen lassen.
Leider ist es aber so, dass im Verlauf der Platte auffällt, dass nicht genügend Abwechslung geboten wird. Technisch ist hier alles wunderbar auf den Punkt gebracht, nur hören sich die Songs ab der zweiten Hälfte der Platte sehr ähnlich an und sind nach dem gleichen Schema aufgebaut. Es fällt tatsächlich schwer die einzelnen Tracks auseinander zu halten oder markante Stellen zu finden. Das Gesamtbild der Platte ist aber immer noch positiv zu werten und besonders der letzte Song 'Love Gets Murdered' ballert noch einmal richtig durch die Anlage. Dies ist auch der Song, der neben 'Colossus' am meisten hervor sticht und einfach von vorne bis hinten überzeugen kann. Es wird ein hoher Spannungsbogen gezogen, bis die Band ab etwa der Hälfte komplett explodiert und ein Fest an Brutalität abliefert. Besonders der Moshpart, mit dem der Track ausklingt, wird seinesgleichen suchen und Freunde des prolligen Hardcores definitiv vor Freude in die Hände klatschen lassen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Bury My Sins mit 'King Of All Fears' ein solides Album im Bereich Metalcore abgeliefert haben und damit ihr Standbein in der Szene ein weiteres Mal festigen können, auch wenn man nicht auf ganzer Linie punkten kann. Dafür fehlt einfach ein wenig Innovation und Ideenreichtum, mit dem die einzelnen Songs gespickt werden könnten. Wenn das im nächsten Release beachtet werden sollte, dann steht einmal mehr etwas Großes aus Deutschland bevor. Man darf also gespannt sein!

Tracklist – 'King Of All Fears':

01. 'The Longets Storm'
02. 'Suction'
03. 'Colossus'
04. 'Waving Flags In Times Of Fire'
05. 'Death Of Ijob'
06. 'Unknown - Unheard'
07. 'Swarm Of Piranha'
08. 'Electric Sun'
09. 'Love Gets Murdered'

Mehr Info:
Bury My Sins: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve