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World Come Down – 'Skullflower'
Label: Ark Noir Records
Produzent: Achim Lindermeir
Release: März 2008
Spielzeit: 59:34 Minuten

World Come Down – 'Skullflower'World Come Down sind eine recht frische Band aus Baden-Württemberg, die sich erst letztes Jahr gegründet hat. Wer jetzt eine rein deutsche Band erwartet, ist leider auf dem Holzweg, denn die Truppe setzt sich sowohl aus amerikanischen, als auch aus deutschen Musikern zusammen. Fabriziert wird hier ein treibender Hybrid aus Metal, Progressive Rock und sogar einer Prise Hardcore. Ausschlaggebend für den Sound der Jungs sind treibende Riffs, leicht komplexe Songstrukturen und eine durchaus markante Stimme, die dem Fronter Markus Maiximilian Strickler gehört. Das Organ ist es auch, was im Entferntesten an Hardcore erinnert, dies zeigt sofort der erste Song 'The Golden And The Copy Cat'. Während die Kollegen Gary Kretzer an der Gitarre, Beda Bachmayer an den Drums und Basser Mudz Leichtle eher dem Metal, ja fast dem Nu-Metal, frönen, schreit er sich in bester New School Manier die Seele aus dem Leib, was zu Anfang recht treibend wirkt. Die Riffs quietschen nur so daher und die Drums boxen einem unentwegt in den Magen. Das führt sich auch im Verlauf des Tracks genauso weiter und man fängt an, Gefallen an dem Treiben des Vierers zu entwickeln.
Während 'Haunted' noch einen drauflegt, eine Spur brachialer zur Sache geht und die Stimme teils immer mehr an alte Raised Fist-Releases erinnert, machen World Come Down mit 'Hang' eine kleine Pause. Dem Hörer wird Ruhe gegönnt und eine kleine Ballade geboten, welche der Band recht gut steht. Das Stück ist angenehm zu hören und bietet eine gelungene Abwechslung zum vorherigen Geballer. Emotional geht man hier zur Sache, bevor man gegen Ende wieder zum Rundumschlag ausholt, der dann die progressiven Elemente hervorstechen lässt.
'Skullflower' zeigt, dass die Band durchaus variabel ist und mit 'Bourne' beweist man noch einmal die ruhigen Qualitäten, bevor man bei 'Radiate' oder 'Cold' wieder etwas mehr in die Metalkiste greift und die drückenden Parts auspackt. Der Wechsel zwischen langsamen und gediegenen Songs und schnelleren, brutalen Stücken wird spielend vollzogen und technisch gibt es hier meist nichts zu bemängeln. Den Songstrukturen kann man über die gesamte Spielzeit folgen, was nicht heißt, dass sie einfach gestrickt sind. Vielmehr sind sie komplex genug, um den Sound nicht im Einheitsbrei verschwinden zu lassen und gleichzeitig doch so klar, dass es kein mehrmaliges Hören bedarf, um einen Track als Ganzes zu verstehen. Kleine Spielereien lassen sich World Come Down ebenfalls nicht nehmen und so findet man in einigen Stücken leicht sphärisch angehauchte Elemente, die Spannung aufkommen lassen und die Aufmerksamkeit des Hörers fordern und fördern. Wenn man sich einmal durch das MySpace-Profil klickt und die „Top Friends“ genauer betrachtet, fällt auf, dass die Summe aus Devin Townsend, Mike Patton, Alice In Chains und vielleicht sogar Mastodon genau den Sound von World Come Down ergibt. Es ist ein gesunder Mix aus diesen Bands, mit einer eigenen Note versehen, den die vier Herren hier fabrizieren und das macht über eine Stunde lang Spaß. 'Skullflower' werden einige Leute mit Sicherheit mehr als nur einmal durch ihren Player laufen lassen und das zu Recht. Denn das, was hier gemacht wird, ist gute Musik, bei der es sich lohnt, ein wenig Zeit zu investieren.

Tracklist – 'Skullflower':

01. 'The Golden And The Copy Cat'
02. 'Haunted'
03. 'Hang'
04. 'Shadowman'
05. 'Bourne'
06. 'Ego Multiplied'
07. 'Abyss'
08. 'Radiate'
09. 'Static'
10. 'Cold'
11. 'The Source'

Mehr Info:
World Come Down: Website / MySpace
Autor: Alexander Greve