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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Circle Of Grin – 'The Beauty Of The Beast'
Label: Radar Musik / Eat The Beat Records
Produzent: Patrick Karwatka / Kai Blankenburg
Release: 16. Mai 2008
Spielzeit: 50:46 Minuten

Circle Of Grin – 'The Beauty Of The Beast'Arschtritt gefällig? - Kein Problem. Wer Circle Of Grin kennt, weiß, dass man hier auch nichts anderes zu erwarten hat. Die Kölner sorgen bereits seit mehreren Jahren für aufwirbelnden Staub innerhalb der deutschen Musiklandschaft. Schubladen spielen dabei keine Rolle. Ob Metal, Alternative oder Hardrock. Alles wird einmal durch den Mixer gejagt und als selbstbetitelter Slam Rock auf die Reise geschickt. So auch das neue Baby von Sänger Jan, den Gitarristen Andre und Deida, Bassist Sebastian, sowie Drummer Ben, welches unter dem Namen 'The Beauty Of The Beast' in das Rennen geht. Und der ist Programm. Das Gaspedal wird ordentlich durchgetreten, ohne dabei an Geradlinigkeit und Eingängigkeit zu verlieren. Man hat ihn raus, den Dreh, denn die Band beweist auf ihrem neuen Album einmal mehr ein Gespür für kantige, treibende Grooves und durchschlagende, aufblühende Refrains.
'To Overcome The Gods' bietet ein passendes Beispiel dafür, wie man vom Metal Riffing in einen mitreißenen, melodiösen Singalong Refrain umschwenkt und dabei noch gut aussieht. Es ist diese Symbiose aus Härte und rockigem Pop Appeal, die sich ihren Weg direkt in das Gehör bahnt. Andere Bands versagen an der Stelle, weil sie es ein wenig zu gut mit der Doublebass und pathetischen Ergüssen meinen. Im Ruhrgebiet kann davon keine Rede sein, denn Songs á la 'Porn' nehmen dank Kick-Ass-Attitüde jedem Rock Muffel den Wind aus den Segeln. Besonders die flexible über alles schwebende Stimme von Sänger Jan erscheint dabei in einem glanzvollem Licht. Er setzt dem musikalischen Background seiner Jungs das I-Tüpfelchen auf. Charismatisch und druckvoll. Circle Of Grin gehören definitiv zur besseren Hälfte deutscher Bands, denn Spielfreude und Leidenschaft hat man sich offensichtlich auf die Stirn tättowiert. Der Besetzungwechsel am Schlagzeug tat der Energie und dem Drive ebenfalls keinen Abbruch. Es wird sich wenig um Konventionen geschert. Damit verändert man selbstverständlich auch nicht sofort die Musikwelt, jedoch ist das ein guter Ansatz für neue Sichtweisen und vor allem Herausforderungen. Schließlich ist der Musikmarkt einfach mal völlig übersättigt und Spaß beim Hören findet man aufgrund von halbherzigen Nacheiferungen großer Idole, Modeerscheinugen etc. nur noch, wenn der Hörer zwischen authentischen Bands und Randerscheinungen wirklich differenzieren kann. Das erfordert hin und wieder schon mal ein wenig Geduld. Dass Circle Of Grin mit 'The Beauty Of The Beast' das Prädikat 'Gut' verdienen, dürfte nach dem Durchlauf der Platte klar sein. Ein Lichtblick, der Hunger auf mehr macht. Da bleibt es nur zu wünschen, dass all diejenigen, die etwas auf ihren Musikverstand geben, der Band ihr Ohr leihen und vor allem gut gemachtes Handwerk unterstützen. Ihren Status als feste Rockinstitution haben die Jungs jedenfalls gefestigt und dies kann auf Dauer nur belohnt werden!

Tracklist – 'The Beauty Of The Beast':

01. 'The Beauty Of The Beast'
02. 'To Overcome The Gods'
03. 'Get A Job'
04. 'Fun (Is A One-Way Ticket To Hell)'
05. 'Everybody´s On TV'
06. 'Elite'
07. 'Discoboy'
08. 'Porn'
09. 'In Your Sleep'
10. 'Not Our Rulers'
11. 'Buddy List'
12. 'Silouhette'

Mehr Info:
Circle Of Grin: Website / MySpace
Autor: Martin Pilgrimm