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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Templeton Pek – 'No Association'
Label: Long Beach Records
Produzent: Templeton Pek, Joe Gibb & Gethin Woolcock
Release: 20. Februar 2009
Spielzeit: 37:48 Min
Genre: Punkrock – Alternative
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Templeton Pek – 'No Association'Templeton Pek aus Birmingham haben bereits einiges auf dem Buckel. Taste Of Chaos-Absolventen in den Jahren 2005 und 2006, sowie Touren mit The Used, Millencolin, Funeral For A Friend, um nur mal ein paar Bands beim Namen zu nennen. Hinzu kommt, dass zudem Musiksender wie MTV2 ihre Videos auf Rotation brachten und man demzufolge so auch fortlaufend die Aufmerksamkeit der Musikwelt auf sich zog. Und schenkt man der hiesigen Presse Beachtung, so könnten Sänger und Bassist Neil, Gitarrist Kevin sowie Drummer Simon zu Höherem bestimmt sein. Ob dem wirklich Folge zu leisten ist, wird das neue Album 'No Association' klarmachen. Nun, zugegeben, die Combo hat für ein Trio teilweise mächtig Feuer im Hintern, jedoch bleibt es zu bezweifeln, dass Templeton Pek mehr als nur einen Durchschnittsstatus erlangen werden. Warum? - Der Longplayer gibt gewiss ansprechende Momente her und weiß streckenweise mit seiner rauen Dynamik auch zu überzeugen. Besonders, wenn sich bei Songs wie 'Vessel' die Melodien in ihrer vollen Bandbreite entfalten und über dem Ganzen ein leichter Touch Melancholie schwebt. Hier erklimmt man höhere Stufen musikalischer Reife, ohne überschwänglich viel Herzschmerz in die Arrangements zu legen. Das zündet, das gefällt. Gleiches gilt für das selbsbetitelte 'No Association'. Unterschwellig drücken die Emotionen, oberhalb dominieren treibende Riffs und jede Menge Tempo. Doch neben diesen positiven Aspekten ihrer Musik verliert sich die Band in diesem Schema. Das, was anfangs unbekümmert daher kommt, mutiert im weiteren Verlauf weiter und weiter zu der sich durchringenden Monotonie. Es gibt wenig Überraschungsmomente, geschweige denn einen Hauch von Umschwung. In Sachen Struktur fährt man ein und dieselbe Schiene. Da können auch die schönen Harmonien nichts reißen, wenn fast jeder Refrain im Zwei,- oder Drei-Akkord-Modus runtergeschrammelt wird. Etwas mehr Fantasie traut man der Band dann doch zu.
Klar, kann Punkrock einfach gestrickt sein. Jedoch sollte man sich auch die Frage stellen, ob man damit auch wirklich alle Stärken offenbart, die das eigene Handwerk hergeben. No Association ist auf jeden Fall keine Platte für die Katz, aber auch kein Heilsbringer. Dafür fehlt es einfach an Feinschliff. Da kann auch all der Druck seitens der Produktion nicht viel kompensieren. Was noch in die Zauberkiste gehört, ist Abwechslung im Songwriting und hin und wieder eine dezente Drosselung des Tempos. Wenn der Hörer schließlich das Gefühl bekommt öfter mal dieselbe BPM-Zahl zu hören, grüßt dementsprechend auch täglich das Murmeltier.
Leute, die es simpel mögen, dürften sich bei 'Templeton Pek' pudelwohl fühlen. Diejenigen, welche nach etwas mehr Substanz suchen und gern mal von der Musik gefordert werden, müssen sich hier nicht die Hände reiben. Dafür ist die Band zu beliebig und austauschbar, was bei all der Übersättigung innerhalb der Musikindustrie nicht unbedingt die beste Grundlage bildet. “Fünfe lassen wa an der Stelle mal nicht gerade sein“!

Tracklist – 'No Association':

01. 'Catch 22'
02. 'Half Cut'
03. 'Vessel'
04. 'Utopia'
05. 'No Association'
06. 'Shikata'
07. 'The Rebels Adequate'
08. 'Full Tilt'
09. 'If All Else Fails'
10. 'Perfect'
11. 'Eight In Out Of Ten'
12. 'Konami'


Mehr Info:
Templeton Pek: MySpace
Autor: Martin Pilgrimm