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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Maxeen Interview - 12. Februar 2004 - Köln
Mit: Shannon McMurray und Jay Skowronek

Vor ihrem letzten Konzert ihrer Europa-Tournee haben wir die Gelegenheit mit Jay und Shannon von Maxeen ein Pläuschchen zu halten. Wir treffen sie in der Bar des Kölner Underground, sichtlich gut gelaunt und völlig relaxt albern die beiden rum. Sind aber stets um eine korrekte Beantwortung jeder einzelnen Frage bemüht. Und das muss man ihnen hoch anrechnen, haben sie doch wahrscheinlich auf ihrer fast zweimonatigen Tournee mit Sicherheit 100 Interviews geben müssen. Den Kulli gezückt und schon geht´s los!

MaxeenWastin!com: Hi Jungs, schön euch hier zu haben! Stellt euch doch erst mal vor!

Jay: Okay, hi, mein Name ist Jay, ich bin der Schlagzeuger bei Maxeen.

Shannon: Hi, mein Name ist Shannon Lee McMurray und ich spiele Gitarre in der Band Maxeen.

Wastin!com: Was bedeutet eigentlich euer Bandname? Gibt es da irgendeine Geschichte dahinter?

Jay: Ehrlich gesagt, ist das eine wirklich gute Frage, da gibt´s eigentlich keine großartige Hintergrundgeschichte zu. Also, das war so, als wir die Band gegründet haben, da war uns klar, dass wir einen Bandnamen brauchten. Wir saßen in unserem Proberaum und wir wussten, wir mussten uns jetzt irgendwas einfallen lassen und da hat Tom, unser Sänger, gesagt; "Was haltet ihr von Maxeen?" Und Shannon und ich haben gesagt; „Wow, das klingt gut!“ Ich glaube, als Tom auf den Namen Maxeen gekommen ist, hat er an das Mädchen auf dem Cover von DuranDurans „Rio“ Platte gedacht, aber ihr Name ist ja eigentlich Rio. Ich weiß auch nicht, warum er an Maxeen dachte, aber so ist es zu dem Namen gekommen. Uns allen hat er gefallen, und wir denken, dass das ein cooler Name ist. Und ich denke, dass ein Bandname erst so richtig zum Bandnamen wird, wenn man die Musik der Band hört.

Wastin!com: Ihr seid ja noch eine ziemlich junge Band und ihr ward schon das ganze letzte Jahr auf Tour. Ist es das, was ihr immer wolltet, auf Tour zu gehen, weit weg von zuhause und euren Freunden zu sein und all das?

Jay: Ja, das könnte Shannon gut beantworten, denn man kann immer an der Länge seines Bartes erkennen, wie es ihm gerade geht, wenn er beginnt sich den Bart wachsen zu lassen, dann will er nach Hause. Nein, okay, Schluss mit den Scherzen. Auf Tour zu sein, ist manchmal wirklich hart. Du bist weg von zuhause, du bist weg von deinen Freunden und deiner Familie, aber gleichzeitig gibt es nichts anderes, was ich lieber täte, ich bin wirklich mit Leib und Seele dabei! Ich habe wirklich schon so viele Schreibtischjobs und schlechte, seltsame Jobs in meinem Leben gemacht, dass ich viel lieber rumreise und die Welt sehe, als an einem Schreibtisch zu sitzen und zu verrotten.

Shannon: Also, ich liebe es Musik zu machen und aufzunehmen und man muss halt mit seiner Band herum reisen, um so etwas machen zu können.

Wastin!com: Was macht dann das Touren überhaupt erträglich für euch? Was treibt ihr da so „an Board“? Lest ihr Bücher oder schlaft ihr die ganze Zeit?

Shannon: (beide lachen) Oh, wenn ich gut war, dann lese ich schon mal ein Buch, aber auch nur dann. Und wir schreiben Tagebuch, so ein Tourtagebuch. Ja, und sonst drehen wir schonmal gerne ab und manchmal tun wir auch so, als wären wir homo-sexuell, so ein bisschen.

Wastin!com: Wie haltet ihr Kontakt mit eurer Familie und Freunden?

MaxeenJay: Wir haben Telefonkarten, die nicht funktionieren. Ja, eine Menge Münzkarten sind Fälschungen! Aber, ich habe eine Freundin zuhause, und ich sorge schon dafür, dass ich sie sooft anrufe, wie es möglich ist, und schreibe ihr Briefe und schicke Postkarten. Und das ist halt etwas, was man machen kann. Aber ich denke, deine Freunde müssen Verständnis für das, was du tust, haben. Und dass du dann auch mal für eine längere Zeit weg bist von zuhause. Weil es halt einfach dein Job, deine Karriere ist.

Wastin!com: Was ist der Unterschied, wenn man in Amerika tourt und in Europa oder Deutschland im Besonderen, oder gibt es keinen Unterschied?

Shannon: Ja, da gibt es Unterschiede. Ich glaube, dass deutsche Clubs versuchen die Musiker besser zu behandeln, zum Beispiel, wenn´s ums Essen geht oder um die Bezahlung. Sie bezahlen ein bisschen mehr. Auch die Schlafmöglichkeiten sind besser. Eine amerikanische Band in einem fremden Land zu sein, ist schon kompliziert genug, schon alleine das rumreisen, und dann ist das Essen völlig anders und die Kultur ist anders. Das sind alles die Unterschiede. Und du musst dich in einer anderen Kultur zurechtfinden, was aber auch gut ist, denn du wirst etwas völlig Neuem ausgesetzt, was gut, aber auch teilweise schwierig ist. Aber ich glaube, gerade die Deutschen behandeln Musiker besser.

Wastin!com: Das ist ja schön zu hören!

Jay: Ja, das stimmt aber auch! Du bekommst als Musiker in Amerika keine bevorzugte Behandlung, du hast gerade die Show zu ende gespielt, da setzen sie dich schon vor die Tür. Und dann gehst du halt zum nächsten Gig.

Wastin!com: Habt ihr denn wenigstens ein bisschen Zeit, um euch die Städte anzuschauen? Habt ihr was von Köln gesehen?

Jay: Nein, das war ganz witzig, Shannon und ich hatten unser Equipment hier ins Underground gebracht und wollten eine kleine Runde um den Block gehen, aber unser Tourmanager hat schon drei Minuten später nach uns gerufen; „Hey, wir brauchen euch hier wieder im Club!“ Wir können halt nicht entkommen, das ist schade, wir sind ja zum ersten Mal hier in Europa und wir kommen in so viele uns unbekannte Städte und haben gar keine Zeit, sie uns anzuschauen. Und sie zu erleben, wie man das eigentlich sollte.

Wastin!com: Ihr habt je im Rahmen der Vans Warped Tour im vergangenen Jahr eine Menge großer Festivals gespielt und seid auch mit Bad Religion auf Tour gewesen. Was mögt ihr denn lieber, in riesigen Hallen oder kleinen Clubs zu spielen?

Jay: Ich glaube, das hängt von vielen Faktoren ab, einmal hängt es auch von der Band ab, mit der man zusammen spielt. Und jeder Abend hat irgendwie immer seinen eigenen Vibe, und die Bad Religion Shows haben richtig viel Spaß gemacht, das waren überwältigende Shows. Und die Jungs von Bad Religion waren einfach klasse. Da gibt es eine schöne Geschichte; Während einer unserer Shows hat Tom sich eine Saite zerrissen und er hatte eigentlich keine Zeit, den Bass abzulegen, den anderen zu greifen und das Lied dann noch zu beenden, und der Bassist von Bad Religion, sah, was passiert war. Er hatte uns von der Seite Backstage zugeschaut, er sah also, was passiert war, rannte los und griff sich Tom´s Bass, zog eine neue Saite auf und stimmte ihn und gab ihn Tom zurück, so dass er weiterspielen konnte. Das war toll!
Aber ich persönlich bevorzuge eher kleiner Clubs. Ich mag die Atmosphäre von kleineren Clubs, weil ich denke, dass wir dann eine engere Verbindung zu unserem Publikum aufnehmen können.

Wastin!com: Dann lasst uns mal über euer Album „Maxeen“ sprechen. Warum habt ihr das Album so genannt? Wolltet ihr euch so den Leuten erstmal vorstellen, oder ist euch kein Name eingefallen?

Shannon: Für unser erstes Album wollten wir einen Namen, der sehr simpel und direkt ist, und so würden uns auch eine Menge Leute direkt kennen lernen. Es sollte einfach simpel sein, das war uns wichtig.

Wastin!com: Könntet ihr eure Liebelingstitel auf der Platte benennen?

MaxeenJay: Ja also, das ist ganz lustig. Ich kann mir das nicht wirklich anhören, was ich aufnehme, ich habe mir ja schon ein paar Tracks angehört, die wir aufgenommen haben und wir waren ja auch bei einigen Radio-Shows und die haben da ja auch unsere Songs gesendet oder ich war in einem Club und die haben dort unsere Lieder gespielt. Aber ich kann mir das nicht anhören. Ich kann nicht zurückgehen und mich selbst anhören. Ich fühle mich dabei einfach nicht wohl, ich achte dann immer besonders auf die schlechten Stellen als auf die guten. Aber ich weiß nicht, ob Shannon da eine andere Meinung hat.

Shannon: Ich mag „Please“, „Lead not Follow“ und „Soleil“.

Jay: Das ist interessant! (lacht)

Wastin!com: Aber du bist trotzdem zufrieden mit dem Album, Jay?

Jay: Ja! Ich meine, alles ist so schnell gegangen mit dieser Band, wir haben dieses Album aufgenommen, als wir als Band gerade 11 Monate alt waren und jetzt sind wir anderthalb Jahre alt. Ich glaube, dass diese Platte wirklich cool ist, gerade weil sie uns zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt eingefangen hat. Und ich glaube auch, dass da eine Menge Energie von uns eingefangen wurde. Es ist eine sehr junge Band, die man da hört, aber ich bin sehr zufrieden damit, wie sie klingt und für mich klingt sie cool.

Wastin!com: Wie ist es mit einer lebenden Legende wie Ed Stasium als Producer zusammenzuarbeiten, der sogar schon mit den Ramones gearbeitet hat?

Shannon: Also, ich glaube, was halt wirklich cool daran war, mit Ed Stasium zusammen zuarbeiten, ist dass er verstanden hat, dass wir eine sehr energiegeladene Rock´n´Roll Platte aufnehmen wollten. Und ich glaube, dass hat er auch so eingefangen. Als wir im Studio waren, hat er immer auf alles geachtet, manchmal hat er uns mehrere Versuche spielen lassen, aber ein anderes Mal hat er direkt Stopp gesagt. Das waren die magischen Momente, in denen er es fertig gebracht hat unsere Energie einzufangen. Ich glaube, er hat einfach das Knowhow, zu wissen, wann er uns sagen sollte, dass wir es lieber noch mal spielen sollten und wann man lieber Stopp sagt. Und das war wirklich cool.

Jay: Ja, und außerdem hatte er jede Menge coole Phil Spector Stories zu erzählen. Ja, aber wie Shannon schon sagte, er hat so viel Erfahrung und er ist so ein netter Mensch! Wir haben uns ja auch erst lange nach einem Producer umgeschaut, mit dem wir unser Album aufnehmen wollten und wir haben auch einige ausprobiert und bei ihnen im Studio Probeaufnahmen gemacht, aber niemand von denen hatte irgendwelche Ideen, die uns voran brachten. Alle haben immer gesagt; „Ja, das ist cool, lasst uns das so aufnehmen und gut ist!“ Und Ed war der erste, der uns Vorschläge machte, wie wir etwas verbessern könnten und das hat uns echt beeindruckt. Und er ist wirklich ein wunderbarer Producer mit dem man sehr gut arbeiten kann. Er ist einfach großartig und für uns war das eine erstaunliches Erlebnis mit ihm zu arbeiten.

Wastin!com: Also ist es wahrscheinlich, dass ihr auch am nächsten Album mit ihm zusammen arbeitet?

Jay: Wir haben uns auf jeden Fall schon mal darüber unterhalten, aber das hängt natürlich auch davon ab, wohin wir uns mit unseren Songs entwickeln. Da muss man sich dann schon fragen, ob Ed auch der Richtige für das zweite Album ist. Wir sind nicht sicher, aber das weiß man halt nie, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen noch einmal mit ihm zusammen zu arbeiten.

wastin!com: Gibt es andere, mit denen ihr gerne mal arbeiten würdet, egal ob Musiker oder Producer?

Jay: Ich würde sehr gerne mal mit Nigel Godrich zusammenarbeiten, er hat alle Radiohead und Beck Sachen produziert. Und Gil Norton, der hat schon die Foo Fighters - The Color and the Shape, und die Pixies produziert. Ich liebe alle diese Alben, ich kann sie gar nicht weglegen und er hat das alles produziert! Und wenn ich einen Musiker nennen müsste, dann bin ich gar nicht sicher. Ich liebe es, andere Arten von Schlagzeugspielerei auszuprobieren. Ich bin sehr an japanischem Schlagzeugen interessiert und Worlddrumming und Afrobeats und so was alles. Aber ich hatte noch nie die Zeit, dass alles mal auszuprobieren. Und deshalb würde ich wohl gerne mit Musikern aus diesen Bereichen zusammenarbeiten.

Wastin!com: Könnt ihr ein paar eurer größten Idole nennen, die eure Musik nachhaltug beeinfusst haben?

Shannon: Jay, kannst du da nicht irgendeinen japanischen Schlagzeuger nennen, mit dem du gerne mal arbeiten würdest?

Jay: Emirio Heia Hido(???), der ist momentan sehr bekannt in Japan. Das ist auch der einzige, den ich kenne.

Shannon: Okay, Einflüsse, Idole? Oje, ja, ich würde sagen U2, die Pixies, Replacements, Afghan Wigs, oh mann da gibt es so viele!

Jay: David Bowie! Die Stones, the Clash, es gibt so viele gute Bands! Elvis Costello, er ist so ein großartiger Songschreiber oder PJ Harvey, Björk. Es gibt so viele beeindruckende, talentierte Musiker da draußen. Aber das sind jetzt so unsere stärksten Einflüsse.

Wastin!com: Wer schreibt eigentlich alle eure Texte, in der CD konnte ich keine Angaben finden, ist das Tom?

Jay: Ja, Tom schreibt sie meistens. Ab und zu hat aber auch Shannon eine gute Idee. Manchmal hat er eine Melodie im Kopf und Tom singt dann einfach etwas dazu. Aber hauptsächlich schreibt Tom die Texte. Er schreibt über so viele Erlebnisse, meistens natürlich über seine eigenen. Er schreibt regelmäßig Tagebuch, Gedichte und Geschichten oder einfach nur Ideen. Tom ist der erste Sänger, in einer Band, in der ich war, der einfach im Proberaum, wenn wir alle anfangen irgendetwas zu spielen, eine Melodie singen kann. Diese Melodie kommen ihm einfach so zugeflogen. Das ist großartig, er schreibt dann Texte über diese Melodie - erst murmelt er nur etwas und dann werden daraus Songs.

Wastin!com: Für die Medien und die Musikpresse ist es ja immer ziemlich schwierig, Bezeichnungen für neue Stilrichtungen zu finden. Wie würdet ihr selbst eurem Stil nennen?

Shannon: Also, Tom, würde, wenn er jetzt hier wäre sagen, dass er es nicht mag durch irgendetwas definiert zu werden und Jay würde wohl sagen, dass wir Rock machen. Aber Shannon, und das bin ich! Würde sagen, dass wir Punkwave machen. Punkwave, nicht New Wave, nicht Punkrock, sondern Punkwave.

Wastin!com: Okay, das klingt gut! Themawechsel: Ihr seid jetzt mit Vanilla Sky auf Tour, seid ihr mit ihnen zufrieden, denkt ihr, dass die gut zu euch passen?

Jay: Na ja, manchmal reden ziemlich laut und viel im Tourbus, wenn ich gerade versuche zu schlafen oder sie zupfen mir an den Ohren rum und wecken mich auf. Aber ich denke, dass sie alle sehr talentiert sind und sie versprühen eine enorme Energie, wenn sie live spielen, sie sind einfach eine großartige Liveband. Und ich glaube, das hält uns auch am Boden, denn das animiert uns, den Leuten ebenfalls eine richtig gute, kraftvolle Show zu bieten. Sie sind super und es macht wirklich Spaß mit ihnen zu arbeiten.

Wastin!com: Habt ihr das entschieden, dass sie mit kommen sollen, oder euer Management?

Shannon: Unser Booking Agent hat uns zusammen geführt, wir kannten sie vorher auch überhaupt nicht, aber die kennen zu lernen war richtig cool!

Wastin!com: Wann und wo war euer schönster und eindrucksvollster Auftritt? Und warum?

Jay: Ja also, wir haben ein Konzert für Yellowcard eröffnet auf dem Irving Place in New York City, und all unsere Familien waren da, um uns zu sehen. Meine Famile wohnt da ganz in der Nähe und das war wirklich eine tolle Nacht. Alles war irgendwie ganz besonders. Aber ich muss sagen mit Maxeen haben wir schon so viele aufregende Gigs gespielt, und ich muss auch sagen, dass einer meiner Lieblingsauftritte war, als wir im Vorprogramm für The Slackers gespielt haben. Das ist eine wirklich tolle Ska-Band aus New York City. Wir haben im Zion National Park in Utah gespielt. Wir waren mitten im Nirgendwo! Wir mussten sogar die Parkgebühren bezahlen, und dann durch die National Park fahren, um zu dem Ort zu gelangen, wo wir auftreten sollten. Und das war ein ehemaliges Restaurant. Wir hatten da wirklich eine tolle Nacht! Alle hatten sehr viel Spaß und es war eine wundervolle Nacht umgeben von diesen Bergen und Sternen. Und außerdem waren die Slackers auch richtig nette Typen, deshalb ist das mein Lieblingsgig.

Wastin!com: Worauf können wir uns denn in Zukunft freuen? Gibt es schon Pläne für die nächste Deutschland-Tour?

Jay: Unser Album ist ja quasi eine DVD, das steht da zwar nicht drauf, aber du kannst sie in deinen Computer legen und dann kannst du sie dir anschauen, da gibt´s ein Video! Aber Shannon will da auch noch was zu sagen.

Shannon: Ja, wir haben Pläne wieder nach Deutschland zu kommen und zwar im Juni 2004, um hier wieder zu touren.

Wastin!com: Das war dann auch schon meine letzte Frage, vielen Dank, viel Spaß bei der Show gleich und guten Rückflug!

Jay: Ja, Dankeschön! Habt auch viel Spaß bei der Show!

Shannon: Danke!


Text: vb
Fotos: KoNs
Autor: wastin!com