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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Darkest Hour – Interview mit Paul Burnette - 23. August 2005, Bochum
Nach der grandiosen Show in der Bochumer Matrix trafen wir einen völlig ausgepowerten Paul Burnette, den Bassisten von Darkest Hour. Er hätte wohl den Bass gegen einen Mini-Golf-Schläger getauscht, wenn sich die fünf Jungs aus den USA nicht doch dafür entschieden hätten Musik zu machen. Und besagter Bass, mit dem er um die ganze Welt reist, hat auch schon einige Jahre auf dem Buckel. Was Paul aber nun mit Pyramiden und dem Pink Panther am Hut hat, könnt ihr hier lesen!

Darkest Hour – 23. August 2005 – Bochum MatrixWastin!com: Hi, schön dich zu sehen. Wie geht es dir?

Paul: Mir geht's gut.

Wastin!com: Das war heute nicht euer erster Auftritt in Deutschland. Mögt ihr es hier in Europa zu spielen?

Paul: Es ist unglaublich. Wir mögen es sehr hier. Es ist großartig!

Wastin!com: Wie läuft eure Tour bis jetzt?

Paul: Sie läuft gut. Wir spielen Konzerte und jede Nacht ist eine Party.

Wastin!com: Mögen die Leute eure neuen Songs live?

Paul: Es sieht so aus, als würden sie das tun, was gut ist! Wir mögen es, sie live zu spielen. Sie sind ein wenig kürzer und sie sind einfacher, man beendet sie schneller. Aber, ...die Leute gehen ab. Ich weiß nicht, das ist gut.

Wastin!com: Was habt ihr heute vor dem Konzert gemacht? Hattet ihr die Möglichkeit euch die Stadt ein wenig anzusehen? Seid ihr überhaupt daran interessiert?

Paul: Wir sind definitiv daran interessiert die Städte kennenzulernen. Ein Grund, warum wir es lieben nach Europa zu kommen ist, weil man die Geschichten in den USA hört und bei jeder Stadt, in die wir fahren, versuchen wir die Sehenswürdigkeiten und Gebäude zu sehen, die noch vor den USA gebaut worden sind. Es ist unglaublich das zu sehen. Zum Beispiel waren wir letzte Nacht in Schweden, so hatten wir wenig Zeit uns etwas anzugucken. Allerdings hoffe ich, dass wir da nochmal hinkommen, um uns da ein wenig umzuschauen. Vielleicht nehmen wir uns einen Stadtführer, um uns durch die Gegend führen zu lassen.

Wastin!com: Und in welche Stadt fahrt ihr jetzt?

Paul: Wir fahren jetzt rüber nach Großbritannien.

Wastin!com: Also ist das euer einziges Konzert hier?

Paul: Nein, wir haben schon einige Konzerte hier in Deutschland gespielt. Wenn wir aus Großbritannien zurückkommen spielen wir noch beim Ieperfest in Belgien, dann in Berlin, Lichtenstein und an unserem letzen Tag in München. Dort spielen wir umsonst.

Wastin!com: Ich glaube Berlin und München werden in Punkto Sehenswürdigkeiten interessanter sein als Bochum. Bochum ist eher eine Arbeiterstadt, nicht wirklich interessant für Touristen.

Paul: Ich weiß nicht, ich denke die Städte sind einfach nicht so interessant für die Leute, die hier selbst leben, aber uns interessieren sie wirklich. Ich denke, es ist dasselbe wie für uns die Städte, in denen wir leben. Man kennt die Sachen da und liebt seine Stadt, aber sie ist nicht mehr so interessant.

Wastin!com: Kennst du einige deutsche Bands und magst du sie auch?

Paul: Ja, ich mag sie. Hier gibt es viele unbekannte Talente, die ich mag. Das ist großartig. Ich mag auch Scorpions, Kraftwerk und Falco.

Wastin!com: Mir ist aufgefallen, dass viele Bands aus den Staaten die Scorpions sehr mögen.

Paul: Ja ja! Ich habe letztens eine Person mit einem 'FUCT'-Shirt gesehen und im "F" war ein CD-Cover von den Scorpions.

Wastin!com: Hast Du die Scorpions schon mal live gesehen?

Paul: Nein, hab´ ich nicht. Wir haben aber ein paar Bewegungen von ihnen kopiert. Vor einigen Jahren habe ich mit den beiden Gitarristen die Pyramide gemacht, wir selbst nannten sie so. Eine "Diamanten-Formation" während wir spielten. Wir haben das für eine US-Tour gemacht. Hinterher auch noch für eine Europatour, dann waren wir zu müde das zu machen. Das war ein kleines Tribut an die Scorpions.

Wastin!com: Wer war dein großes Vorbild, als du noch ein Kind warst?

Paul: Inspektor Clouseau vom Pink Panther.

Wastin!com: Bist du immer noch nervös vor einer Show?

Paul: Manchmal. Aber meistens denkt man da nicht dran. Meistens denk ich, es ist besser gar nicht darüber nach zu denken. Dann gehst du auf die Bühne und das alles trifft dich auf einmal. Ich versuche einfach da reinzukommen und eine gute Zeit zu haben.

Wastin!com: Bist du nervöser bei Auftritten auf kleineren Bühnen oder eher bei größeren?

Paul: Ich bin nervöser bei größeren Bühnen, weil ich mich da eher beim Herunterfallen verletzen kann. Meine Sprünge sind nicht so sicher.

Wastin!com: Was denken deine Eltern über deinen Job und deine Musik? Haben sie dir geholfen, als du deine Karriere begonnen hast?

Paul: Ja. Der Bass, den ich heute noch spiele, ist immer noch mein erster Bass, den meine Mutter mir gab als ich etwa 16 Jahre alt war ... oder war ich 17, als ich den Bass als Geschenk von meiner Mutter bekam? Hmm, na ja, sie haben mich definitiv unterstützt. Alle Eltern haben die Band unterstützt. Ryan´s Eltern haben an einem Abend die ganze Band zum Dinner eingeladen. Seine Mutter hat uns...

Plötzlich ruft er laut:

Paul: Ryan, war es Hühnchen?

Die Antwort kommt unverzüglich:

Ryan: Nein, Lasagne und für Mike, er ist Veganer oder Vegetarier, und sie hat ihm nur Gemüse gemacht. Sie hatte keine Ahnung, was Veganer und Vegetarier essen.

Paul: Ja, sie haben uns alle unterstützt.

Wastin!com: Wie wichtig sind dir deine Familie und dein Freundeskreis zu Hause, wenn du auf Tour bist? Hälst du immer Kontakt mit ihnen? Vermisst du etwas von zu Hause?

Paul: Wir vermissen definitiv viele Freunde und unser zu Hause. Wir versuchen Kontakt zu halten so gut es geht. Es ist sehr hart, wenn du in Europa bist, denn in den USA haben wir Telefonzellen. Die machen das ein ganzes Stück einfacher. Hier müssen wir eine Menge für das Telefonieren bezahlen, also gucken wir immer nach den pinken T-Mobile Telefonen, schmeissen Münzen rein und rufen zu Hause an.

Wastin!com: Was findest du gut, wenn du durch fremde Länder tourst und was hasst du daran? Was ist dein Lieblingsland und wo könntest du dir vorstellen zu leben, weil du dich da gut fühlst?

Paul: Ich weiß nicht. Wir mögen es, durch die Länder zu fahren mit schönen Gegenden. Ich finde die Alpen gut. Nur unser Fahrer mag das Fahren durch die Alpen nicht. Unser deutscher Fahrer Bernie mochte sie nicht, weil er einmal einen Unfall mit einem Van hatte. Ich glaube aber nicht, dass es etwas gibt, was wir hassen. Ich mag Deutschland wir fühlen uns sehr wohl hier. Die Küste von Spanien auch ist wunderschön. Wir waren einmal in Spanien, das war unglaublich. Schweden ist nett, weil sie ganz gut Englisch sprechen können. Ich weiß nicht, ich nehm´ einfach ein bißchen aus jedem Land und mache mir daraus ein neues Land mit den ganzen Sachen, die ich mag.

Wastin.com: Frei nach dem Spruch „Home is where your heart is!“

Paul: Ja, ich denke schon. Ich glaube, Familie und Freunde sind ein Teil des Herzens. Ich nenne diesen Platz: „Neues Zuhause“. Auch wenn ich mal wegziehe, dann werde ich immer zurück nach Hause kommen.

Wastin!com: Wenn nicht Musik, was würdest du dann machen? Denkst du, dass du deine Ziele bereits erreicht hast? Sowohl musikalisch als auch persönlich gesehen?

Paul: Wahrscheinlich Mini-Golf spielen. Kennst du Mini-Golf? Das würde ich spielen. In den USA verdienst du gut damit, wenn du es kannst. Ich denke, wir setzen unsere Ziele immer höher und höher.

Wastin!com: Und du willst ein bekannter Mini-Golfer werden?

Paul: Ich weiß nicht. Ich kann noch ein Spätstarter werden. Ich denke, mit der Zeit finden wir immer neue Ziele, denn wir hatten Ziele, die wir auch schon erreicht haben, die wir uns zuvor vorgenommen hatten. Ich bin wirklich überwältigt darüber, wie weit wir gekommen sind. Ich glaube, es ist das, was wir tun. Wir machen immer neue Ziele und wenn du sie erreichst ist es großartig.

Wastin!com: Welches war das letzte Konzert, das du besucht hast?

Paul: Letzte Nacht haben wir beim Malmö-Fest gespielt und Entombed haben gespielt. Ich liebe sie! Kennst du die Band?

Wastin!com: Nein leider nicht.

Paul: Sie sind aus Schweden, genauer gesagt aus Stockholm. Sie sind großartig. Ich habe sie anderthalb Monate vorher in den Staaten gesehen und viel Geld für sie ausgegeben. Das war das letzte Live-Konzert, das ich besucht habe. Ich war sehr glücklich, dass wir mit ihnen spielen durften.

Wastin!com: Welche CD und welche Band sind dieses Jahr deine Favoriten?

Paul: Hmm, vielleicht ist ein Mix aus Bruce Springsteen und der neuen Mastodon.

Wastin!com: Stell dir mal vor, du wirst arm, richtig arm. Welche CD´s würdest du nie verkaufen? Die Scorpions?

Paul: Vielleicht. Ich wüde alle guten Songs auf eine Disc packen und diese behalten. Shit! Ich meine, Scheisse! Hmm... wahrscheinlich würde ich einige Beatles und Maiden-Sachen behalten. Und Slayer! Die würde ich auf jeden Fall behalten. Oder South Of Heaven, würde ich behalten, keine Ahnung. Das ist die Art von Fragen, die ich hasse, denn sie verursachen Kopfschmerzen, weil man so viel nachdenken muss. Wie die CD´s von denen ich genug habe. Das sind einfach zuviele.

Wastin!com: Wir können die Frage auch überspringen uns zur nächsten übergehen.

Paul: Das wäre super. Danke!

Wastin!com: Lass uns mal über "Darkest Hour" reden. Was für eine Bedeutung hat der Name? Warum habt ihr euch diesen ausgesucht und wer ist darauf gekommen?

Paul: Ich habe keine Ahnung, ob er überhaupt eine Bedeutung hat. Der erste Drummer hat vor über 10 Jahren gesagt, dass er den Namen passend findet. Ich weiß nicht mal, ob er damals etwas bedeutet hat. Einige Leute fragen nach, ob wir uns nach dem Megadeth-Song benannt haben, aber das stimmt nicht. Er lautet halt Darkest Hour.

Wastin!com: Darkest Hour bedeutet bei uns, dass es Mitternacht ist.

Paul: Das ist cool. Vielleicht sollten wir immer um Mitternacht spielen.

Wastin!com: Was ist wichtiger: Die Melodie oder die Texte? Ist es wichtiger für euch, dass ihr gut klingt oder dass eine Botschaft hinter dem Song steht?

Paul: Ich glaube, beides ist wichtig. Wir denken wirklich darüber nach, was wir in unsere Musik tun. Sowohl beim Text, als auch bei der Melodie. Ich denke, alles gehört dazu. Definitiv. Die Botschaft muss aber nicht das Wichtigste sein. Wir versuchen alles, was uns wichtig ist, in die Botschaft zu packen. Sie ist sehr persönlich. Es ist alles, was wir erleben, für die einen ist das hilfreich. Wir finden es sehr spannend. Aber es sind nur wichtige, persönliche Dinge.

Wastin!com: Reden wir mal über das Songwriting: Wann ist ein Lied von euch fertig? Wie lang kann dieser Prozess dauern?

Paul: Die neue CD haben wir in ca. zweieinhalb Monaten fertiggeschrieben. Das war wirklich extrem schnell. Einige Lieder haben wir innerhalb eines Tages geschrieben. Für ein paar haben wir aber auch einige Tage gebraucht. Aber die Texte haben immer ein wenig mehr Zeit gebraucht. Aber es kommt immer darauf an, wie der Song ist, wenn er nervt braucht man schon länger. Wenn ein Lied aber einfach aus uns herauskommt und wir es auf Anhieb so mögen, ist es einfach fertig. Wir möchten an einem Lied nicht zu viel herumbasteln, aber ich denke, spätestens wenn er aufgenommen worden ist, ist er einfach fertig.

Wastin!com: Ist es immer nur eine Person, die die Texte schreibt, oder derjenige, der eine Idee hat und sie durchsetzt, oder macht ihr das alles immer zusammen?

Paul: Manchmal passiert das schon, aber grundsätzlich kommen die Ideen von uns allen Fünf. Wir bringen alle etwas in die Geschichte des Liedes und der CD ein. Vor allem bei der neuen Platte. Wir schmeissen unsere alte Couch und Anziehsachen weg, kommen rein und schreiben einfach einen Song und alle Fünf überarbeiten ihn, setzen ihn zusammen und dann ist er einfach perfekt.

Wastin!com: Welche Bands haben Darkest Hour beeinflusst?

Paul: Scorpions, Kraftwerk, Iron Maiden und Entombed, At The Gates, Slayer und die alten Metallica, ich sagte die ALTEN Metallica nicht die Neuen. Lass mich überlegen, ich glaube, unser Drummer ist beeinflusst worden von den alten Dark Tranquility. Wir lassen uns vom gesamten musikalischen Spektrum beeinflussen.

Wastin!com: Euer neues Album 'Undoing Ruin' hat viele gute Kritiken bekommen, hast du damit gerechnet?

Paul: Wir haben nicht damit gerechnet, aber wir sind froh darüber, dass wir gute Kritiken bekommen haben. Es ist ein wenig verwirrend, weil es eben nur die Meinung einer Person ist. Ich weiß nicht, ich habe da gemischte Gefühle bei, weil es wie gesagt, nur die Meinung einer einzelnen Person ist, die dann andere Menschen beeinflusst. Ich denke, es kann sich sowohl gut als auch schlecht auswirken. Ich bin froh, dass der Großteil gute Kritiken waren, weil die neue CD ein großer Teil von uns ist und zeigt wer wir sind. Denn ich denke, man fühlt sich nicht wohl, wenn jemand etwas Schlechtes über einen sagt.

Wastin!com: Denkst du, dass der Trailer von 'Undoing Ruin' eine gute Werbung war? Ich kann behaupten, dass ich bestimmt von zehn Leuten einen Link bekommen habe... Denkst du, dass das Internet besser ist, um Sachen zu promoten, als das Fernsehen?

Paul: Ich mag ihn, weil er lustig war. Du redest doch von dem einen, der aussagt, dass das das Album des Jahrzehnts ist, richtig? Das Label hat den gemacht und wir fanden es lustig, aber ich glaube, wenn die Leute das sehen kann, dann kann das ihr Interesse wecken so dass sie, wenn sie uns nicht kennen, sich über uns informieren. Das ist gut! Aber es war nicht unsere Idee einen Blitz zu reiten oder eine Seele zu schlachten. Wir nennen unser Album Bandintern auch scherzhaft "Jahrzehnt". Aber das war allein Victory Records. Die sind verrückt!
Ich weiß nicht, ob das Internet ein guter Weg ist, denn ich habe selbst kein Internet, aber andererseits ist das eine gute Art, um sich gegenseitig und andere Leute zu erreichen. Das ist großartig. Ich meine, man kann da Musik verkaufen und kaufen, man kann mit seinen Freunden auf der ganzen Welt in Kontakt sein. Und du kannst Werbung senden. Was aber auch nerven kann. Aber ich denke, es ist einfach Sachen aus dem Internet zu ignorieren oder seine Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken. Aber es ist eine gute Sache, um Menschen zu erreichen.

Wastin!com: Warum habt ihr gerade diesen Jungen für euer CD-Cover ausgesucht? Was für eine Bedeutung steckt dahinter?

Paul: Unser Freund Chris Taylor hat das gemacht. Er hat auch viel für die Band seit 1999 getan. Er kommt aus derselben Ecke aus Virginia, wo auch wir herkommen, er ist ein guter Freund von uns. Er hat, wie gesagt, schon einige Sachen für uns gemacht und wir mögen seine Art. Wir wissen, dass uns seine Sachen gefallen und wir achten darauf, dass das Bild sehr energiegeladen und mächtig ist. Er hat viel mit dem Thema gearbeitet, dass die CD beinhaltet. Nämlich, dass es einen Tiefpunkt gibt, den man hat, aber man gleichzeitig immer noch auf die guten Seiten guckt, sozusagen auf eine Art Kehrpunkt.

Wastin!com: Bist du immer noch glücklich mit der CD oder gibt es da ein paar Dinge, die du gerne verändern oder ganz anders machen würdest?

Paul: Das ist eine gute Frage... Ich denke, da sind schon einige Sachen, die ich lieber von der alten Platte habe, und da sind auch einige Sachen auf der Neuen drauf. Das sind Dinge, die man nicht einfach kombinieren kann. Aber ich bin wirklich froh über die neue Platte. Eigentlich freue ich mich über all unsere Platten. Die sind alle gut! Ich bin sehr stolz, dass sie herauskam, aber ich denke, wenn wir etwas daran ändern wollten, würden wir das dann bei einer Neuen tun. Wir versuchen uns das zu merken und dann bei einer neuen Platte anzuwenden. Ich bereue nichts, das wir getan haben, bei dieser CD. Alles ist gut geworden.

Wastin!com: Wie sehen deine Pläne für das restliche Jahr aus?

Paul: Nachdem wir in zwei Wochen oder zehn Tagen zu Hause sind, haben wir ca. 3 Wochen Zeit. Dann gehen wir auf Tour mit Norma Jean in den Staaten. Das sind gute Jungs. Ich habe auch gehört, dass sie gut sein im Mini-Golfen sein sollen, also werde ich mal mit ihnen spielen. Dann gehen wir auf Tour mit Converge und The Red Chord auch in den Staaten. Ich weiß aber nicht, ob Converge Mini-Golf spielen, aber ich werde es herausfinden.
Was wir danach machen, weiß ich noch nicht. Ich hoffe, dass wir noch durch Japan und Australien auf Tour gehen. Ich habe gehört, Mini-Golf soll da ganz groß sein, aber ich hoffe Anfang nächsten Jahres kommen wir hier nochmal auf Tour, für ein wenig länger, weil zweieinhalb Wochen sind echt kurz für uns.

Wastin!com: Okay, dann freuen wir uns darauf! Das war es auch schon! Danke für das Interview!

Paul: Kein Problem! Danke!
Autor: Cathrin Kania