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Modulok - Interview mit Robin und Ingo - 12. Juli 2006
„Ich finde es wichtig, dass eine Platte homogen klingt und alle in der Band müssen zufrieden sein.“

Modulok besteht als Band bereits seit 1998, Ende dieses Monats kommt nun das Debüt 'Terrified Of Heights' der vier jungen Hamburger in die Plattenläden. Acht lange Jahre, in denen eine Band wächst, gedeiht und sich weiterentwickelt. Dementsprechend dürfte es auch nicht lange dauern bis Sänger und Gitarrist Robin, Ingo an der Gitarre, Bassist Martin und Malte hinter den Drums ihre Songs live präsentieren. Grund für uns, Robin und Ingo einmal auf den Zahn zu fühlen. Warum es so lange gedauert hat bis Modulok ihr Debüt auf die Welt loslassen, warum die Jungs sich nach einer Masters Of The Universe-Figur benannt haben und was die beiden sonst noch so zu erzählen haben, lest ihr am besten selbst!

Modulok - Interview mit Robin und Ingo - 12. Juli 2006Wastin!com: Hi ihr zwei! Was macht Modulok als Band aus, was gibt es Wissenswertes über euch?

Robin: Wir fühlen uns als richtige Band. Uns macht es Spaß live zu spielen, wir sind gerne im Studio und auch gerne im Proberaum. Eigentlich macht uns alles Spaß, was mit der Musik verbunden ist. Ich finde das ist wichtig, denn nur so kann man auch die Leute von seiner Musik überzeugen.

Ingo: Wir machen schon seit 1998 zusammen Musik. Da wir uns musikalisch seitdem in die gleiche Richtung entwickelt haben, liegen wir auf einer Wellenlänge. Ab und zu improvisieren wir auch live auf der Bühne und verlängern Songs spontan, was bisher immer ganz gut funktioniert hat.

Wastin!com: Was bedeutet euer Bandname?

Ingo: Wir wollten einen Bandnamen, mit dem wir alle etwas verbinden. Wir haben früher alle Masters Of The Universe Figuren besessen, unser Schlagzeuger hat immer noch fast alle. Und wir hören noch immer die Hörspiele (RIP Peter Pasetti!!) Deswegen haben wir uns für den Namen einer dieser Figuren entschieden. Modulok war die Figur, die sich besonders durch ihre Vielseitigkeit und Unabhängigkeit auszeichnete.

Wastin!com: Wie steht ihr innerhalb der Band zueinander? Woher kennt ihr euch?

Ingo: Wir kennen uns alle aus der gemeinsamen Schulzeit. Robin, Malte und ich kennen uns seit 1994, als wir zusammen in die 7. Klasse gingen. Martin kam etwas später auf die gleiche Schule. Wir sind keine Zweckgemeinschafts-Band, sondern sind alle sehr eng befreundet.

Robin: Ingo und ich haben angefangen Musik zu machen und nach und nach, nach einigen personellen und stilistischen Wechseln, haben wir vier uns zusammengetan.

Wastin!com: Warum kommt erst dieses Jahr euer Debüt raus, obwohl es euch schon seit 1998 gibt?

Ingo: Wir haben seit 1998 viele Konzerte meist im Großraum Hamburg gespielt. Bei einem der Konzerte im letzten Jahr hat uns Daniel Heerdmann, der Chef von Tiefdruck-Musik, gesehen und uns unter Vertrag genommen. Deswegen kommt unser erstes Album auch erst jetzt raus. Ich bin sehr glücklich darüber.

Robin: Ehrlich gesagt waren wir auch erst jetzt bereit die Songs auf CD zu bannen. Ich denke, jeder der Musik macht kennt das. Man zweifelt immer, ob alles gut ist oder man hat schon wieder bessere Ideen im Proberaum. Ich finde es wichtig, dass eine Platte homogen klingt und alle in der Band müssen zufrieden sein. Und hier ging es schließlich ums Debüt.

Wastin!com: Am 28. Juli erscheint die Scheibe. Welche Reaktionen erwartet ihr, welche erwünscht ihr euch?

Ingo: Bisher haben wir nur gute Resonanz erhalten… hoffentlich bleibt das auch so.

Robin: Wir hoffen, dass die Platte beim Hörer gut ankommt. Ich denke, unser Produzent (Marcus Schneider) hat den Modulok Sound gut eingefangen und wir sind sehr zufrieden. Wünschen würde ich mir jedoch, dass dadurch möglichst viele Leute auf unsere Konzerte kommen. Live ist doch immer am schönsten.

Wastin!com: Was erwartet den Hörer auf 'Terrified Of Heights'?

Robin: Der Sound ist eine Mischung aus Indie – Emo Rock und poppigen Passagen. Manche haben unseren Stil mit Bands wie Jawbreaker, Hey Mercedes, Starmarket und den Get Up Kids verglichen. Sicher haben wir auch einige 90´s Elemente aus dem Post Hardcore in den Songs verbaut.

Wastin!com: Wie würdet ihr euren Sound also am liebsten benennen?

Ingo: Hm, das ist schwierig… Ich würde mal sagen: rauer, melancholischer Indie-Rock mit Ecken und Kanten.

Wastin!com: Wer schreibt von euch die Texte, wer die Songs?

Ingo: Robin schreibt die Texte und alle Vier zusammen arrangieren und komponieren die Songs.

Wastin!com: Wie entstehen eure Songs?

Ingo: Oft kommen Robin oder ich mit einem Riff zur Probe und dann wird der Song gemeinschaftlich im Proberaum zu Ende geschrieben. Ein paar Songs entstehen aber auch dadurch, dass wir einfach drauflos proben.

Robin: Wir haben gemerkt, dass dieses „einfach drauf losspielen“ manchmal echt besser ist, als krampfhaft an einem Riff zu kleben. Man kommt oft auf Parts, die einem zu Hause nicht eingefallen wären.

Wastin!com: Wo habt ihr die Platte aufgenommen, wie lange habt ihr gebraucht und wer war sonst noch daran beteiligt?

Ingo: Die Aufnahmen haben doch relativ lange gedauert, inkl. Mischen und Mastern fast ein ganzes Jahr. Das lag einfach daran, dass wir nebenbei arbeiten mussten. Chris von Rautenkranz, mit dem wir uns sehr gut verstanden haben, hat unsere Platte gemastert. Er hatte vorher mit Bands wie Franz Ferdinand und Tocotronic zusammengearbeitet. Wir sind mit dem Ergebnis hoch zufrieden.

Wastin!com: Sind die Texte Verarbeitung eigener Erfahrungen oder eher doch nur auf die Allgemeinheit bezogen?

Robin: Sowohl als auch. Häufig sind es Sachen, die man selbst erlebt hat, manchmal aber auch Geschichten, von denen man gehört hat. Die Texte sind zwar eher melancholisch, aber in manchen geht es auch um Aufbruch oder einen neuen Anfang, also eher positive Themen.

Wastin!com: Wer oder was inspiriert euch?

Ingo: Uns inspirieren die Bands, die wir hören. Natürlich werden wir beim Songschreiben auch von persönlichen Erfahrungen beeinflusst.

Robin: Mich inspirieren immer alle möglichen kleinen Sachen im Alltag. Manchmal schießt es einem in den Kopf: „Darüber müsste man mal einen Text machen!“

Wastin!com: Welche musikalischen Vorlieben habt ihr privat? Wie lassen sich diese Einflüsse mit eurer Musik vereinbaren?

Ingo: Ich höre zurzeit sehr oft Instrumentale Musik von Bands wie Explosions In The Sky, Pelican oder The American Dollar. Aber auch Bands wie Weezer, Hey Mercedes, Matt Pond PA, Starmaket, Weston oder auch die gute alte 'Pet Sounds' LP von den Beach Boys dürfen während der Sommerzeit nicht fehlen. Unsere Geschmäcker unterscheiden sich kaum. Wir hören alle Bands aus dem Bereich Indie-Rock oder auch das, was man Emo nennt.

Robin: Ja, eigentlich sind das auch so die Bands, die ich höre, aber wenn ich noch Motorpycho, Dinosaur Jr. und eine Priese Sonic Youth dazugeben dürfte...

Wastin!com: Gab es andere Bands in denen ihr vor Modulok aktiv ward?

Ingo: Jeder von uns war vor Modulok in anderen Bands aktiv. Allerdings waren wir damals noch sehr jung und auf der Suche nach unserem Stil. Demnach verbinden wir mit der Musik von damals so gut wie gar nichts mehr.

Wastin!com: Ist eine Tour in Planung, wenn ja wann?

Ingo: Ja, eine Tour ist in Planung. Genau Termine stehen bisher aber noch nicht fest. Wir hoffen auch auf dem einen oder anderen Festival dieses Jahr noch spielen zu können.

Wastin!com: Okay, das war´s auch schon! Vielen Dank!!! :)

Ingo: Wir haben zu Danken!

Robin: Genau... Vielen Dank !

Mehr Info:
CD-Review Modulok 'Terrified Of Heights'
Website Modulok
Website Tiefdruck-Musik
Autor: Alexander Greve