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Crash My Deville – Interview mit Christian – 05. August 2006
„Die meisten Leute verstehen unseren Bandnamen nicht sofort, weil sie nicht wissen, dass Deville eine Automarke ist.“

Crash My Deville – Das sind sechs Jungs aus dem schönen Saarland. Die Sänger Christian Diehl und Daniel Kleinbauer, die beiden Gitarristen Markus Banzhaf und Christoph Hoffmann, sowie Bassist Jan Kallenborn und Drummer Andreas Valentin stehen für eine aufregende Mischung Hardcore, Screamo und der nötigen Prise Emo. Ihr Debüt-Album 'The Consequence Of Setting Yourself On Fire' erfreut sich schon jetzt großer Beliebtheit und ab heute sind die Jungs auf ihrer Summer Tour 2006 zu sehen. Kurz vorher sprachen wir mit Frontmann Christian, der bei CMD für die melodischen Parts zuständig ist. Er verriet uns, wie man als Sextett alles unter einen Hut bekommt und was wir noch alles von der sympathischen Truppe erwarten können. Lest selbst!

Crash My Deville – Interview mit Christian – 05. August 2006Wastin!com: Hi Christian! Was sollten die Leute über euch wissen?

Christian: Crash My Deville wurde im Herbst 2002 gegründet, in dieser Besetzung spielen wir jedoch erst seit 2004 zusammen. Die Band besteht aus Daniel Kleinbauer (Geschrei), Christian Diehl (Gesang), Markus Banzhaf (Gitarre), Christoph Hoffmann (Gitarre), Jan Kallenborn (Bass/Gesang) und Andreas Valentin (Schlagzeug). Nach zwei EPs, die wir noch in Eigenregie veröffentlicht hatten, wurde unser Debüt-Album im März 2006 über Redfield Records/Cargo Records veröffentlicht.

Wastin!com: Was bedeutet euer Bandname?

Christian: Tja, mit dem Bandnamen ist das so eine Sache... Die meisten Leute verstehen unseren Bandnamen nicht sofort, weil sie nicht wissen, dass Deville eine Automarke ist. Also, genauer gesagt eine Modellbezeichnung... Cadillac Deville. Wenn man das weiß, erklärt sich der Bandname dann eigentlich von selbst! :)

Wastin!com: Eure Platte 'The Consequence Of Setting Yourself On Fire' steht seit 03. März 2006 im Laden, was sollten die Leute da draußen da drüber wissen?

Christian: Wie schon erwähnt ist es unser Debüt-Album und die CD umfasst zehn Tracks mit einer Spielzeit von 45 Minuten. Die Musik ist wohl irgendwo im Spannungsfeld zwischen Screamo, Emo und Hardcore anzusiedeln, wobei sich am besten jeder sein eigenes Bild davon machen sollte!

Wastin!com: Wie sind die Reaktionen auf die Platte bis jetzt?

Christian: Die Reaktionen sind eigentlich durchweg positiv. Wir haben generell fast nur positives Feedback auf unser Album bekommen, sowohl von Seiten der Presse, als auch von Seiten der Leute, die unsere Konzerte besuchen oder das Album gekauft haben. Wir sind sehr froh und dankbar, dass die ganzen Magazine und Fanzines das Album so großartig aufgenommen haben. Es ist ja schließlich unser erstes Album gewesen und wir konnten die Reaktionen davor überhaupt nicht abschätzen.

Wastin!com: Wie würdest du euren Sound benennen wollen?

Christian: Es ist generell immer sehr schwer die eigene Musik zu beschreiben und einzuordnen, aber wenn ich uns in eine gewisse Schublade stecken müsste, würde ich unseren Musikstil am ehesten als eine Mischung aus Screamo, Emo und Hardcore beschreiben. Durch die sechs Bandmitglieder kommen viele unterschiedliche Einflüsse in die Songs.

Wastin!com: Wen wollt ihr mit eurer Musik erreichen?

Christian: Natürlich so viele Menschen wie möglich, aber in erster Linie machen wir Musik, weil wir wahnsinnigen Spaß an der ganzen Sache haben. Wir wollen Lieder schreiben, hinter denen wir 100% stehen und die UNS gefallen. Wenn es dann noch Leute gibt, die sich darauf einlassen und die Songs gut finden, ist das natürlich ein super Gefühl. Wir sind froh, dass so vielen Leuten unsere CD gefällt.

Wastin!com: Welche Geschichten erzählen eure Songs?

Christian: Die meisten Songs handeln dann doch eher von klassischen Themen wie zwischenmenschlichen Beziehungen usw. ... Wir sehen das Ganze aber nicht immer so ernst wie viele andere Bands in der Szene. Bei uns ist es oftmals mit einem Augenzwinkern zu verstehen, was man auch an Songtiteln wie 'I Wish Your Heart Was As Big As Your Record Collection' sehen kann.

Wastin!com: Eure privaten Favouriten reichen von Deichkind, Kayne West über Coldplay bis hin zu 36 Crazyfists und The Dillinger Escape Plan, wie schrierig ist das für euch, all diese verschiedenen Einflüsse in eurem Sound zu vereinen?

Christian: Nicht jede Band, die wir hören, fließt in unsere Musik mit ein. Das würde ja auch gar nicht funktionieren bei einer solchen Bandbreite.
Wir sind prinzipiell nur alle offen für fast jede Art von Musik und hören in unserer Freizeit gerne mal Bands, die sich von dem Musikstil von Crash My Deville unterscheiden. Somit vermeidet man auch irgendwie, sich als Band in einem Musikstil festzufahren und dem Ganzen dann irgendwann überdrüssig zu werden.

Wastin!com: Wie lief das Songschreiben zu 'The Consequence Of Setting ...' bei euch ab?

Christian: Das Songschreiben zum Album erstreckte sich über einen recht langen Zeitraum, da wir im Entstehungsprozess der ersten Songs noch gar nicht an einen Longplayer und eine Veröffentlichung über ein Label gedacht hatten. Manche Songs sind ja schon mehr als zwei Jahre alt und waren auch schon auf den ersten beiden EPs. Bei unserem nächsten Album wird es natürlich nicht mehr so ablaufen. Da werden wir uns dann ein paar Wochen ganz intensiv um das Songwriting kümmern, damit es noch mehr „aus einem Guss“ ist und um noch deutlicher einen roten Faden auf dem Album zu haben.

Wastin!com: Ihr werdet bald wieder auf Tour gehen, wohin wird´s überall gehen?

Christian: Wir werden vom 05.-12. August in Tschechien und Deutschland unterwegs sein und unter anderem in Berlin, Dessau, Hannover, ... spielen. Checkt einfach mal unsere shows-Rubrik und kommt vorbei!!

Wastin!com: Was können die Leute von euch live erwarten?

Christian: Uns macht es einfach immer noch am meisten Spaß, live zu spielen und tausende Autobahnkilometer im Jahr zurückzulegen. Deswegen geben wir auch auf der Bühne immer 100% Vollgas, um das Publikum mitzureißen.

Wastin!com: Was ist das beste daran auf Tour zu sein?

Christian: Es ist einfach super, ständig neue Leute, Städte und Locations kennenzulernen, mit meinen Jungs unterwegs zu sein und jeden Abend vor einem anderen Publikum unsere Songs spielen zu können.

Wastin!com: Was nervt dich am Touralltag? Gibt´s auch schon mal Streit untereinander?

Christian: Natürlich sind die langen Fahrten zwischen den Örtlichkeiten manchmal etwas stressig und anstrengend, wenn es zum Beispiel mal laut im Bus ist und man einfach nur schlafen will oder die Fahrt zehn Stunden dauert ... Solche Sachen eben. Da kann einen das Ganze dann doch schon mal nerven. Natürlich streitet man sich dann auch mal gelegentlich ... aber das bleibt nicht aus, wenn so viele Leute über einen so langen Zeitraum so eng zusammen leben. Aber kurz danach hat man sich dann auch schon wieder lieb und es zwingt uns ja auch keiner, das Ganze zu machen!! :)

Crash My Deville – Interview mit Christian – 05. August 2006Wastin!com: Habt ihr ein gemeinsames Ritual bevor ihr auf die Bühne geht?

Christian: Eigentlich nicht!! :)

Wastin!com: Wie bekommt ihr sechs eigentlich alles unter einen Hut, Bandproben, Auftritte koordinieren etc.?

Christian: Das ist in der Tat etwas schwierig, aber wenn man die nötige Leidenschaft für die Musik und die Band mitbringt, ist das schon zu schaffen. Da muss man dann auch mal andere Sachen hinten anstellen können. Wir haben das aber mittlerweile ganz gut im Griff und da nimmt jeder auf jeden Rücksicht.

Wastin!com: Was können wir demnächst noch von euch errwarten?

Christian: Wir werden bis Ende des Jahres auf jeden Fall noch ziemlich viel unterwegs sein und vielleicht auch noch eine kleine Tour spielen. Danach werden wir dann mit Hochdruck an neuem Material für unser nächstes Album arbeiten, dass dann auch voraussichtlich im Herbst 2007 erscheinen wird.

Wastin!com: Okay, vielen Dank!

Mehr Info:
Website Crash My Deville
Autor: Vera Bunk