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Disabused – Interview mit Björn – 09. September 2006
Disabused – Interview mit Björn – 09. September 2006„Pure Destruktion bringt nichts, aber der ganze Ärger muss ja auch irgendwo hin.“

Aus dem Saarland kommt eine Band, die euch alle mal aufhorchen lassen sollte. Vorausgesetzt ihr seid Fans der härteren Gangart und habt was übrig für Texte mit Inhalt und Musik mit Herz und Eiern. Disabused – das sind Sänger Björn Bühner, Drummer Tobias Ewerling, die beiden Gitarristen Thomas Lapp und Jochen Schwarz, sowie Bassist Oliver Willmes. Letztes Wochenende rockten sie Düren vor einem begeisterten Publikum in Grund und Boden, Grund genug für uns, den sympathischen Fünfen mal auf den musikalischen Zahn zu fühlen. Wir sprachen mit Fronter Björn über die Schwierigkeiten von Genrezugehörigkeiten, den tieferen Sinn ihrer Musik und vieles mehr. Lest selbst!

Wastin!com: Moinsen! Was sollten die Leute über Disabused wissen?

Björn: Hallo! Die Leute sollten von uns wissen, dass wir ´ne grundsolide und ehrliche Band sind. Will heißen, bei uns gibt's Seelen-Striptease und wir glauben an das, was wir machen. Das sind ganz einfach wir, was man da zu hören oder zu sehen bekommt.

Wastin!com: Wie habt ihr eigentlich zusammen gefunden?

Björn: Eigentlich war es das übliche Spiel: Tobias und ich kennen uns schon ewig und haben vorher schon zusammen in Bands gespielt. Jochen kannten wir auch schon länger und der kannte wiederum Thomas. Das hat sich alles ziemlich lange hingezogen, bis wir dann wussten wo wir eigentlich mit Disabused genau hinwollen. Am Anfang haben wir dann einige Konzerte ohne Bass gespielt, bis wir dann endlich Olli kennen gelernt haben, der das Ganze dann vervollständigt hat.

Wastin!com: Warum habt ihr euch für Disabused als Bandnamen entschieden, wofür steht er und wer kam darauf?

Björn: Ein Bandname ist ja immer ´ne heikle Sache. Auf der einen Seite soll er einfach gut klingen und im Gedächtnis haften bleiben, auf der anderen Seite soll er knapp genau das ausdrücken um was es uns geht. Disabused heißt ja „von Missbrauch befreit“ oder allgemeiner „von etwas befreit“. Und genau das ist es, was wir mit Disabused wollen: Uns ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Konventionen selbst ausdrücken und einfach auch dem, was einem an alltäglichem Missbrauch widerfährt, einen Output geben. Um mit Problemen, mit denen man konfrontiert wird, angemessen umgehen zu können, muss die Wut, die man allzu oft darüber empfindet ja zuerst mal irgendwohin. Disabused ist also für uns so etwas wie Katharsis. Die Idee zum Namen hatte Jochen.

Wastin!com: Welche musikalischen Erfahrungen habt ihr vor Disabused schon gemacht?

Björn: Jeder von uns hat schon in anderen Bands gespielt und Musik machen wir auch alle seit zig Jahren. Das Spektrum reicht dabei von Punkrock über Emo bis zu Death-Metal.

Wastin!com: Inwiefern spiegeln sich diese Erfahrungen in Disabused´s Sound wider?

Björn: Na ja, ich denke, man hört einfach, wo unsere Wurzeln liegen. Ich habe zum Beispiel lange in einer Punkrock Band gesungen, was man an den Refrains wohl deutlich hört. Jochen hingegen hat lange in 'ner Death-Metal Band Gitarre gespielt... hört man auch, würd' ich sagen.

Wastin!com: Wie würdest du euren Style beschreiben?

Björn: Prinzipiell Metal-Core. Auch wenn das zur Zeit ja ziemlich ausgelutscht ist. Aber es ist einfach so: In den Songs sind jede Menge Death-Metal Anteile, ob jetzt eher die ami oder die schwedische Richtung. Was den HC Aspekt angeht ist das mehr eine Einstellungssache, die in den Texten zu tragen kommt. Wobei wir das ein oder andere Hardcore-Brett ja auch gern verwursten.

Wastin!com: Wen wollt ihr mit eurer Musik erreichen?

Björn: Jeden, der sich dafür interessiert und der Spaß dran hat. Striktes Szene-Denken ist uns zuwider, da das immer etwas elitäres hat. Es ist uns einfach egal, welchen Background jemand hat und es wäre falsch zum Beispiel 'nen Schlipsträger von vornherein auszuschließen nur weil er anders angezogen ist als unsereiner. Wie auch immer, unsere Musik spricht natürlich nur diejenigen an, die ähnlich empfinden wie wir, was die Zielgruppe notwendigerweise einschränkt. Das ist aber etwas auf das wir keinen Einfluss haben und auch nicht haben wollen. Wir freuen uns über jeden, der sich mit uns und unserer Musik auseinander setzen will.

Disabused – Interview mit Björn – 09. September 2006Wastin!com: Die Veröffentlichung eurer immer noch aktuellen EP 'The Dawn Of A New Age' ist schon zwei Jahre her, auf eurem MySpace.com-Profil gibt es ja schon zwei neue, sehr geile Songs ('Nothing Lasts Forever' und 'This One´s To You All') zu hören. Wann wird es endlich was Neues auf Platte von euch geben?

Björn: Schwer zu sagen! Im Moment ist die Kohle etwas knapp, was 'ne Produktion ziemlich schwierig macht. Aber nichtsdestotrotz sitzt uns der Album-Wunsch unvermindert im Nacken. Wir sind da einfach noch am Organisieren. Aber wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Wastin!com: Sehr gut! Welche drei Dinge braucht ein Album, um perfekt zu sein?

Björn: Au, schwer zu sagen. Sehr wichtig ist die Integrität der Band. Man muss einfach merken, dass das, was da abgeht, von Herzen kommt und auch so geglaubt und gelebt wird. Gute Texte sind ungeheuer wichtig, da Musik ohne Inhalte eben irgendwie belanglos bleibt. Musik ist Kunst und Kunst reflektiert das eigene Leben. Wenn dann jemand damit kommt, dass ein Baum im Frühling so schön grünt, ist das nur schwer ernst zu nehmen. Nicht zuletzt ist es natürlich wichtig, dass die Musiker auch musikalisch fit sind. Das heißt, dass die Instrumente ordentlich gespielt werden usw. Ich denke, nur wenn das gegeben ist, kann man auch tolle Songs schreiben. Wenn man ein Instrument nur schlecht spielt, fehlen einem einfach die nötigen Ideen. Wie du merkst beschränkt sich das jetzt nicht auf eine bestimmte Musikrichtung. Aber warum sollte es auch. Es gibt Platten, die kommen mit tollen Melodien daher und hauen dich voll um und andere sind einfach das pure Gedresche sind aber genau so fett...

Wastin!com: Musikalisch bietet ihr euren Hörern ein breites Feld zwischen Hardcore-Anleihen, Metal-Einflüssen und melodischen Parts. Wer ist für welchen Einfluss in der Band zuständig, wenn man das überhaupt sagen kann?

Björn: Das ist sehr schwer zu sagen. Natürlich spielt das immer noch mit, wenn man jahrelang bestimmte Musik gemacht hat, wie z.B. Jochen Death-Metal. Aber auf der anderen Seite hat jeder von uns auch schon immer andere Musik gehört, als das, was ihn gerade beschäftigt hat. Und ich denke, nur deswegen funktioniert das auch bei uns: Weil sich jeder von uns von Punk bis Grindcore eben alles reinzieht. Wie gesagt, wir schwören da nicht auf eine bestimmte Szene, wir sind da für alles offen was uns gefällt und was etwas auszusagen hat.

Wastin!com: Ist das jetzt genau das Richtige mit Disabused oder könntest du dir vorstellen auch irgendwann in einer Band eines anderen Genres zu singen?

Björn: Ja, natürlich ist das jetzt das Richtige mit Disabused! Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch noch andere Sachen, die ich vielleicht gern mal ausprobieren würde. Gereizt hat mich zum Beispiel immer schon so Songwriter-Kram. Ich denke, damit kann man auch viel erreichen. Mir geht es einfach mehr darum, über die Musik Gedanken auszutauschen und das funktioniert eben auf sehr verschiedene Weise. Aber solange es Disabused gibt, kann ich mir kein schöneres Sprachrohr vorstellen und möchte auch überhaupt kein anderes!

Wastin!com: Im Titeltrack zitierst du einen Ausschnitt aus Nathaniel Hawthorne´s 'The Blithedale Romance'. Beeinflussen dich auch andere große amerikanische Literaten der vorigen Jahrhunderte bei deinen Texten?

Björn: Dass das jetzt ein amerikanischer Autor ist, ist Zufall. Da könnte ich so aus dem Stehgreif vielleicht noch Joseph Heller nennen. Noam Chomsky wäre auch noch so ein Fall. Aber am meisten beschäftige ich mich wohl mit deutschen Schriftstellern, da das auch einfach diejenigen sind, die sich mit der Gesellschaft beschäftigen, die mich unmittelbar umgibt. Außerdem ist es schließlich meine Muttersprache und auch wenn ich ziemlich gut Englisch spreche, nimmt man in der eigenen Sprache doch ganz andere Nuancen wahr. An deutschen Schriftstellern gibt es dagegen jede Menge, die mich - na, beeinflussen will ich jetzt nicht sagen - aber die mich beschäftigen: Erich Kästner, Hermann Hesse, Thomas Mann, Klaus Mann von der älteren Riege; aktuell find´ ich Daniel Kehlmann ziemlich lesenswert; aber auch Philosophen wie Nietzsche, Adorno, Sloterdijk oder Habermas.

Wastin!com: Was fasziniert dich an diesen Schriftstellern und ihren Werken?

Björn: Es ist nicht so, als wäre ich jetzt Fan von einem bestimmten Schriftsteller. Für mich ist es mehr der Umstand mich damit auseinanderzusetzen wie andere Menschen ihre Lebenswelt wahrnehmen. Da kann man ziemlich viel lernen und das hilft einfach, das eigene Leben zu verstehen und sich zu verorten. Jemand dessen Denken mich tatsächlich ziemlich beeinflusst hat, ist Jürgen Habermas. Sein Verstehen von Welt ist einfach sehr differenziert und sein Eintreten für eine offene, von Toleranz geprägte Gesellschaft ist etwas, was ich nur allzu gern unterschreibe.

Disabused – Interview mit Björn – 09. September 2006Wastin!com: In deinen Texten geht es häufig schön in Metaphern verpackt um Auflehnung und Kritik gegen das bestehende System. Ist das ein Thema, das euch alle gleichermaßen beschäftigt?

Björn: Natürlich beschäftigt uns das alle gleichermaßen. Sonst könnten wir das schließlich nicht geschlossen als Band repräsentieren. Aber allein der Umstand, dass ich mich in meinem Studium damit befasse und somit quasi beruflich Zeit damit verbringe, bringt es einfach mit sich, dass ich in dem Thema bis zum Hals drin stecke. Aber man kann sich ja auch anders Gedanken über sein Leben im System machen: Man muss ja nur die Augen und Ohren öffnen und sich über das Gedanken machen, was man dann angeboten bekommt. Da hat man eigentlich schon genug Stoff und so läuft das wohl bei den anderen.

Wastin!com: Welche Message wollt ihr hauptsächlich rüberbringen?

Björn: Toleranz und Verantwortungsbewusstsein, wobei das Hand in Hand in geht. In unserer Gesellschaft fehlt es leider immer noch daran, dass Menschen Verantwortung übernehmen. Es ist äußerst wichtig, dass man sich für das, was man tut, auch verantwortlich fühlt. Es ist ja heute so, dass außerweltliche Erklärungsinstanzen - wie z.B. Gott - keine wirkliche gesellschaftliche Bedeutung mehr haben. Und ich finde auch mit gutem Recht. Das heißt, es gibt kein einheitliches, geschlossenes Weltbild mehr. Und nur wenn man sich für sein eigenes Handeln moralisch verantwortlich fühlt, kommt man recht schnell zu so grundsätzlichen Dingen wie etwa, dass man andere so behandeln sollte wie man selbst gern behandelt werden würde. Und da kommt dann eben auch die Toleranz ins Spiel. Wenn man so leben will wie man es selbst für richtig erachtet, muss man das auch jedem anderen zugestehen. Aber eigentlich ist das alles nicht so neu: Das ist ein Gedanke, der seit der Aufklärung herumgeistert. Zusammengefasst also: Wir wollen, dass die Leute, die unsere Konzerte besuchen, genau so wie wir, ihre Wut über das, was ihnen an der Gesellschaft auf den Sack geht, bei uns und mit uns abladen, damit sie dann konstruktiv an dem großen Ganzen mitarbeiten können. Pure Destruktion bringt nichts, aber der ganze Ärger muss ja auch irgendwo hin. Das ist so die Idee von der Katharsis, die ich schon mal erwähnt hab...

Wastin!com: Wie entstehen die Songs bei euch? Und was ist zuerst da, der Text oder die Musik?

Björn: Das kommt drauf an. Wir haben da kein bestimmtes Konzept, wenn jemandem was einfällt, bringt er's einfach mal ein. Und dann wird kollektiv abgestimmt, ob das gut ist oder ob wir's gleich in die Tonne kloppen.

Wastin!com: Wie lange braucht ein Song, um perfekt zu sein?

Björn: Wenn du denkst, dass unsere Songs perfekt sind, würd' ich mal 'nen Monat veranschlagen.

Wastin!com: Wie selbstkritisch seid ihr bei der Arbeit an neuen Tracks oder wie äußert sich das? Gibt's da auch schon mal Streitereien?

Björn: Streitereien gibt's nicht, aber Diskussionen bis auf's Messer. Aber das ist doch ganz klar: Das ist ein kreativer Prozess in dem fünf Individuen versuchen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Und da wir auch nur sehr schwer zufrieden zu stellen sind und auch alles immer wieder überdenken, ist ganz klar, dass da hin und her diskutiert wird.

Wastin!com: Schleift sich eigentlich die Emotionalität eines Songs ab, desto öfter man ihn live spielt und singt oder fühlst du jedes Mal die gleiche Energie dabei?

Björn: Na ja, also wenn du den Song im Proberaum immer wieder hoch und runternudelst, kann das schon manchmal nerven. Aber live ist das was ganz anderes. Da ist es ja einfach das Zusammensein mit dem Publikum und im Idealfall ein kollektives Erlebnis, d.h. für das Publikum und für uns zusammen. Und in dem Fall ist das die pure Emotion! Es einfach ein tolles Gefühl, wenn man gemeinsam das Innerste nach außen kehrt.

Wastin!com: Inwieweit würdet ihr euch dem Hardcore und allem, was dazu gehört (Do It Yourself; Straight Edge etc.), zugehörig betrachten?

Björn: DIY ist ja nicht zwingend HC, sondern einfach eine Notwendigkeit, wenn man abseits des Mainstreams agiert. Hardcore ist für uns mehr eine Einstellungssache, als konkretes Szenebewusstsein. Wir verbinden mit Hardcore einfach das, was uns auch wichtig ist: Toleranz und Verantwortungsbewusstsein. Darum geht es. Das Problem ist, dass man, sobald man von einer Szene spricht, Grenzen zieht. Man definiert sich über gewisse Eigenschaften und hat notwendigerweise auch so etwas wie ein gemeinsames Feindbild. Das Problem ist hierbei die Frage, wer darüber bestimmt wer dazu gehört und wer nicht, oder nach welchen Kriterien eine Szenezugehörigkeit besteht. Sind es Kriterien wie Werte, denen man sich verpflichtet fühlt, können wir das unterschreiben, ist es z.B. "Tough-Guy-Image" können wir drauf verzichten.
Wie auch immer, wir haben innerhalb der Szene sehr viele Menschen kennen gelernt, die sich für die Musik und für das Lebensgefühl engagieren. Und vor denen ziehen wir dankbar und ehrfurchtsvoll den Hut.
Straight Edge ist keiner von uns. Dennoch ist das etwas, was ich nachvollziehen kann. Aber auch hierbei ist Toleranz wichtig: Es ist eben nur eine Form unter vielen, das eigene Leben zu gestalten und sollte somit nicht dazu führen, dass man andere dafür verdammt, wenn sie mal ´en Bier trinken. Ich für meinen Teil, bin bis jetzt recht gut in meinem Leben zurecht gekommen auch wenn ich mal was trinke. Es beeinflusst mich einfach nicht dahingehend, dass ich weniger wahrnehme oder mir weniger Gedanken über das mache, was ich tue. Aber das ist etwas, was jeder für sich selbst entscheiden muss.

Disabused – Interview mit Björn – 09. September 2006Wastin!com: Zu euren Auftritten: Wo war der schönste Auftritt und warum?

Björn: Ganz klar Düren ohne euch Honig um's Maul schmieren zu wollen. Aber es war einfach alles da: Super organisiert, jede Menge nette Leute und das Publikum hat die Bude auseinander genommen. Schöner Abend. Danke!

Wastin!com: Sehen wir genauso! Habt ihr ein spezielles Ritual bevor ihr auf die Bühne geht?

Björn: Außer dem üblichen Warmspielen eigentlich nichts. Wir gehen da einfach so hin und legen dann los.

Wastin!com: Wie hat man sich eure Live-Show vorzustellen?

Björn: Pure Emotion und Seelen-Striptease bis zur Unterhose. Wir schreiben unsere Songs, um uns live an ihnen auszutoben. Und das machen wir dann auch, bis wir mit zittrigen Knien von der Bühne gehen.

Wastin!com: Mit welchen Eindrücken sollten die Leute nach eurer Show nach Hause gehen?

Björn: Einen tollen Abend gehabt zu haben, 'ne sympathische Band (hoffentlich!) kennen gelernt zu haben und sich ein Stück weit befreit zu fühlen.

Wastin!com: Und was kann man dieses Jahr noch von euch erwarten?

Björn: Hoffentlich noch so einige Gigs. Wir spielen prinzipiell überall dort, wo man uns auch haben will.

Wastin!com: Any last words?

Danke für die Unterstützung, danke für einen tollen Abend und ein großes Dankeschön und einen Gruß an alle die irgendwie am Gig in Düren beteiligt waren, mitorganisiert haben, uns bei sich schlafen ließen oder mit uns beim Gig ihren Spaß hatten. Ihr wart toll!

Wastin!com: Vielen vielen Dank, das war´s auch schon!!!! :)

Mehr Info:
Disabused @ MySpace.com
Autor: Vera Bunk