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Pinksnotred - 'Remedy'
Label: Antstreet Records
Release: 26. März 2010
Spielzeit: 42:16 Minuten
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Pinksnotred - 'Remedy'Wer oder was ist eigentlich dieser 'Indie-Rock'. Wo kommt der her? Kann man den anziehen? Ein Thema, das schon längst ausgelutscht wirkt, aber angesichts der Masse an besagten 'Indie'-Bands immer wieder ins Gespräch gerät. Umso neu aufgesetzter wirkt der alte Hut beim Klang von 'Remedy' - dem Debüt-Album der Band 'Pinksnotred' aus Mainz.
Das gleiche Spiel. Die selbe Frage. Ein ewiges Déjà-vu. Und dennoch herrscht eine regelrecht erfrischende Atmosphäre beim Hören der Scheibe, die rund ein Dutzend Titel frisch gepressten Indie von der Platte zu enthalten vermag. Überraschungseffekt: kein weich gespültes 08/15- Liebesgedudel samt pseudo-britischem Akzent. Keine vermeintliche Boyband, der Instrumente untergeschoben wurde. Stattdessen? Ehrliche und geradlinige Rockmusik. Die typischen brachialen Gitarrenriffs, die von zarten treibenden Melodien untermalt werden. Ein musikalisches Szenario, das sicherlich entspannt, allerdings Hingabe fordert. Bereits die Singleauskopplung 'Automatic'- der Opener mit dem ewig langem Intro baut seine gehörige Spannung auf und lässt auf etwas ganz Großes hoffen. Außerdem soll er ausdrücken, dass die jungen Herren durchaus etwas vom schweren unabhängigen Indie-Rocker-Dasein verstehen. Von der Verführung durch den Teufel ist da die Rede. Satan ist wieder da! Doch natürlich entscheidet sich der heldenhafte Protagonist der Geschichte wagemutig gegen den verlockenden Pakt mit Satan und besinnt sich ganz schlicht und ergreifend auf die Freiheit.
Ein Song, der dem alltäglichem Auf und Ab im oft schwer verständlichem Kosmos, der Musikbranche, Ausdruck verleiht und den Werdegang der Band widerspiegeln soll. Waren die fünf Herren aus Mainz doch auf dem besten Wege nach oben, hatten ihr erstes Video im Kasten, spielten in der Liga zwischen 'Muff Potter' und 'Beatsteaks' , produzierten sie 'ohne Label und doppelten Boden' mit 'Achim Lindermeir' (u.a 'Itchy Poopzkid') ihren ersten Longplayer. Wo wir schon mal beim Biblischen waren: Hochmut kommt vor dem Fall. Auf die Euphorie-gepriesene Phase folgte erst einmal die Ernüchterung. Mit viel Engagement schafften sie nun den Sprung zum Debüt. 'Remedy' zeichnet sich als gelungene Produktion und perfekter Wink zur Begrüßung aus. Eine musikalische Revolution ließe sich damit zumindest noch nicht einläuten. Pink ist und bleibt dann eben doch nicht Rot...


Tracklist - 'Remedy':

01. 'Automatic'
02. 'Ramona'
03. 'Pearls and Glitter'
04. 'Electric Life'
05. 'Kill for some New'
06. 'Geat Escape'
07. 'Witchraft'
08. 'She draws my Fires'
09. 'Counting Steps'
10. 'The Masterplan'
11. 'Errors'
12. 'The Returning'

Mehr Info:
Pinksnotred: Website / MySpace
Autor: Sascha Reichelt