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Rockwell – 'Hope & Anchor'
Label: Fear The Crowd Records
Produzent: Martin Buchwalter
Release: 24. April 2009
Spielzeit: 53:01 Minuten
Genre: Post-Hardcore / Emocore

Rockwell – 'Hope & Anchor'Es gab eine Zeit, da war es kein Stigmata, als "Emo" oder "Emocore Band” betitelt zu werden. Eine Zeit vor schwarzgefärbten Haaren, Kajal und Mascara. Der Begriff "Emocore" stand für die, zugegeben, heute oft praktizierte Paarung Melodie und Härte, Gesang und Geschrei. Rockwell halten genau diese Fakel hoch, und spielen emotionsgeladene Musik irgendwo zwischen dem klassischen Emocore und Post-Hardcore.

Musikalisch bewegen sich Gitarrist und Sänger André, Bassist Olli und Schlagzeuger Claus mit den Stilmitteln der Kunst im Spektrum des besagten Emocore. Songs wie 'Save Human Project' oder 'Pictures Of Humanity' erinnern schon mal an die Aachener Local Heroes von Longing For Tomorrow zurzeit ihrer ersten Platte, während 'Hope & Anchor' als Album insgesamt von der Grundstimmung und Wirkung an das letzte Thursday-Output erinnert: stellenweise sehr beklemmend, wie von tiefer Melancholie getragen. Aber nie weinerlich, oder dass es aufgesetzt wirkt. Die Produktion unterstützt die durchaus rasanten Songs vorzüglich und es gibt kaum bis keine Wünsche, die offen bleiben. Ruhe kommt selten auf, wie beim Intro zu 'Constant And Sharp' oder 'Time Heals Nothing'. Die 53 Minuten der Platte überfordern jedoch nicht. Durch die Laut/Leise-Dynamik der Songs ergeben sich genügend Verschnaufpausen, um einen Moment durchzuatmen, und die Struktur der Songs hält genügend Wechsel und Details bereit, um auch auf lange Sicht zu begeistern.

Rockwell aus Bonn verhelfen der abgehalfterten Dame 'Emocore' zu neuem Glanz und zwar ohne Wimperntusche, Kajal und schwarzem Scheitel." So steht's auf der MySpace-Seite der Band, und man darf geneigt sein, dieser Aussage beizupflichten. Rockwell präsentieren ausgefeilten Emocore der alten Schule, bevor Emo als eine Art Universalbeschimpfung für alles und jeden wurde. 'Hope & Anchor' macht Laune und Spaß, die Dynamik der Songs überzeugt und zeigt das Potential, um es auf lange Sicht nicht langweilig werden zu lassen. Trotzdem ist es insgesamt nicht zu verfrikelt oder vertrackt, dass der Einstieg schwer fallen könnte. Gefällt, mehr davon!

Anspielempfehlungen: 'Pictures Of Humanity', 'Timeless Hope', 'Perfect Design'.

Tracklist – 'Hope & Anchor':

01. 'Cry When You Fall'
02. 'Hibakusha'
03. 'Harm vs. Response'
04. 'Constant And Sharp'
05. 'Save Human Project'
06. 'Pictures Of Humanity'
07. 'Perfect Design'
08. 'Time Heals Nothing'
09. 'Anthropogenic Frontage'
10. 'Cruel Men Animal'
11. 'Breakfast Heaven'
12. 'Timeless Hope'


Mehr Info:
Rockwell: Website / MySpace
Autor: Jens Classen