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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Skafield – 'Memories in Melodies'
Label: Longbeach Records
Prodzent: Phil Hillen/Skafield
Release: 16. April 2010
Spielzeit: 38:30 Minuten

Skafield – 'Memories in Melodies'Es ist lediglich ein einsamer Baum in der Ferne, der inmitten des märchenhaften Grün samt dem pergamentfarbenem Himmel seinen Thron platziert: das Cover von 'Memories in Melodies'- dem neuen Album der Band 'Skafield'.Und nein, hierbei handelt es sich nicht etwa um einen gefräßigen orangefarbenen Kater mit schwarzen Streifen auf dem Rücken. Die Betonung liegt nämlich durchaus auf dem 'Field'. Ließe sich doch schließlich das neue Erscheinungsbild der Combo aus dem Saarländischen Schwarzenholz als einfließende Inspiration ihrer ländlichen Herkunft deuten.
'Back to the roots' eben- und vielleicht sogar noch etwas weiter, doch keineswegs unbedacht.
Zwar lässt die liebevolle Naturverbundenheit schon darauf einstellen, dass es sich hierbei weder um die Neuerfindung des Punk, noch des Ska handelt; beruft sich die achtköpfige Truppe doch viel eher auf die gekonnt klassische Umsetzung gewohnt Skapunk-typischer Elemente- nur ab und zu eben etwas dreckiger. Unterstützt wird das lebhafte Szenario von Trompeten, Saxophon, Posaune und jeder Menge Elan. Nun mag vielleicht auch die glorreiche Idee das Wort 'Ska' in den Namen zu integrieren nicht wirklich vor Einfallsreichtum strotzen. Liebhaber, Kenner und eingeschweißte Fans des Genres, dürften sich jedoch bereits schon beim ersten Song, 'Memories in Melodies', zu Hause fühlen: Flockige Offbeats lösen sich von schreddernden Punk-Gitarren ab, die im rhythmischen Spiel mit den Bläsern zu Mitsing-Refrains einladen. Die Farbe des Klangs wechselt sich beim Gedanken jedoch, dass es sich inhaltlich oft um den grauen Alltag und die Frage nach einem übergeordnetem Sinn dreht- welcher im gewohnt natürlichen Widerspruch zum fröhlichen Krawall steht.
Die markanten aber teilweise echt knartschtigen Parts von Sänger Philipp animieren zum heiteren „Becher in die Luft werfen und Pogo tanzen“, alá 'Dropkick Murphys'. Und Halt!- Dringen doch an der ein oder anderen Stelle ein Hauch typisch amerikanischen Skate-Punks durch. 'NOFX' und Co. lässt grüßen. Nur noch noch etwas harmloser- vielleicht sogar zu jugendlich und verträumt: Mit Kritik an der Gesellschaft geizen die Musiker jedenfalls nicht. Eine wahrlich linguistische Bekenntnis zu ihren Wurzeln drücken 'Skafield' mit dem Song 'Kinnwasser' aus. Erstmals wird auf die Muttersprache zurück gegriffen.
Rundum bietet 'Memories in Melodies' ein sattes Programm, dass sicherlich live für seine gehörige Magie sorgen dürfte, jedoch als Konservenfutter erst einmal verdaut werden muss und sicherlich nicht unbedingt zu jeder Gelegenheit gerade passend ist.

Tracklist – 'Memories in Melodies':

01. 'Memories in melodies'
02. 'Get up your lame ass'
03. 'Desperate condition'
04. 'From the cradle to the grave'
05. 'Long way to paradise'
06. 'Humility and trust'
07. 'Kinnwasser'
08. 'Nothing better'
09. 'No hero so far'
10. 'T.G.I.F.'
11. 'Unity through music' (feat. Mike Park)
12. 'A friend in need is a friend indeed'
13. 'Tomorrow is already here'

Mehr Info:
Skafield: Website / MySpace
Autor: Sascha Reichelt