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Wastin!com presents Alternate Eve
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KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
Dick & Doof – 'In Oxford' Pinksnotred - 'Remedy' Donots – 'The Long Way Home' 'Inspector Barnaby - Volume 7'
Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Alexisonfire & Rise Against 18. Mai 2005 Essen Zeche Carl
Am Mittwoch ging es back to the roots im Ruhrpott. „Auffen Pütt!“ Nein, es wurden keine Menschen zu Zwangsarbeit in der Zeche gezwungen, die kamen von ganz alleine - und auch nicht um zu arbeiten, sondern um Alexisonfire aus Kanada und Rise Against aus den USA zu sehen. In der Hallenbad-ähnlichen Atmosphäre in der „Lobby“ der Zeche Carl sammelten sich die Fans bereits schon um 18 Uhr 30, Einlaß war allerdings erst um 19 Uhr 30 und so nutzte man die Zeit noch für ein gemütliches Schwätzchen oder man ruhte sich einfach ein wenig vor der Halle aus. Alles in allem eine sehr angenehme und lockere Stimmung, bis die Tore nun doch noch aufgemacht wurden und alle so schnell wie möglich in die Räumlichkeiten wollten. Wie sich später noch heraus stellen sollte, war im Nachhinein sehr clever.

Es sollte also losgehen, George der Lead-Singer von Alexisonfire guckte sich nochmal aus dem Publikum die Bühne an, auf der er gleich spielen sollte. Die Halle war bis auf den letzten Zentimeter gefüllt, manche Pechvögel konnten noch nicht einmal in die Halle, geschweige denn, dass sie überhaupt die Bühne sehen konnten und so war es clever auf die Reserven der 1. Etage zurück zugreifen, diese füllte sich jedoch auch zunehmend. Für die „sehende“ Menge kamen die fünf Kanadier nun auf die Bühne und legten die direkt mit 'Accidents' von ihrem neuen Album 'Watch Out!' los. Beim kollektiven „WOHA“ Mitgrölen stieß der tanzende George jedoch zuerst auf Taube Ohren. Das Publikum war anfänglich sehr träge, da brauchten Alexisonfire ein Zaubermittel um das „Dornröschen Publikum“ aus dem Tiefschlaf zu rocken. Und ihre Medizin war 'Water Wings' vom Album 'Alexisonfire'. Und wie verzaubert tanzte und grölte das Publikum auf einmal los. George outete sich und seine Band als Stage-Dive-Fans und forderte so die Fans auf auch mal auf die Bühne zu kommen. Dieser Wunsch wurde natürlich nicht abgeschlagen, jedoch gab es auch einige Bruchpiloten unter den Springern, einige suchten sich als Landefläche eine Gruppe von Mädchen aus oder sprangen einfach in die tanzende Menge, so war die Wahl des passenden Fundamentes nicht ganz so gut. Alexisonfire wurden vom Publikum sehr gefeiert, denn für die meisten waren auch nur sie der Grund ihres Konzertbesuches. Zu Recht will man da meinen, denn die Jungs auf der Bühne ließen ordentlich Dampf ab, Bassist Chris hat sich fast die Sohlen abgelaufen bei seinen Spaziergängen von links nach rechts, aber auch „clear singer“ und Gitarrero Dallas gab sein Bestes und bot mit einem sehr guten Sound eine echt gute Show. George schien begeistert von den deutschen Fans zu sein und lobte die Deutschen fast in den Himmel, bis er dann seine Danksagung mit „Now I will stop to suck your cock!“ beendete. 'No Transistory' sollte jedoch das Abschiedsgeschenk werden, George sprang auch nochmal mit seinem Mikro in die Menge und wurde auch unversehrt wieder auf die Bühne „gespühlt“. Zu diesem Song gibt es als kleinen Trost jedoch ein Video, welches man sich den lieben langen Tag angucken kann. Dafür klickt ihr einfach HIER. Eine super sympathische Band bekam man mit Alexisonfire da geboten, für die einen der heimliche Headliner und für die anderen nur die Aufheizer für Rise Against waren. Missachtens aller „Staralüren“ saßen die Jungs auch noch neben dem Merch-Stand und waren auch bereit für einen Small-Talk.

Website Alixisonfire



Rise Against Rise Against – Wieviele Leute sind dort auf der Bühne???

Die Halle wurde nicht leerer, einige Leute standen traurigerweise immer noch draußen vor dem Merch-Stand und nicht in der Halle. Das nun bestens aufgeheizte Publikum war nun bereit für Rise Against aus Chicago. Die Show von Alexisonfire konnte eigentlich nicht übertroffen werden, doch die ganze Halle kochte schon beim ersten Song. Rise Against haben das Publikum sofort in den Händen gehabt, fast beängstigend. Als wenn die Texte mit einem Projektor an die Wand geworfen worden wären, sang die ganze Halle die Songs mit. Sänger Tim McIlrath musste auch gar nicht lange bitten, da hatte er schon vor der Bühne einen Circle Pit, auch der Stage-Dive-Verkehr auf der Bühne war deutlich höher als bei der Vorband. Manchmal war man schon gar nicht mehr sicher wieviele Leute jetzt überhaupt auf der Bühne waren. Dementsprechend eine bombastische Stimmung in der Halle, vom kollektiven Springen bis zum individuellen „Sing-a-long“ in Tim's Micro. Rise Against spielten überwiegend Songs von ihrer neuen Platte 'Siren Song Of The Counter Culture'. Jedoch auch Klassiker wie 'Black Masks And Gasoline' wurden vom Publikum gerne entegegen genommen. Sehr laut wurde es dann im Publikum als 'Six Ways 'til Sunday' vom Debüt Album angekündigt wurde. Natürlich nahm die tanzende Masse wieder die Gelegenheit wahr sich das Mikro zu schnappen und mit zu grölen. Die Zugabe startete ruhig, die Akustik-Gitarre sorgte für Feuerzeug-Schwenker-Stimmung in der Halle, als McIlrath den ebenfalls auf dem neuen Album zu findenen Song 'Swing My Life Away' spielte. Der Schluss sollte aber nicht so ruhig von statten gehen, sondern mit dem Hammer-Track 'Give It All', welcher genauso gut der Opener hätte sein können. Das Publikum bedankte sich mit tosendem Applaus und verließ ausgepowert und erschöpft die Halle.
Rise Against, die die Halle wohl noch bestens von ihrem Gig mit Sick Of It All vor knapp drei Jahren kannten, haben dem Publikum ordentlich eingeheizt und für eine super Stimmung gesorgt. An diesem Abend sind alle auf ihre Kosten gekommen, ob Anhänger von Alexisonfire oder von Rise Against.


Website Rise Against
Autor: Mario Klein