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Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
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Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
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Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Boysetsfire, Flyswatter & Pitfall - 09. Juni 2005 - Köln / Live Music Hall
An diesem schönen Donnerstag, 09. Juni 2005, hatten sich beachtlich viele Mädels in der Kölner Live Music Hall eingefunden. Aber wen wundert´s die schmucken Jungs von Boysetsfire hatten schließlich zum Tanz geladen. Und als Verstärkung hatten sie sich Flyswatter aus München und den lokalen Support von Pitfall geholt. Um 19 Uhr war Einlass, aber die Show sollte nicht vor 20 Uhr beginnen. So ließen sich die meisten Musikfreunde noch im heimischen Biergarten der LMH nieder und tranken das ein oder andere Bierchen.

Boysetsfire - 09. Juni 2005 - Köln / Live Music HallVorhang auf für Pitfall

Um 20 Uhr standen dann die fünf Jungs von Pitfall auf den Brettern. Musikalisch passten die Herren auf jeden Fall ins Programm. Sie lieferten sehr engagierten Hardcore mit Metal-Einfluss. Die Gitarristen Seppo und Jo, Bobby am Bass, Schlagzeuger Kane und Frontmann Clep gaben auch von Anfang an ordentlich Gas und zogen so auch die Besucher schnell in ihren Bann. Und obwohl das Wetter draußen mit den schönsten Sonnenstrahlen lockte, fanden sich sehr viele Leute in der Halle ein und verfielen bald darauf in ein kollektives Kopfnicken. Und während Clep`s peitschender Gesang über die Anwesenden hinweg fegte wurde aus diesem im Laufe der Zeit sogar teilweise ein richtiges Moshpit. Und auch auf der Bühne stand keiner still, die Jungs machten richtig Party und gaben viele Songs ihrer aktuellen Scheibe 'Our Love For Oppression' zum Besten. Darunter zum Beispiel 'Common', 'Deus Ex Machina' und 'Masquerade Of Hate'. Als letzten Song spielten sie 'My World' von ihrem selbstbetitelten Debüt, der ebenfalls sehr gut beim Publikum ankam. Sowieso gewannen die Jungs auch mit ihrer sympathischen Art die Fans für sich. Denn die Interaktion mit den Leuten schien ihnen sehr am Herzen zu liegen und so sagte Seppo eigentlich jedes Mal die Songs an und man bedankte sich immer artig für den großen Zuspruch bei den Leuten. Um 20 Uhr 45 war dann allerdings Schluss und es wurde schnell umgebaut.

Weitere Fotos von Pitfall
CD-Review - „Our Love For Oppression“
Interview mit Seppo
Website Pitfall


Boysetsfire - 09. Juni 2005 - Köln / Live Music HallFlyswatter – Spielfreude pur!

Nach einem kurzen Soundcheck, den die Jungs selbst machten, standen Flyswatter schon Ruck zuck auf der Bühne und legten mit ihrem Opener 'Exit' auch direkt richtig los. Innerhalb kürzester Zeit hatten sich jetzt die ersten Reihen gefüllt um Florry, Kryshi, Gudz, Los Lirkos und Joi lautstark zu empfangen. Und nachdem sie den ersten Song gespielt hatten, begrüßte Frontmann Florry die Fans auch kurz und gleich ging´s weiter. Man merkt Flyswatter richtig an, wie viel Spaß sie auf der Bühne haben. Keiner steht still und wenn Gitarrist Kryshi Metergeld kassieren würde, dann wäre er wahrscheinlich jetzt schon so reich wie Dagobert Duck. Die Jungs spielten viele Songs, die man auch auf ihrer aktuellen selbstbetitleten Platte finden kann. 'Break Down', '...And Our Souls Matched', 'Better Than We Are' und 'Savior Galore' waren auch dabei. Aber es wurden auch sehr zur Freude der Fans zwei neue Stücke gespielt: 'Santa Monica' und 'Rise Above'. Ein besonderes Highlight bot sich bei 'Boys/The Kids Will Have Their Say', für diesen Song kam nämlich Robert Ehrenbrand von Boysetsfire auf die Bühne und übernahm Florry´s Gitarrenpart. Dieser konnte dann ohne Klampfe bei dem Song noch mal eins oben drauf setzen und noch mehr rumspringen. Es ist unglaublich wie gelöst diese Band ist, bei der mittlerweile - nachdem nun auch der ehemalige Drummer Philip die Band im April verließ – nur noch der Frontmann Florry vom originalen Line-Up übriggeblieben ist. Aber es scheint so, dass die jetzige Zusammenstellung mit Joi, dem neuen Mann hinterm Schlagzeug, auch endlich perfekt ist. Und so steht den Jungs sicherlich noch eine glorreiche Zukunft bevor. In Köln bewiesen sie auf jeden Fall mal wieder, dass sie rocken können was Zeug hält. Die Fans waren jedenfalls hin und weg. Die Jungs ernteten am Ende ihrer 45 Minütigen Performance jede Menge Applaus und begeistertes Geschrei. Verschwitzt und glücklich nahmen die Jungs Abschied. Wieder mal Zeit zum Umbau.

CD-Review - "Flyswatter"
Website Flyswatter


Boysetsfire - 09. Juni 2005 - Köln / Live Music HallBoysetsfire

Um Punkt 22 Uhr gingen die Lichter aus und ein Intro mit lauten Sirenen ertönte aus den Boxen. Und bereits jetzt applaudierte die begeisterte Meute, die schon mächtig in Vorfreude auf die Jungs aus Delaware schwelgte. Und als Nathan Gray und Co. dann die Bühne betraten und die Lichter angingen, war kein Halten mehr. Auch wieder wurde direkt voll auf´s Gas getreten und mit 'After The Eulogy' losgelegt. Jetzt war die Halle auch richtig voll geworden und die Fans drängten wie verrückt nach Vorne. Und die ersten Crowdsurfer ließen sich blicken. Nat, der ja kein Instrument spielt, stellte sich immer sehr weit an den Rand der Bühne und sang seine Fans direkt an. Zwischendurch lief er auch auf der Bühne umher oder hüpfte zum Takt der Musik. Gitarrist Robert, der ehemals Roadie der Band war bevor er als Gitarrero einstieg, machte auch ne gute Show und warf sich bei seinem Gitarrenparts mächtig in Pose. Die Setlist bestand aus einigen Songs der 2003er Platte 'Tomorrow Come Today' wie 'Last Years Nest' und 'Release The Dogs', aber Tracks der 'After The Eulogy' (2000) nahmen den größten Anteil ein. So sangen die Fans bei 'Still Waiting For The Punchline', 'My Life In The Knife Trade', 'Unspoken Request' oder 'The Force Majeure' lauthals mit. Bei den ruhigeren Songs war der Gesang der Meute fast lauter als der Gesang des Frontmanns selbst. Zwischen den Liedern sprach Nat auch immer wieder mit den Gästen und erzählte unter anderem auch wie sehr es ihn freue, dass so viele Leute gekommen seien. Außerdem verriet er, dass er und die Band schon mindestens neun mal in Köln waren und genau den Fans, die bereits das erste Mal dabei waren, widmete er den folgenden Song 'Vehicle'. Als es dann wieder so richtig abging flog sogar ein Schuh auf die Bühne, der vom Roadie wieder in die Menge zurück geworfen wurde. Die Mischung aus arschtretenden und ruhigeren Songs war sehr gut gewählt, so waren den Fans zwischendurch auch mal Ruhepausen vergönnt. Was allerdings nicht ganz so passend war und auch auf wenig Zuspruch stieß war die knappe Verabschiede. Frei nach dem Motto; „Ja, danke, Tschöö!“ spielten sie den letzten Song 'Rookie' und verschwanden von der Bühne. Zwar hatte man sich vorher schon kurz bei allen bedankt – vom Security-Menschen bis zu dem einzelnen Fan – aber nach grad mal 55 Minuten ohne Zugabe zu verschwinden war nicht die feine „amerikanische“ Art.
Nun ja, aber alles in allem lieferte das Quintett ein solides, energetisches Brett, das jeden Fan zufrieden gestellt haben sollte.

Weitere Fotos von Boysetsfire
Website Boysetsfire
Autor: Vera Bunk