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Wastin!com presents Alternate Eve
Pixies – 'Acoustic & Electric Live'
KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
Dick & Doof – 'In Oxford' Pinksnotred - 'Remedy' Donots – 'The Long Way Home' 'Inspector Barnaby - Volume 7'
Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Days In Grief - Release Party - 29. März 2004 - Köln
Eine Release-Party, die sich gewaschen hat – Days In Grief feiern einen fulminanten „Einstieg ins Musikbiz“


Days In GriefMontag, 29. März, im Kölner Underground. Schon allein diese Orts- und Zeitabgabe sollten reichen, um den geneigten Musikliebhaber in Stimmung zu versetzen, und zwar in eine äußerst gute. Denn auch heute stand wieder einmal ein Schmankerl der besonderen Art auf dem Terminplan: die Kölner Jungs von Days In Grief aus dem Hause Eat The Beat hatten zu ihrer Release-Party geladen und zahlreiche Menschen folgten ihrem Ruf. So war der gemütliche Laden bereits kurz nach dem Öffnen der Türen um 19 Uhr 30 gut gefüllt. Und das war auch kein Wunder, denn schließlich sollte das lange Warten auf das Debüt "Portrait Of Beauty" der vier Jungens endlich ein Ende haben. Außerdem waren eigens zur Feier Cobretti und Three Minute Poetry angereist. Gegen 20 Uhr startete das Programm mit Cobretti. Leider war es mir nicht gegönnt diesen, mit Sicherheit erstklassigen, Auftritt beizuwohnen, da ich zu der Zeit noch mit Days In Grief ein Interview führte. Als ich aber gegen 21 Uhr den Raum betrat und Cobretti gerade ihr Set beendet hatten, kamen mir jedenfalls nur gut gelaunte Menschen entgegen, die wohl die kurze Umbaupause im Freien bei einer Zigaretten oder sonstigem genießen wollten.
Kurz nach Neun betraten dann Three Minute Poetry die Bühne. Den vier Sympathlern aus Wuppertal war anscheinend ihre Fangemeinde nach Köln nachgereist, zumindest war die gesamte erste und zweite Reihe voll mit begeisternd mitsingenden und rumhüpfenden Jungs und Mädchen gepflastert. Ihr Mix aus Emo- und Pop-Partikelchen gemixt mit ´ner guten Hand voll Rock und Power kam wirklich gut beim Publikum an. Denn am Ende ihres 45-minütigen Sets forderte die Masse eine Zugabe, die sie dann auch nach kurzer Absprache mit den Verantwortlichen bekam. Dann mussten sie aber das Feld räumen und es war wieder eine Umbauphase angesagt. Der Club füllte sich zu fortgeschrittener Stunde auch immer mehr. Jeder fieberte schon dem Auftritt von Days In Grief entgegen.
Um 10 nach 10 war es dann endlich soweit! Jörg Ahrens (Sänger und Bassist), Florian Raatz (Gitarre), Max Schreiber (Schlagzeug] und Sebastian Blaschke (Gitarre und Backing-Vocals) bestiegen die Bühne. Begleitet von einem immensen Applaus begrüßte Jörg die zahlreich erschienenen Fans und Freunde. Und dann ging´s auch schon los mit „Backhanded Thoughts“. Es folgten eine Reihe der Songs vom neuen Album „Portrait Of Beauty“, wie „The Abstract Feeling Of Being Lost“, „Shadows Fall“, „Blindfold“ oder „Pledge Allegiance To Demons Inside“. Days In Grief schaffen es wie keine zweite Band eine Mischung aus so verschiedenen Genres wie Hardcore, Metalund Punkrock in eine harmonische und vor allem melodische Einheit zu transformieren, die auch die letzten Zweifler in ihren Bann ziehen muss. Allerdings war heute auch überhaupt nichts von Zweiflern zu sehen. Von Beginn an gaben die Jungs volle Power. Und niemand im Raum stand still! Es wurde mitgegröhlt, gesungen getanzt und gemoscht. Beim Song „All Inside“, der ersten Single, regte Sänger Jörg die Tanzwütigen an, doch mal ein richtiges Circle Pit zu starten. Und dieser Vorschlag wurde sogleich auch begeistert in die Tat umgesetzt. Es war nicht bloß ein Konzert, es war eine richtige Party, die da im Gange war. Das Schönste war aber auch, dass das extrovertierte Verhalten der Band auf der Bühne der musikalischen Perfektion ihrer Darbietung nicht im Geringsten einen Abbruch tat. Eher das Gegenteil war der Fall. Wer hier auch nur daran zweifelte, dass die vier Kölner nicht mit absolutem Herzblut bei der Sache sind, dem schlägt schon kein Herz mehr in der Musikerbrust. Oder mit anderen Worten; die Jungs burnten das Haus wech! Fast eine Stunde lag rockten sie und es gab, von der kurzen Unterbrechung wegen einer gerissenen Saite, keinerlei Unterbrechungen. Stagediver und Crowdsurfer kamen ebenfalls auf ihre Kosten, auch wenn ihnen die Decke hier und da gefährlich nahe kam. Leider endete das Konzert viel zu schnell, denn um 23 Uhr sollte Schicht im Schacht sein. Aber die Zugabe ließen sich Flo, Sebastian, Max und Jörg natürlich nicht nehmen. Und hierbei durften dann auch alle Fans noch mal kräftig mit ins Mikro brüllen.
In rundum runder Abend ward uns auch heute wieder mal im Underground beschieden. Und für 6 Euro Eintritt war das auch noch (fast) geschenkt! Wer jetzt zu recht neugierig auf Days In Grief geworden ist, der kann sich weitere Infos über die Band auf der aktuellen Homepage anschauen oder in Kürze auch das ausführliche Bandinterview mit der gesamten Sippe hier auf Wastin!com durchlesen. Ich empfehle beides ;)
Außerdem sollte die Anschaffung des wirklich mehr als gelungenen Tonträgers „Portrait Of Beauty“ zu einem Pflichtkauf gehören für alle Freunde des Hardcore und Punkrock- Genres.

More Info:
Zur Bandhomepage
Eat The Beat Music


Fotos: KoNs
Autor: Vera Bunk