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Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
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'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
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Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Dry Kill Logic, Machinemade God, Pitfall – 28. Oktober 2006, Köln – Underground
Mit neuem Album in der Tasche machten sich Dry Kill Logic am Samstag den 28. Oktober 2006 auf den Weg ins Kölner Underground, um den Leuten dort einmal mehr richtig einzuheizen. Zuletzt waren die vier New Yorker im April in Köln und haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, den sie an diesem Abend noch vertiefen wollten. Mit im Gepäck hatte sie die Kölner von Pitfall und Machinemade God aus Essen, die beide für ihre schweißtreibenden Shows bekannt sind. Mit diesen drei fetten Bands waren die besten Vorkehrungen getroffen, einen Abend ganz im Zeichen des Hard- und Metalcores zu verbringen. So wurden um 19 Uhr 30 die Türen des Undergrounds geöffnet, damit die Show pünktlich beginnen konnte, weil die Bands, im Besonderen Pitfall, etwas unter Zeitdruck standen.

Dry Kill Logic, Machinemade God, Pitfall – 28. Oktober 2006,  Köln – UndergroundPitfall – Trauriger Einstieg der Lokalisten

Um 20 Uhr hatte sich das Underground noch nicht merkbar gefüllt. Einige Lücken fand man vor der Bühne und auch an der Bar gab es noch nicht viel zu tun. So standen die Jungs von Pitfall vor einem etwas müden Publikum, das anscheinend noch gar nicht realisiert hatte, dass es jetzt los ging. Aufgrund der Tatsache, dass die Kölner unter Zeitdruck standen, da sie neben dieser Show noch eine weitere in Herzogenrath spielen mussten, legten sie sofort mit 'The Great Sacrifice' los. Auf der Bühne stimmte sofort alles und Sänger Mario versuchte mit seinen Gitarristen Johannes und Oliver, sowie dem Bassisten Merlin und dem Drummer Sebastian ein bisschen der eigenen Energie auf die Leute vor der Stage zu übertragen. Wie angewurzelt jedoch standen genau diese dort und betrachteten gelangweilt das Spektakel. Auch 'Lights Of Blindness' und 'Sacra Pagina' vermochten das Eis nicht zu brechen. Man bedankte sich bei den paar Zuschauern, die vor der Bühne standen und mit dem Kopf nickten, da dies für Köln schon sehr viel Zustimmung sei. Danach ging es aufgrund des benannten Zeitdrucks weiter mit 'Parasite Solution'. Hierbei packten dann einige ihre Tanzschritte aus, als man jedoch merkte, dass dies beim umstehenden Publikum nicht auf großen Anklang stieß, erstarrte man wieder in Zurückhaltung, verschränkte die Arme und blickte gelangweilt zur Bühne. 'Paralyzed' und 'Perfect Machinery' ertönten und diese konnten wieder den ein oder anderen Zuschauer dazu bringen, sich ein wenig zu bewegen. Der wirkliche Funke wollte aber an diesem Abend nicht überspringen, was definitiv nicht an der Band lag, die ihre Arbeit wieder einmal hervorragend verrichtete. Mit brachialem Metalcore und fiesen Shoutings versuchte man den Leuten hier einzuheizen, scheiterte aber leider am mangelnden Respekt des Publikums. So endete dieser Gig mit 'Masquerade Of Hate' technisch einwandfrei, was an diesem Abend leider niemanden interessieren sollte. Schade, da Pitfall es eigentlich verstehen auf der Bühne zu überzeugen. So wurde um 20 Uhr 30 die Bühne schon wieder geräumt und die Umbaupause für den nächsten Act eingeläutet. Website Pitfall

Dry Kill Logic, Machinemade God, Pitfall – 28. Oktober 2006,  Köln – UndergroundMachinemade God - Essener mit ordentlich Feuer unterm Arsch

Die Jungs aus Essen um Frontmann Flow Velten betraten um 20 Uhr 50 die Bretter und die Zahl der Zuschauer hatte sichtlich zugenommen. Vor der Bühne tummelten sich einige tanzwütige und Machinemade God wurden direkt mit großem Beifall begrüßt. Sofort und ohne viel Gerede ging es los mit 'Teeth Vs. Curb'. Max Kotzmann und Holger Kiparsky, die Gitarristen der Band sorgten mit dem Bassisten Sven Luppus und ihrem Drummer Sky Hoff für ordentlich Zunder in der Bude und Flow keifte dem Publikum seine Lyrics ins Gesicht. Sofort kam es zu Mosheinlagen seitens der Zuschauer und einige versuchten das Mikro für sich zu beanspruchen und ihre Textsicherheit unter Beweis zu stellen. Es folgte 'Losses To Lessons' von ihrem momentanen Metalblade-Release 'The Infinity Complex'. Die Leute dankten es der Band mit Applaus und Tanzeinlagen.
Auch Machinemade God beriefen sich auf den Zeitdruck, unter dem sie standen, und so stimmten sie gleich zwei Songs, nämlich 'Angel Wings' und 'Downpour Of Emptyness', hintereinander an. Hier tropfte dann langsam der Schweiß von der Decke des Undergrounds. Die Leute schoben sich von links nach rechts, von oben nach unten, quer durch den Raum, legten diverse Tanzschritte hin und auch der Versuch einer Circle Pit war zu sehen. Leider blieb es bei dem Versuch, da die Laufrichtung nicht ganz geklärt schien. Dementsprechend fanden sich einige auf dem Boden wieder, wurden aber während die Band 'Your Own Fault' zum Besten gab, freundschaftlich wieder auf die Beine gehoben. Machinemade God bedienten die Leute mit derbem Metalcore, Riffs die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen und fiesen Moshparts, welche die Meute mit Freuden ausnutzte.
Die fünf Essener sahen, dass das, was sie auf der Bühen taten, Anklanf fand und legten mit 'Kiss Me Now, Kill Me Later' noch einen oben drauf. Vor und auf der Stage wurde sich verausgabt bis kein Stück Haut mehr trocken war. Schweiß tropfte von allen Richtungen und der Spaß war in vielen Augen zu erkennen. Als letzter Song für diesen Abend diente 'Bleeding From Within' und dann verließ die Band um 21 Uhr 20 die Stage, um für den heißersehnten Headliner des Abends Platz zu machen. Bevor man aber gänzlich verschwand, machte man noch auf den Merchandise Stand aufmerksam, an dem es zwar keine CDs mehr, dafür aber umso mehr Shirts und Hoodies, zu erstehen gab. Website Machinemade God

Dry Kill Logic, Machinemade God, Pitfall – 28. Oktober 2006,  Köln – UndergroundDry Kill Logic – New York wie man es kennt und liebt!

Um 21 Uhr 45 hatte sich der Laden so sehr gefüllt, dass sogar schon ohne Musik rumgerempelt wurde, da kein Platz mehr war, an dem man sich frei bewegen konnte. Mittlerweile stand man bis zur Bar hin und erwartete nun die Show des Headliners Dry Kill Logic. Fünf Minuten später standen dann auch die vier Jungs aus New York City auf der Bühne und wurden mit tosendem Applaus begrüßt. Frontmann Cliff Rigano grüßte freundlich zurück und schon ging es mit 'Buckles' vom letzten Album 'Dead And Dreaming' los. Sofort kochte der Kessel und es wurde klar, dass die Leute den ganzen Abend nur auf diese Band gewartet hatte. Die Fetzen flogen, die Stage wurde gestürmt und ein Moshpit folgte dem nächsten. Die Aggressivität, mit der die Band auf der Bühne stand, ging auch auf das Publikum über und so schlug man sich fröhlich die Köpfe ein. Es folgte 'A Better Man Than Me', der Track, der auf dem neuen Album 'Of Vengeance And Violence' zu hören ist, und Cliff sorgte mit seinem Gitarristen Jason Bozzi, dem Bassisten Brendan Duff und dem Drummer Phil Arcuri gleich zu Anfang für die nötige Härte und prolliges Bühnenverhalten, so wie man es aus New York gewohnt ist. Vor allem Brendan machte mit seinem Kleidungsstil keinem Hehl daraus, woher er kommt und wo seine Wurzeln liegen. Bekleidet mit Baskteball-Trikot, Kopftuch und Kappe drüber heizte er der Menge ordentlich ein.
Während 'Paper Tiger' zum Besten gegeben wurde, durfte man sich davon überzeugen, dass der Fronter auch die auf der Platte sehr cleanen Vocals live doch äußerst souverän rüberbrachte, womit er seine Fans dann vollends in der Hand hatte. Nach jedem Song bedankte er sich für die Action, die er vor der Bühne vorfand, und von der ersten Sekunde an waren Band und Crowd eine Einheit, denn der Spaß war auf beiden Seiten deutlich zu spüren. Es folgten 'With Deepest Regrets' und '4039' und hervorzuheben ist der Sound, der an diesem Abend aus den Boxen dröhnte. Kein einziger Einbruch, was dem einen vielleicht ein bisschen zu laut war, war für den anderen genau richtig. So ging das Gemoshe bei 'Perfect Enemy' und 'My Dying Heart' fröhlich weiter und ein paar Stagediver kletterten auf die Bühne, nur um im nächsten Moment wieder runterzuspringen. Manche landeten zwar auf dem harten Boden der Tatsachen, die meisten jedoch landeten sicher auf den Händen und Köpfen der anderen Zuschauer. 'Lost' führte wieder zu einigen Ausrastern seitens des Publikums. Der eine zuckte zum Anfang unkontrolliert am ganzen Körper, während manch anderer wild mit den Armen rumwedelte, wieder andere schubsten sich gegenseitig durch die Menge. Als nächstes gab es Songs wie 'Boneyard' und '200 Years' auf die Ohren und dann geschah es: Dry Kill Logic gaben 'ROT' zum Besten und es schien als hätte jeder im Underground nur auf diesen Song gewartet. Die Bühne wurde erneut gestürmt und es befanden sich zwischenzeitlich mehr Zuschauer als Bandmitglieder auf dieser, so dass der Roadie eingreifen musste und sich einige unlieb von den Brettern, die die Welt bedeuten, verabscheiden mussten. Aber noch nicht genug mit dem Chaos. Auf der Tanzfläche ging es dermaßen ab, dass die Monitorbox nach dem Track auf einem völlig anderen Platz als vorgesehen wiederzufinden war. Ein wahres Fest fand da in dem Kölner Club statt und den Leuten dürstete es nach mehr. Gefeiert von ihren Fans machten Cliff und seinen Mannen weiter. Das Publikum hielt nun nichts mehr. Zu jedem Song, der angestimmt wurde, gab´s ordentlich Action zu begutachten, der sich keiner entziehen wollte. Stücke wie 'Dead Man´s Eyes', 'Pain' oder 'Feel The Break' sorgten für genug Bewegung und Leuchten in den Augen der Fans und mit 'Nightmare' wurde der Abend beendet. Hier ging es noch einmal richtig zur Sache und dann bedankte man sich herzlichst für das zahlreiche Erscheinen. Danach verließen die Jungs aus New York um 22 Uhr 50 die Bühne und für den Abend war es vorbei mit Livemusik. Noch betäubt von dem, was man da gerade auf die Augen und Ohren bekommen hatte, begaben sich viele gleich zum Merchandise Stand, um ein frisches T-Shirt als Erinnerung an diesen glanzvollen Abend zu ergattern. Langsam wurde es leerer im Underground und die nachfolgende Party stand schon in den Startlöchern. Website Dry Kill Logic

Fazit: Alles in allem war es ein recht gelungener Abend. Besonders musikalisch wussten alle Bands zu überzeugen. Trotz des, seitens der Zuschauer, schlechten Starts hat sich dieses Konzert für jeden Anwesenden gelohnt. Vor allem die energiereiche Show von Dry Kill Logic dürfte jedem für lange Zeit in Erinnerung bleiben und somit bleibt zu hoffen, dass sich die Band aus New York schnell wieder in Köln oder Umgebung sehen lassen wird.

Mehr Infos:
CD-Review Dry Kill Logic – 'Of Vengeance And Violence'
CD-Review Pitfall – 'The Great Sacrifice'
CD-Review Pitfall – 'Our Love For Oppression'
Gig-Review Caliban, Pitfall u.a. am 28. Dezember 2005
Gig-Review Boysetsfire, Flyswatter, Pitfall am 09. Juni 2005
Interview – Pitfall mit Sebastian am 23. Januar 2005
Autor: Alexander Greve