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Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
KSE Monsterstroke Festival - 26.März 05 - Jülich
Das KSE Monsterstroke Festival – Ein Abend voller Höhenflüge!

Für alle diejenigen, die es nicht mehr bis zum KSE-Festival 2005 erwarten konnten, bot das KSE Monsterstroke (KOS STYLE EMPERIO) am Samstag, 26. März, schon mal einen Vorgeschmack auf das, was da im September kommen soll. Im Gegensatz zur „großen Schwester“, fand dieses Monsterstroke allerdings in der umgebauten Kneipe des KuBa (Kulturbahnhof) in Jülich statt und nicht im größeren Konzertsaal, was aber der Stimmung keinen Halt bieten sollte. Besonders stolz war das KSE, Black Bomb.A aus Frankreich für diesen Abend verpflichten zu können. Und so sah das Line-Up wie folgt aus: Benevolent mit ihrem Akkustikset, Alternative Rock mit Airsoul aus Nürnberg, Metal von Dawn aus Düren und wie eben schon erwähnt Black Bomb.A mit ihrer ganz besonderen Hardcore-Metal-Mischung.

KSE Monsterstroke Festival - 26.März 05 - JülichBenevolent - Sit-In on stage!

Als erste Band des Abends machten es sich Benevolent Punkt 20 Uhr 15 auf der Bühne gemütlich. Und das ist wörtlich zu nehmen. Die Vier Musiker setzten sich im Halbkreis auf die Bühne und legten los. Sehr gediegen und anspruchsvoll ist ihre Musik, die ausschliesslich aus akkustischen Stücken besteht. Vergleichbar sind Benevolent mit R.E.M. und . Der Frontmann Stefan kauerte auf seinem Barhocker, und demonstrierte gekonnte Stimmleistung, während seine Mitmusiker ihm ein gutes Fundament vorlegten, denn der Sound war glasklar, die Gruppe dynamisch, technisch und musikalisch einwandfrei und auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Der nicht vorhandene - und zu keinem Zeitpunkt vermisste - Schlagzeuger wurde streckenweise durch den Bassisten mit perkussiven Einlagen ersetzt. Hier stimmte das Gesamtbild auf jeden Fall und im Publikum taten es den Musikern viele gleich und setzten sich im Halbkreis an die Bühne. Wenn man daran denkt, was an Bands nach Benevolent folgen sollten, musste man schon schmunzeln, aber sie waren trotz dessen nicht fehl am Platz! Nach 40 Minuten Set beendeten sie ihre Vorstellung und die Bühne wurde für Airsoul vorbereitet!

Benevolent


Airsoul - Eisbrecher in weiblicher Person

KSE Monsterstroke Festival - 26.März 05 - JülichSeit Ende 2002 gibt es die nürnberger Formation Airsoul und dieser Ausflug ins Rheinland war nicht ihr erster!
Neben der Standardbesetzung arbeitet hier noch ein DJ mit, der allerdings auch mehrfach das Mic in der Hand hält und Sängerin Nici mit Raps unterstützt. Sie selbst bezeichnen ihren Stil als „Alternative Rock“. Seit letztem Jahr gibt ihre EP 'Prisoner Of The Past'.
Aber nun zum Gig: Die ersten Töne wurden gespielt, und wer noch auf seinen vier Buchstaben gesessen hat, stand entweder auf oder ging das Risiko ein, in der sich nun bewegenden Menge leichte Beute umherfliegender Mosher zu werden, denn hier ging schon was ab. Nici war die Bühne definitiv zu klein, also schob sie sich quer durch den KuBa, hüpfte vor der Bühne oder ging mit den Zuhörern auf Tuchfühlung, was nicht zuletzt dazu beigetragen hat, endgültig das Eis im KuBa zu brechen. Die Kombination von weiblichem Gesang mit streckenweisen Rapeinlagen von Chris und richtig groovenden Parts passte hier wunderbar und die Band sowie das Publikum hatten sichtlich Spaß, denn hier war Bewegung drin und zwar mächtig.
Nach 40 Minuten beendeten auch Airsoul ihr Set und Dawn standen in Lauerstellung...

Airsoul


KSE Monsterstroke Festival - 26.März 05 - JülichDawn - Auftakt zum grossen Finale...

Als einzige KSE-Band dieses Abends stellten sich Dawn nun auf die Bühne. Wer sie schon mal live gesehen hat, der weiss ja, was da abgeht, und auch dieses Mal wurde das ein schöner Mosh-40-Minüter.
Dirk und Co. rockten los und ohne grosse Anstrengung gelang es ihnen, einen schönen Pit vor die Bühne zu zaubern. Langgezogene Schreipassagen und ein tiefer, stampfender Metal-Teppich sind das Markenzeichen von Dawn (Ex-Dawn A.D.), die auf jeden Fall regional in der ersten Bundesliga spielen! Und Frontmann Dirk wurde auch nicht müde, das Publikum immer wieder zum Rocken zu animieren. KeinWunder, dass Dawn am Ende sichtlich abgekämpft waren, aber glücklich und der KuBa grandios niedergeknüppelt...doch wir sind ja noch nicht am Ende, denn was jetzt folgte, war eine Leistungsschau der besonderen Art!

Dawn


Black Bomb.A - Knüppel aus dem Sack!

Sänger Arno saß bis kurz vor Anfang der Show in aller Ruhe Backstage, während seine Kollegen und die Crew vom KuBa die Backline komplett umschraubten. Dann ging er raus, checkte nur noch kurz sein Mic und schon waren sie in voller Gewalt und Lautstärke da: Black Bomb.A!
Die Menge stand, soweit es noch ging, dichtgedrängt bis an den Bühnenrand. Arno und Poun schrien - Low and Treble - mit unglaublicher Energie alles aus sich heraus, was die Kehlen hergaben. Der Terror auf der Bühne war so krass, dass die Backliner die P-A-Boxen und das Drumherum extra sichern mussten. Hier stand keiner mehr gerade, das Publikum gröhlte KSE Monsterstroke Festival - 26.März 05 - Jülichmit, da war ein Hexenkessel im Gange, wie er besser gar nicht mehr sein könnte. Und als ob das alles nicht schon genug wäre, grunzte Arno in sein Mic: „And now I want to see a little pit!!“ Und die Meute legte noch einen drauf. Eine Hochhaussprengung ist ein Scheissdreck dagegen! Unermüdlich
feuerten Black Bomb.A aus ihren Instrumenten, was die Anlagen hergaben. Arno und Poun lieferten sich Schrei-Arien, die Poun noch durch seine flippige Art genial untermalte. Sie gaben jede Menge Songs ihrer aktuellen Hammer-Scheibe 'Speech Of Freedom' zum Besten, so wie 'Burn', 'Legalize Me', 'Look At The Pain' oder 'Double'. Bei 'Mary', der Ode an das grüne Gewächs, das auch auf ihrer Homepage zu freien Download verfügbar ist, brüllte das ganze Publikum wieder mal aus dem vollem Halse mit. Als das letzte Stück nach einer Stunde gespielt war, legten alle unsicher ihre Instrumente ab, das Publikum schaute sich verdutzt an im Sinne von „Wie? Schon Ende?“ und als ob Arno das auch so verstanden hätte, flüsterte er ins Mikro: „Ssugabe, Ssugabe“. Das Publikum musste auch nicht lange drum betteln, dann spielten sie noch zwei Zugaben und dann verabschiedeten sich Black Bomb.A sehr herzlich vom jülicher Publikum.
Das KSE-Monsterstroke bildete alles in allem einen sehr schönen Auftakt zum KSE-Festival am 17. September, das ebenfalls im jülicher Kulturbahnhof stattfinden wird. Positiv zu erwähnen, ist vor allem die gute Organisation, die das KSE in Zusammenarbeit mit dem KuBA geleistet hat. Und auch, als alle Anlagen und Instrumente aus dem Saal gekehrt waren, ging es hier noch mit einer sehr netten Aftershow-Party bis in die frühen Morgenstunden weiter. Unter anderem lieferte sich das Wastin!com-Team noch einen erbitterten Kampf am Kicker mit Arno und Scalp - selbstverständlich haben wir gewonnen! ;)


Black Bomb.A

Backline:

Airsoul:
Gitarre:
PRS CE22 / Fender Telecaster
Mesa-Boogie Amp
[Mesa Boogie Rectifier 4x12”]

Bass :
Warwick Corvette
[Mesa-Boogie 4x12”]
Hartke 3500

DJ :
1x Technics 1210
Vestax PMC05

Drums :
Zildjan K-Series

Dawn :
Gitarren :
Ibanez RG, ESP
2x Mesa-Boogie 290
Kittie Hawk 4x12, Marshall 4x12”

Bass:
Ibanez,
SWR 750x
Peavey 4x10”
Über AKG-Sendeanlage

Black Bomb A:
Gitarren:
2x ESP Horizon
2x Peavey 5150 4x12“
2x Peavey 5150 Amps

Bass:
Cort
Hartke 2000
Aguilar 4x10”

Drums:
Yamaha Custom
Autor: Dennis Stevens