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Wastin!com presents Alternate Eve
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KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
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Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Lamb Of God / DevilDriver / Agony Scene - 10. Dezember 2005 - Köln, Underground
Am Samstag, den 10. Dezember 2005, wurde den Besuchern des Kölner Undergrounds eine wahre Metal-Messe geboten und als Chorknaben waren The Agony Scene, DevilDriver und Lamb Of God angetreten. Bereits um 19 Uhr standen vor dem Club die Besucher Schlange und warteten in der eises Kälte auf den Einlass in das ausverkaufte Venue. Dann um halb acht öffneten sich die Pforten und die Musikjunkies strömten in den Club und die meisten sicherten sich gleich die besten Plätze in der ersten Reihe dirket an der Absperrung. Und lange mussten sie auch nicht warten, um 20 Uhr ging´s gleich los mit dem Opener The Agony Scene!

Lamb Of God / DevilDriver / Agony Scene - 10. Dezember 2005 - Köln, UndergroundThe Agony Scene – Perfekte Deutschland-Premiere

Ein kurzes Intro kündigte die Metalcorer aus Tulsa, Oklahoma, an und nachdem Chris Emmons, Steven Kaye, Brent Masters und Brian Hodges an ihren Instrumenten Platz genommen hatten, kam auch Frontmann Michael Williams auf die Bühne gesprungen, ergriff sein Mikro, begrüßte die Menge kurz und dann ging die Party auch schon ab! Gleich beim ersten Song bildete sich ein Moshpit und in den ersten Reihen bangten auch viele zum Takt der Musik. Und auch auf der Bühne sah man kollektives Mattenschwingen zur Musik an den Saiteninstrumenten. Unablässig prasselte ein wahres Doublebass-Gewitter auf die Zuschauer nieder. Und es zeigte sich auch weiterhin die pure Spielfreude der Fünf als sie dann den nächsten Song 'Scars Of Your Disease' anstimmten. Dieses Konzert war das allererste der Amerikaner bei uns in Deutschland und sicher stachelte die gute Stimmung im Raum sie alle an, noch mehr zu geben. Fronter Mike nahm immer wieder Kontakt zu den Fans auf und fragte, ob überhaupt jemand verstehe, was er die ganze Zeit so erzähle. Aber das zustimmende Gegröle ließ ihn wissen, dass man ganz genau wisse, was er will und so bildete man ein noch größeres Moshpit, als der nächste Song aus den Boxen schallte. Während Mike energiegeladen auf der kleinen Bühne hin und her rannte und seine ganze Wut und Aggression in die Shoutings legte, stand Bassist Brian derweil vorne am Rand und schwang seinen Bass wild umher. Die Gitarristen Chris und Steven schwangen weiterhin ihre Köpfe und Drummer Brent, der seine Ohren durch große Kopfhörer schützte, gab hinter seinem Set ordentlich Gas. Unglaublich was bereits jetzt beim Opening Act für eine wahnsinns Stimmung herrschte! 'Suffer', 'We Bury Our Dead At Dawn' und zuletzt 'Prey' ließen die Jungs in den knapp 25 Minuten erklingen, bevor sie dann völlig naßgeschwitzt nach zahlreichen Danksagungen ihr Publikum verließen, das seinerseits noch mit Zugabe-Rufen versuchte, die Jungs zum Bleiben zu bewegen. Aber es half nichts, der Terminplan war straff und so wurde es wieder heller im Raum und es ertönte auch gleich wieder Musik aus der Konserve aus den Boxen und man machte sich ans Umbauen. Ihre Feuertaufe haben die Jungs gekonnt gemeistert! Mehr davon!! Mehr Pics von Agony Scene Website The Agony Scene

Lamb Of God / DevilDriver / Agony Scene - 10. Dezember 2005 - Köln, UndergroundDevilDriver - „Thank you very fucking much!“

Während das komplette Drumset aufgebaut wurde, füllte sich der Club noch ein wenig mehr und die ersten Reihen rückten auch noch mal um ein bisschen näher zusammen und man entdeckte neben den zahlreichen DevilDriver-Shirts auch auffallend viele Slipknot-Shirts, frei nach dem Motto: „People who liked this also liked that“. Aber wieso auch nicht? Um 20 Uhr 41 war es dann auch soweit und das Warten auf Dez Fafara und seine Mannen hatte ein Ende. Das Licht verdunkelte sich, Jeff Kendrik, Mike Spreitzer, John Miller und John Boecklin betraten die Bühne und nahmen ihre Plätze ein, schon brandeten Begeisterungsrufe auf. Und als der Frontmann im Mötorhead-Shirt dann auch noch durch die hintere Tür auf die Bühne schritt, brach der Raum in helle Begeisterung aus. Und gleich ging´s mit dem Opener 'End Of The Line' auf´s Ganze. Und jetzt rasteten die Fans völlig aus, alles drängte nach vorne und bangte wie wild mit den Köpfen und grölte die Zeilen „Some things are best just left unsaid, End of the line, end of the line“ mit. Ein Crowdsurfer nach dem anderen flog über die Menge nach vorne und die Securities hatten teilweise richtig Mühe diese über die Absperrung zu ziehen. Trotz derber Erkältung zeigte sich der ex-Coal Chamber-Frontmann in bester Form. Und gleich nach dem Song und einer ausführlichen Begrüßung seiner deutschen Fans machten die Fünfe mit 'Nothing´s Wrong?' von der ihrer selftitled Debütplatte weiter. Die Luft brannte förmlich als Dez - mit einem Bein auf der Monitorbox, mit dem anderen auf der Absperrung balancierend – wie ein Metalpriester seinen Jüngern seine Vocals entgegen schmetterte. Nach fast jedem Song bedankte sich der Frontmann mit einem herzlichen „Thank you very fucking much!“ 'Grinf**ked' und 'I Could Care Less' heizten der Menge schon richtig ein, aber dann forderte Dez alle auf, noch mal alles zu geben und das größte Moshpit zu bilden, das überhaupt im Club möglich wäre. Und selbstverständlich war der Wunsch des Meisters den Fans Befehl und so rannten sie pogend und moshend im Kreis, als die Band 'Ripped Apart' anstimmte. John M. ließ derweil seinen Kopf rotieren und alle anderen gaben auch noch mal alles, Dez heizte die Menge noch mal an, schneller zu laufen und die Fans grölten begeistert auf. Ein einziger Wahnsinn! Der aber leider schon kurz darauf sein Ende fand. Dez bedankte sich noch einmal abschließend bei den Fans für die tolle Show und verließ dann mit den Worten „We´ll have a beer and fuck your women“ die Bühne und auch die ausgibigen Aufforderungen nach einer Zugabe halfen da nichts, um zwanzig nach neun war endgültig Schluss. Mehr Pics von DevilDriver Website DevilDriver

Lamb Of God / DevilDriver / Agony Scene - 10. Dezember 2005 - Köln, UndergroundLamb Of God – Pure American Metal

Mit flinken Händen bauten die Roadies nun das Equipment für die Headliner des heutigen Abends Lamb Of God auf. Besonders einfallsreich, alle Roadies trugen Eishockeymasken, schwarze Mützen und LOG-Shirts. Nachdem sie alle Instrumente gestimmt hatten, testete einer von ihnen das Mikro und nutzte die Gelegenheit gleich mal dazu sein eigenes Entertainmenttalent unter Beweis zu stellen. Und so machte er Witzchen wie; „Hey, why does this mic smell like Ill Nino?“, bevor er dann aber die Bühne für diejenigen räumte, die eigentlich darauf gehörten. Und um zehn vor zehn ging dann das Licht zum letzten Mal für diesen Abend aus und lautes Glockenläuten, in das sich ein Singsang mischte, ertönte. Der Raum hatte sich auch wieder bis in die hintersten Ecken gefüllt, als die Gitarristen Mark Morton und Will Adler, Drummer Chris Adler, Bassist John Campbell und Sänger Randy Blythe auf die Bühne traten. 'Laid To Rest' war dann der erste Song von Lamb Of God. Und unter Strobolight begannen die Jungs auf der Bühne mit ihrer Show und die begeisterten Fans verfielen auch gleich wieder in gemeinschaftliches Headbangen. Sänger Randy war der Einzige, der mit seinem schicken Kurzhaarschnitt nicht ins Bild passte, das allerdings hinderte ihn nicht daran, ordentlich mit zu bangen. Lamb Of God lieferten ihren Fans Doublebass-Attacken mit feinsten Gitarrensoli-Parts, keine Frage, die Jungs aus Virginia wissen, was sie da tun! Und wie schon zuvor bei DevilDriver flogen die Crowdsurfer über das Publikum schneller als man gucken konnte. Von ihrem 2004er Album 'Ashes Of The Wake' gab es dann außerdem noch 'Hourglass', 'Now You´ve Got Something To Die For', 'Omerta' und 'The Faded Line' zu hören. Vom 2003er Output 'As The Palaces Burn' gab´s 'Ruin', 'As The Palaces Burn', '11th Hour' und 'Vigil' auf die Ohren. Und während die Stimmung immer weiter hochkochte und im Moshpit immer weiter Vollgas gegeben wurde, stand Caliban-Schlagzeuger Patrick Grün wie schon bei der Vorband am Rand der Bühne und rockte mit vollem Herzen mit. Und zwischen zwei Songs erzählte Randy dann, dass sie schon mal mit Every Time I Die bei uns unterwegs waren und eben auch mit Caliban und dann zog er Patrick nach vorne und kippte mit ihm einen Shot. Und schon ging´s ebenso gnadenlos weiter wie vorher. Dann wollte Randy noch mal Applaus für die beiden Bands The Agony Scene und DevilDriver hören und 'Faded Line' spielten sie als Tribut für eben diese Bands. Es war heftig. Und sobald einmal zwischen den Songs kurz Ruhe einkehrte, wurden Lamb Of God-Sprechchöre laut. Die Fans ließen dem Quintett keine lange Pause. Und eine Stunde lang hielten die Jungs diese - im positiven Sinn gemeinte - Tortur auch aus. Nach 'What I´ve Become' ertönte noch der letzte Song 'Black Label' bevor um 23 Uhr 04 Ende war und sich Randy noch einmal für den immensen Zuspruch der Fans bedankte und schwer gerührt bestätigte, dass dies die definitiv beste Show in Deutschland für sie war. Die Fans machten daraufhin noch mal richtig Lärm und bereiteten den Amis damit noch einen schöneren Abgang von der Bühne. Mehr Pics von Lamb of God Website Lamb Of God

Abschließend kann man nur sagen, dass dieser Abend rundum perfekt war. Von den Bands, die alle das Zeug zum Headliner hatten, über das perfekte Publikum, das ausgelassen feierte, aber sehr fair miteinander umging, bis hin zum Sound. Wer nicht da war, hat definitiv etwas verpasst, aber dem sei auch tröstend mitgeteilt, dass The Agony Scene ebenso wie Lamb Of God und DevilDriver planen im nächsten Jahr, das ja auch nicht mehr sehr fern ist, wiederzukommen. Also, checkt die Dates regelmäßig hier bei Wastin!com!
Autor: Vera Bunk