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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Machine Head - 16. November 2004 - Köln
Die Bilder vom Konzert seht ihr hier.

16. November 2004 in der Kölner Live Music Hall: Fast genau ein Jahr ist es her, dass Machine Head hier die Bude rockten und heute kehrten sie zusammen mit ihren beiden Supportbands Caliban und God Forbid in die Rheinmetropole zurück. Selbstverständlich war der Besucherandrang dementsprechend groß.

God Forbid - Köln 2004
Opener: God Forbid

Um sieben Uhr wurden die Türen der Konzerthalle geöffnet und als um 20 Uhr God Forbid in die Saiten griffen, waren immer noch nicht alle Besucher im Saal. Die fünf Mannen um Sänger und Frontmann Byron Davis waren bester Laune und nahmen zwischen den Songs immer wieder den Kontakt zu den Fans auf. Und die fanden´s gut. Vor der Bühne war es schon sehr gut gefüllt und viele sangen die Songs begeistert mit. Technisch und musikalisch war ihr Auftritt perfekt und ihre starke Mischung aus Hardcore und Metaleinflüssen, welche ja sowieso den ganzen Abend bei allen Bands dominierte, hatte viel Groove und trotz ihrer Härte schöne Melodien. Besonderen Anklang fand ein Song, der sich gegen George W. Bush, den (leider erneut) amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten, richtete. Hier sollten alle ihren Mittelfinger in die Höhe halten und das taten auch wirklich alle, die anwesend waren. Kein Wunder. Nach etwas über einer halben Stunde war God Forbid´s Gig zuende und so sie ließen die Fans in aufgeregter Vorfreude, nachdem sie sich noch ein Mal bedankten, in der Halle zurück.


Hardcore-Metal aus Deutschland: Caliban

Caliban - Köln 2004
Das Licht ging an und die Musik aus den Boxen war auch wieder zu hören, jetzt hüpften die Roadies schnell auf die Bühne und preparierten die Stage für den Main-Opener Caliban. Zwei große Aufsteller, auf denen das Cover ihrer aktuellen CD „The Opposite From Within“ zu sehen war, wurden auf die Bühne gestellt. Und die Instrumente bereitgestellt. Dann ging das Licht wieder aus und ein Intro wurde eingespielt. Nacheinander, zuletzt Sänger Andy Dörner, betraten die Jungs die Bühne. Und dann ging´s auch gleich los mit der aktuellen Single „The Beloved And The Hatred“. Die Fans in den ersten Reihen rockten direkt mit und nach dem Song forderte Frontmann Dörner: „Zerstört das Haus!!!“ Und diese Forderung sollte auch umgesetzt werden, so gaben die Jungs gleich ihr Bestes und spielten unter anderem noch mehr Songs der aktuellen Platte, wie zum Beispiel „I´ve Sold Myself“. Zwischen den Songs nahmen Caliban immer wieder den Kontakt zu ihrem Publikum auf und veranstalteten mit ihren Fans die üblichen „Spielchen“. Einmal die altbekannte „Wall Of Death“ und die obligatorischen Circle Pits. Außerdem bedankten auch sie sich für den Zuspruch der Fans und wollten, dass alle im Saal noch mal richtig Krach für God Forbid und die Headliner Machine Head machen, und das war wohl auch die leichteste Übung für alle Anwesenden. Und als der Fünfer schon eine halbe Stunde ordentlich ihre Hardcore-Metal-Songs auf die Menge losgelassen hatte, hatten sie noch eine besondere Überraschung für ihre Fans, die jetzt schon vom Pogen völlig verschwitzt waren. So erklärte Andy, dass man eigentlich geplant hatte, zu ihrer Release-Party in Bochum die CD für 10 Euro 99 anzubieten. Dies war aber nicht gelungen und so entschuldigten sie sich nun indem sie zwei Skateboarddecks mit Caliban-Aufdruck in die Menge warfen und die CD am heutigen Tag für diesen Cheapo-Preis anboten. Natürlich freute das die Fans sehr! Danach gaben die Jungs aus dem Ruhrpott noch mal alles und auch die Fans sangen die Songs begeistert mit. Um kurz nach halb zehn war dann aber auch die Spielzeit von Caliban vorbei und Andy, Patrick, Marc, Denis und Marco verließen die Bühne.


Machine Head - Köln 2004
Die Headliner: Machine Head

Fast eine halbe Stunde mussten die Fans warten, während die fleißigen Roadies die Bühnen-Deko und die Instrumente zurechtgestellt hatten. Aber dann erlosch um 22 Uhr das Licht erneut und die Rufe nach „Machine Fucking Head“! wurden immer lauter. Zusätzlich setzte die Nebelmaschine ein und unterstützte so die unheimliche Atmosphäre, die auch durch das Intro herbeigeführt wurde. Dann betraten Robert, Adam, Phil und Dave die Bühne unter begeistertem Gegröhle des Publikums. Es folgte ein Gruß von Robb an die Menge und nun legten sie gleich mit „Imperium“ los. Jetzt gab es kein Halten mehr im Publikum. Und diese Hochstimmung hielt sich dann auch für die folgenden anderthalb Stunden. Es wurde gepogt, gerockt und die Crowdsurfer flogen nur so über die Hände und Köpfe der Fans. Und auch hier nahm Frontmann Robert immer wieder gerne und begeistert Kontakt zu den Fans auf und auch er bedankte sich bei ihnen und kommentierte die Rufe einiger Fans wie folgt: „Yes, we´re Machine Head, but some people prefer to call us Machine Fucking Head!“ Darauf folgte ein noch begeistertes Geschreie aus den ersten Reihen. Und weiter ging´s mit Songs des aktuellen Hammer-Albums „Through The Ashes Of Empires“, aber natürlich wurden auch die alten Platten wie „Burn My Eyes“ nicht vergessen. Die Halle bebte! Am Ende ihres Gigs gaben die Jungs auch dieses Mal dem Publikum die Chance sich einen Cover-Song auszusuchen, den die Band dann spielte. Die Wahl fiel dann (natürlich) mal wieder auf Sepultura´s „Territory“. Um kurz nach halb zwölf hieß es aber dann leider auch bei Machine Head „Time to say goodbye!“ Und ein grandioser Abend fand sein Ende.
Autor: Vera Bunk