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zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
Maxeen & Vanilla Sky - 12. Februar 2004 - Köln
Eine Handvoll Sonnenschein im Kölner Underground – Maxeen aus Kalifornien und Vanilla Sky bezauberten mit goldigen Klängen

Donnerstag, 12.02.2004, gegen 20 Uhr öffneten sich die Pforten des Kölner Undergrounds für die Besucher. Heute erwartete das junge interessierte Publikum etwas ganz Besonderes: Maxeen, der Geheimtipp aus Long Beach, Kalifornien, hatte geladen.
Die drei smarten Jungs sind wohl das, was man als einen Glücksgriff im Musikbiz bezeichnen würde. Gerade einmal knapp anderthalb Jahre Bandgeschichte liegen hinter ihnen und schon haben sie es geschafft! In Amerika wurden Maxeen bereits wenige Monate nach ihrer Bandgründung von Bad Religion auf einige Support-Konzerte eingeladen. Außerdem tourten Jay Skowronek (Schlagzeug), Shannon McMurray (Gitarre) und Tom Bailey (Gesang, Bass) den Rest des Jahres 2003 im Rahmen der begehrten Vans Warped Tour durch halb Amerika. Auch der deutschen Musikpresse blieben Maxeen nicht unbekannt und so mauserte sich ihr selbstbetiteltes Debütalbum (VÖ 25.11.2003) bereits Ende letzten Jahres zum Geheimtipp. Nach zwei ausgiebigen US-Touren mit Yellowcard und The Slackers durften sich endlich auch die deutschen Fans auf Maxeen freuen. Denn Eastpak´s Pro Punkrocker Tour macht´s möglich und holte die Jungs für eine fast zweimonatige Tour nach Europa und auch in Deutschland wurde Halt gemacht.
Und da sind wir auch wieder am Anfang – im Underground, heute war allerdings ihr letzter Gig der Tour.

Die Vorband – Vanilla Sky

Als Vorband begleiteten Vanilla Sky aus Rom die Tour und auch an diesem Abend ließen es die vier jungen Gigolos so richtig krachen. Als sie gegen fast genau um 21 Uhr auf die Bühne traten, dauerte es nicht lang und eine richtige Party war im Gange. Und man untertreibt wohl keinsten Falls, wenn man behauptet, dass Luketto, Cisco, Vinx und Brian sehr wohl wissen, wie man das Haus rockt! In klassischer No Use For A Name- oder Lagwagon- Manier hüpfen, pogen und tanzen sie über die Bühne – auch wenn diese auch noch so klein ist – und hauen dazu heftigst in die Saiten bzw. auf die Pauke. Und ihrem erfrischenden, melodischen Pop-Punk kann sich auch keiner entziehen. Diese eigentlich meist von den kalifornischen Skate-Punk Bands geprägte Musikrichtung erfährt hier eine neue Blütezeit. Eine bedeutende Neuerung, mit der Vanilla Sky glänzt, sind die vierstimmigen Refrains, das hört man sonst nicht so oft und vor allem wohl auch nicht in solch einer Perfektion, wie sie die vier Italiener an den Tag legen.
Erste Erfahrungen auf deutschen Bühnen konnten Vanilla Sky bereits vergangenes Jahr bei ein paar Shows mit The Break und Forty Winks sammeln, auch im Programm des ersten 11 pm Festivals in Hamburg brachten sie mehr als 600 begeisterte Fans zum Ausrasten.
Ins Underground brachte das Quartett ihr Debütalbum „Waiting For Something“ mit und zog das Publikum in ihren Bann. Ca. 45 Minuten nutzen die Jungs, um wirklich alle im Saal zum Schwitzen zu bringen. Zwischendurch suchten sie auch immer wieder den Kontakt zum Publikum und bewarfen sich gegenseitig mit ihren Handtüchern. Eine richtige Party halt.

Der Headliner – Maxeen

Nach einer viertel Stunde, die zum Umbau auf der Bühne genutzt wurde, betraten dann Shannon, Tom und Jay die Bretter, die die Welt bedeuten. Sichtlich gut gelaunt griffen sie ihre Instrumente und schon ging´s los. Bereits zu Beginn verzauberten sie ihre Fans mit Liedern wie „Please“, „Soleil“ oder „Love Goes a Long Way“. Und auch von Anfang an bestand gar kein Zweifel daran; hier steht eine Band vor uns, von der wir noch so einiges hören und sehen werden. Wenn man hört, wie kraftvoll und gleichzeitig melodisch Shannon die Gitarre im Einklang mit Tom´s Bass spielt, so dass wunderschöne Melodien entstehen, nur noch unterstützt von Jay´s rhythmischen – aber unaufdringlichen – Schlagzeug und Tom´s ausdruckstarker Stimme, spätestens dann ist klar, dass Maxeen sich zu Recht eine eigene Nische im Bereich des emotionalen Rocks erobern konnten. Punkwave – wie Shannon ihre Stilrichtung treffend betitelt – ist ihr Ding, und sie brauchen auch keine Vergleiche mit den ganz großen, wie Sting, U2 oder den Pixies zu scheuen.
Innerhalb einer Stunde bescherten sie dem freudigen Publikum fast alle ihre Albumsongs. „Strangers“ und „Good Enough“ bildeten – nach einer Zugabe – die Schlusslichter ihrer eindrucksvollen Darbietung.
Alles in allem war es ein Abend voller sonniger Höhepunkte und außerdem sollte man den Jungs – egal ob von Maxeen oder Vanilla Sky – zugute halten, dass sie intensiv die Nähe zu ihren Fans suchen. Nach den Auftritten standen alle Bandmitglieder noch am Verkaufsstand und unterhielten sich vergnügt mit allen – immer noch verstrahlten – Fans und gaben gerne Autogramme.
Wer jetzt neugierig geworden ist, der sollte Augen und Ohren offen halten, denn Maxeen werden wahrscheinlich schon im Juni 2004 wieder für eine Tour nach Deutschland zurückkommen.


Außerdem standen uns Jay und Shannon vor ihrem Auftritt noch Rede und Antwort. Das ganze Interview findet ihr hier.


Weiter Infos über Maxeen findet ihr auf ihrer offiziellen Homepage www.maxeen.com

Weiter Infos über Vanilla Sky findet ihr auf ihrer offiziellen Homepage www.vanillaskyrock.com

oder auf www.siedeonedummy.de

und www.sideonedummy.com

Text: vb
Fotos: KoNs
Autor: wastin!com