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Wastin!com presents Alternate Eve
Pixies – 'Acoustic & Electric Live'
KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
Dick & Doof – 'In Oxford' Pinksnotred - 'Remedy' Donots – 'The Long Way Home' 'Inspector Barnaby - Volume 7'
Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
My Chemical Romance – 15. November 2005 – Köln Live Music Hall
Am Dienstag Abend luden die MTV-Rocker von My Chemical Romance in die Live Music Hall ein, denn sie machten im Rahmen ihrer Tour einen Abstecher nach Köln und hatten Drive By und Every Time I Die im Gepäck. Letztere Band ist dem Kölner Publikum kein unbeschriebenes Blatt, Publikumsmagnet an diesem Abend sollte jedoch ganz deutlich My Chemical Romance sein, was zwei Tatsachen deutlich unterstrichen: Das Konzert war frühzeitig ausverkauft und bereits drei Stunden vor Einlass tummelte sich bei klirrender Kälte eine Horde junger Mädels in Reih’ und Glied um einen der berüchtigten Plätze in den ersten Reihen zu erhaschen. Das sollte nicht jedem gelingen, wie sich später beim Einlass zeigte.

My Chemical Romance – 15. November 2005 – Köln Live Music HallDrive By – New Jerseys Antwort auf Billy Talent

Um Punkt 20 Uhr gingen die Lichter in der bereits gut gefüllten Live Music Hall aus, kurz wurde es still, dann ertönten auch schon die ersten rockigen Gitarrenklänge.
Drive By betraten die Bühne um das Publikum auf das ihnen Bevorstehende vorzubereiten. Hatte man im Internet doch zuvor das ein oder andere eher negative Statement zu der Liveperformance dieser Band gelesen, so wurde man bei den Jungs aus New Jersey schließlich eines Besseren belehrt. Die Band startete mit zwei Uptempo-Nummern und glänzte von Beginn an durch die gut miteinander harmonierenden Gesänge von Frontmann und Gitarrist. Die Reaktionen des Publikums fielen vom ersten gespielten Ton an positiv aus, hinter den ersten fünf fest verankerten Reihen MCR-Fans wurde schon kräftig getanzt, es wurde stark applaudiert, man konnte einfach erkennen, dass die Band sich Mühe gab, um das Publikum zu unterhalten. Nahtlose Songübergänge sorgten dafür, dass es keine Sekunde langweilig wurde. Schließlich wunderte sich der ein oder andere nach exakt 30 Minuten Spielzeit, als sich Drive By mit einem lauten „Goodbye!!“ von der Bühne in Richtung Backstage verabschiedeten. Man würde sagen eine gelungene Vorstellung der tätowierten Herren, eine richtig gute Openerband, hat man doch schon einige Male viel schlechtere gesehen.


My Chemical Romance – 15. November 2005 – Köln Live Music HallEvery Time I Die – Hot Damn!

Langsam wurde es so richtig warm und um 20 Uhr 50 Uhr stürmten Every Time I Die auf die Bühne, die ihre neue Platte im Gepäck hatten. Von der ersten Sekunde an hieß es: schwingende Gitarren, umherspringende und posierende Musiker, harte und drückende Drumbeats eines spektakulär agierenden Schlagzeugers und ein charismatischer Frontmann, der es versteht eine Hütte zum Kochen zu bringen. Ein Höhepunkt des Auftritts der Combo aus Buffalo war neben dem Geburtstag des Gitarristen Jordan Buckley das Erscheinen von My Chemical Romance-Frontmann Gerard Way auf der Bühne, der beim dritten Song des ETID-Sets 'Kill The Music' gastierte und dem Knaller der neuen Scheibe 'Gutter Phenomenon' mit seiner Stimme den letzten noch möglichen Funken an Ausdruck verlieh. Das Publikum war nun nicht mehr zu stoppen, die Aufforderung zum Crowdsurfen wurde von den Zuschauern kompromisslos aufgenommen und umgesetzt. Die Masse, animiert durch die Bühnenaction und die absolute Hingabe dieser Band, Bassist Chris Byrnes schrie alle Texte für sich mit, konnte gar nicht anders und war gezwungen ordentlich mitzumoshen zu brandneuen Songs wie 'Bored Stiff', 'Easy Tiger', 'The New Black' und letzten Endes 'Champing At The Bit'. Welches live jedoch ohne die Gastvocals von Glassjaw-Sänger Daryl Palumbo, dessen phänomenale Stimem den Track auf CD ziert, dargeboten wurde. Phänomenal an diesem Abend war allerdings der gesamte Auftritt von Every Time I Die. Diese Band hat bewiesen, dass mit ihr zu rechnen ist, so versprach man dem Publikum im Frühjahr wiederzukommen. Mit gehobenen Fäusten und einer gehörigen Portion Krach verabschiedeten sich Frontmann Keith Buckley und der Rest seiner Band um 21 Uhr 18.
Kaum auf der Bühne, war die Band auch wieder von dieser verschwunden. Eigenartig, aber eindeutiges Indiz für einen sagenhaften Auftritt. Website Every Time I Die

My Chemical Romance – 15. November 2005 – Köln Live Music HallMy Chemical Romance – Der Bandname garantiert eine Mädelquote von mindestens 90 Prozent!

Um 21 Uhr 47 war es dann schließlich soweit: Das Intro von My Chemical Romance erklang und unter kreischendem und tosendem Beifall wurden die Headliner des Abends empfangen. Herzlichst begrüßten MCR das doch recht jung ausgefallene Publikum mit dem Ohrwurmknaller 'Thank You For The Venom', bei den Fans gab es kein Halten mehr. Sänger Gerard Way wusste mit dem Publikum umzugehen und machte dieses zu einem Bestandteil der Rockshow, indem er Chöre vorsang und die Besucher diese mehrfach nachsingen ließ. Die gesamte Band bestach durch ihre Spielfreude, auf jedem Teil der Bühne passierte etwas, so dass man oft nicht wusste welchen der schräg gekleideten Musiker man nun fokussieren sollte. Mit den Chören des Publikums, begleitet durch einen lockeren Rhythmus des Drummers Bob Bryar, ging man über in den nächsten Song namens 'Helena', der immens bejubelt wurde. „So long and good night“ sangen also die weiblichen Stimmen in der Live Music Hall und überdeckten stellenweise sogar den eigentlichen Frontgesang. Ein Riesenapplaus folgte dem anderen, ein vielleicht etwas übereuphorisches Publikum. Nach Ausklingen des Schlussakkordes kommt Way’s Aufforderung vorsichtig miteinander umzugehen bei den Zuschauern, oder sollte man besser Zuschauerrinnen sagen, an und mit folgenden Worten kündigte er den nächsten Song 'Our Lady Of Sorrows' an: „Let’s start a circlepit motherfuckers!“ Es war doch eher letzteres beim Hörer hängengeblieben! Zwischen den Songs wurden immer wieder Pommesgabeln bzw. „Metalfingers“ in die Luft gestreckt. Bevor man 'The Ghost Of You' anstimmte, wurde für die beiden Supportbands applaudiert – ein allemal sehr verdienter Applaus.
Überraschend wurde Tom von Drive By auf die Bühne gebeten, dieser hatte auch Geburtstag, was gefeiert werden sollte: Ein Ständchen wurde erbeten. Das willige Publikum dieses Abends hätte auch Purzelbäume geschlagen, wenn es dazu aufgefordert worden wäre. Um 22 Uhr 36 ertönten wieder ruhigere Klänge, aber ruhig währte an diesem Abend ohnehin nie besonders lang, so setzte es 'Hang ´Em High' um die Ohren und im Anschluss tönte eine neue Nummer aus den dicken PA-Boxentürmen, deren Melodie nicht nur geringfügig an Wham!’s Klassiker 'Last Christmas' erinnerte. Wurde an dieser Stelle etwa bewusst abgekupfert??
Zu guter Letzt feierten die Kids die Band gnadenlos durch wildes Tanzen ab, so dass die Truppe sich nach 'You Know What They Do To Guys Like Us In Prison' um 22 Uhr 45 Küsschen ins Publikum werfend von der Bühne zurückzog.
Die Zugaberufe, nein, Zugabeschreie, ließen erwartungsgemäß nicht auf sich warten. Also stieg Drummer Bob noch mal auf den knapp 2 Meter angehobenen Drumriser hoch, um den MTV-Hit 'I’m Not Okay (I Promise)' anzuzählen: Die Hütte brennt, alles springt, alles singt, was gibt es schöneres für eine Band. Um 22 Uhr 50 dann letztendlich der Abgang. Nach mehreren Stunden --------------
Autor: Patrick Portnicki