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Wastin!com presents Alternate Eve
Pixies – 'Acoustic & Electric Live'
KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
Dick & Doof – 'In Oxford' Pinksnotred - 'Remedy' Donots – 'The Long Way Home' 'Inspector Barnaby - Volume 7'
Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
The Gaslight Anthem, The Escape Artist, Whisk?! - 27. Juni 2008, Köln - FZW
Keine Frage: der Großteil der Leute, die sich am 27. Juni 2008 gegen 20 Uhr vor dem Freizeitzentrum West in Dortmund versammelten, war wegen des Headliners hier. Schon nicht schlecht, was sich The Gaslight Anthem aus New Jersey in der kurzen Zeit nach Erscheinen des ersten Albums im letzten Jahr für eine Anhängerschaft erspielt haben. Inwiefern nun die Vorbands des Abends von dem Status der neuen Senkrechtstarter des Indie-Punk-Zirkus profitierten, könnt ihr hier lesen!

Whisk?! - Von Rock am Ring ins Freizeitzentrum

The Gaslight Anthem - 27. Juni 2008 - Dortmund - FZW Kaum zu glauben, aber wahr: die einzige Band an diesem Abend, die schon mal beim Festival-Giganten Rock am Ring auftreten durfte, musste sich mit dem Opening-Slot zufrieden geben. Dass besagter Auftritt gewonnen war, soll mal Nebensache bleiben. Dennoch schienen von diesem Erlebnis der fünf Grevenbroicher nur die wenigsten Anwesenden gewusst zu haben. Dementsprechend hielt sich das Publikum auch noch zurück und stand in gewohntem Halbkreis um die Bühne herum. Davon ließen sich die Jungs um Sänger Benjamin Mirtschin allerdings herzlich wenig beeindrucken und pfefferten dem eher schüchternen Publikum dann eine gute halbe Stunde lang ihre Version von Punk mit leichten Post- und Emocore-Anleihen um die Ohren. Songs wie 'New Name To Call You' stecken voller Energie und die sympathischen Ansagen machten diese Jungs zu einem gelungenen Opener, wenn er auch rein musikalisch nicht so ganz ins Gesamtkonzept passen wollte.
Am 5. Juli dieses Jahres erscheint übrigens eine sechs-Song-EP der Jungs auf dem Label Öttemusic. Da darf man gespannt sein, was da noch so kommt.
Whisk?!: Website / MySpace


The Escape Artist – ...formerly known as My Favourite Chord

The Gaslight Anthem - 27. Juni 2008 - Dortmund - FZW Nach einer guten halben Stunde Umbaupause trat dann Aufheizer Nummer zwei auf den Plan. Manchen sind The Escape Artist vielleicht noch besser bekannt als My Favourite Chord. Doch nach Wechseln im Line-Up (Bassist und Drummer wurden ausgetauscht) entschied man sich noch einmal neu anzufangen. Neuer Name, neue Energie, neue Ziele, selber Ehrgeiz. Das wollte man jetzt mit dem zweiten Auftritt unter neuem Namen auch dem Publikum beweisen. Das klappte dann auch richtig gut und sowohl der neue Drummer Marc als auch der Neuzugang am Bass, Martin, haben sich augenscheinlich gut in das Bandgefüge integrieren können. Der melodische Punkrock der fünf Dortmunder kam beim Publikum, das sich langsam vermehrt zu haben schien, auch richtig gut an. Nur der obligatorische Halbkreis vor der Bühne wollte nicht weichen. Zumindest nicht so lange bis Sänger Torben bemerkte, dass draußen noch eine gewaltige Menschenschlange stünde und diese ja erst reinkommen könne, würde man sich doch bitte bis direkt vor die Bühne vor bewegen. Gesagt getan und plötzlich schien das Eis auch gebrochen. Die Jungs lieferten auf der Bühne eine halbe Stunde eine High-Energy Show ab, die vom Publikum auch mit gebührendem Applaus honoriert wurde.
Bleibt abzuwarten was nach dem gelungenen Neustart des äußerst sympathischen Fünfers noch so auf uns zu kommt. Ein guter Anfang ist zumindest gemacht.
The Escape Artist: Website / MySpace


The Gaslight Anthem – Blues Brothers Reloaded

The Gaslight Anthem - 27. Juni 2008 - Dortmund - FZW Kurz nach 22 Uhr war es dann endlich soweit. Der Headliner um einen ausgesprochen gut aufgelegten Sänger Brian Fallon betrat die Bühne des FZW. The Gaslight Anthem machten keine Kompromisse und legten sofort los. Es folgten Songs wie 'We Came To Dance', 'Boomboxes And Dictionaries' oder 'Angry Johnny And The Radio'. Und alles, was mit dem ersten Akkord des Auftritts begann, kann man eigentlich kaum in Worte fassen. Es schien, als wäre bei jedem Anwesenden nun auch der letzte Knoten geplatzt. Niemanden hielt es mehr still. Fäuste wurden in die Lüfte gerissen und es wurde lauthals mitgegrölt. Dabei spielte es keine Rolle, ob es Songs, wie oben genannt, vom ersten Album 'Sink Or Swim' waren, die gespielt wurden, oder Lieder wie 'Say I Won't (Recognize)' oder von der aktuellen EP 'Senor And The Queen'. Sogar bei Songs des erst im Herbst erscheinenden Albums 'The '59 Sound' war die Stimmung super. Egal welchen Song die Band anspielte, sofort wurde gegrölt und gefeiert. Keine Frage, dass da die Stagediver nicht mehr lange auf sich warten ließen. Über allem schwebte dann diese unnachahmliche Reibeisenstimme Brian Fallons, der sich live noch besser anhört als auf Platte.
Dass die vier Jungs aus Jersey einfach den Soul im Blut haben, bewiesen sie, als sie vor ihrem Song 'I'Da Called You Woody, Joe' den Ben E. King Gassenhauer 'Stand by Me' anspielten.
Lange Ansagen wurden nicht gemacht. Hier ging es um die Sache, die uns alle verbindet: Spaß und einfach eine gute Zeit haben. Trotz der Wortkargheit kamen die Jungs äußerst sympathisch rüber, nicht zuletzt durch Ryan Reynolds look-a-like und Dauergrinser Brian Fallon.
Als The Gaslight Anthem nach gut einer Stunde die Bühne verließen ohne ein richtiges Schlusswort abgeliefert zu haben, wurde klar, dass Gitarrist und Sänger Brian, Bassist Alex Levine, Gitarrist Alex Rosamilia und Drummer Benny Horowitz noch einmal wiederkommen würden. Als dann aber erstmal nur Brian wieder auf die Bühne trat, gab es erst einmal ratlose Gesichter, die sich dann aber schnell in gerührte umwandelten, als er den Bruce Springsteen Song 'I'm On Fire' allein auf seiner Gitarre spielte. Gänsehautstimmung pur. Kurz darauf war aber wieder die komplette Band on board und brachte das Publikum abschließend nochmal richtig ins Schwitzen, bis dann etwa 15 Minuten später mit 'Say I Won't (Recognize)' der letzte Songs des Abends gespielt wurde und Fallon in überaus gutem Deutsch den Anwesenden ein „Kommt gut nach Hause!” mit auf den Weg gab. Daneben gab er noch das Versprechen beim nächsten Gig dann zwei Sätze Deutsch sprechen zu können. Wollen wir´s hoffen. Nicht unbedingt, dass Brian mehr Deutsch lernt, aber, dass The Gaslight Anthem uns bald wieder beehren werden.
The Gaslight Anthem: Website / MySpace

Abschließend bleibt zu sagen, dass dieser Abend ein Fest war, an dem The Gaslight Anthem sicherlich den Löwenanteil zu verbuchen hatten. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass diese Jungs bei über 200 Konzerten im Jahr einen klaren Professionalitäts-Vorteil hatten. Dennoch wirkte der Auftritt in keiner Sekunde durchdacht oder berechnend. Man kaufte ihnen zu 100% die Leidenschaft ab, mit der sie den Gig bestritten. Dieser Funke sprang als logische Konsequenz dann auch ab Songs eins auf´s Publikum über. Man kann jedem, dem sich die Möglichkeit bietet, sich The Gaslight Anthem einmal live anzusehen, nur ans Herz legen dieses auch unbedingt zu tun.
Leider bleibt für Whisk?! und auch für The Escape Artist der kleine Wermutstropfen, dass sich nach dieser Glanzvorstellung des Headliners wohl kaum noch einer an sie erinnern wird, was letzten Endes wirklich schade ist, da auch diese Bands eine wirklich gute Show auf´s Parkett gelegt haben.


Mehr Info:
Freizeitzentrum West, Dortmund: Website
Autor: Daniel Schnaithmann