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Wastin!com presents Alternate Eve
Pixies – 'Acoustic & Electric Live'
KoRn - KoRn III - 'Remember who you are'
Der Preis des Verbrechens' Volume 1
Skafield – 'Memories in Melodies''
Dick & Doof – 'In Oxford' Pinksnotred - 'Remedy' Donots – 'The Long Way Home' 'Inspector Barnaby - Volume 7'
Dick &  Doof – 'Dick & Doof sprechen Deutsch: Spuk um Mitternacht'
KISS – 'KISSOLOGY Vol. 3 1992-2000'
'THIS IS SPINAL TAP - 25th Anniversary Edition'
'Tyson – Der Mann. Der Mythos. Die Wahrheit.'
 84 Day Syndrome vs. Gluefactory - 'Antonio Villaraigosa Golden Expressway'
Rockwell – 'Hope & Anchor' Tony Ashton & Friends Live At Abbey Road - 'Endangered Species' Grace.Will.Fall- 'Second Album'
Jack Slaughter – Tochter des Lichts – 'Im Haus des Todes' (11)
Jack Slaughter – Tochter des Lichts - 'Werwolf im Schafspelz' (10)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus II' (8)
Mark Brandis – 'Vorstoss zum Uranus I' (7)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Die Wurzel des Bösen' (9)
Dorian Hunter Dämonen-Killer – 'Im Labyrinth des Todes' (9)
'Die drei ??? und der seltsame Wecker' - LIVE
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Das Heer der Finsternis' (8)
Jack Slaughter Tochter des Lichts – 'Dr. Jekyll & Mrs. Hyde' (7)
Geisterjäger John Sinclair – 'Ein schwarzer Tag in meinem Leben' (54)
Alternate Eve
Die RadioShow auf Antenne AC
zum Mag! Aber gerade gönnt sich 'Alternate Eve' eine verdiente Pause! Den nächsten Sendetermin erfahrt ihr demnächst an dieser Stelle!
With Full Force Festival-Special 2004 - Tag 1
Der Vorabend der „Schlacht“

Donnerstagabend, 01. Juli 2004. Das Gelände auf dem das diesjährige With Full Force Festival stattfinden soll, ist bereits für die Besucher geöffnet. Jedenfalls die riesige Campingwiese, die direkt an den WFF 2004großen Platz mit den Verkaufsständen und der Mainstage sowie der Tentstage angrenzt. Viele Festivalbegeisterte haben heute schon den Weg zum Flugplatz Roitzschjora in Löbnitz bei Leipzig gefunden, um sich die besten Zeltplätze gleich in der Nähe zum Eingang ins Festivalgelände zu sichern. Am Abend erstreckt sich bereits ein Meer von Iglu-, Armee- und Ein-Mann-Zelten über einen Großteil des Campingplatzes. Bis jetzt spielt das Wetter auch mit, es ist trocken. Nach getaner Arbeit, dem Zeltaufbauen, wird sich jetzt erstmal an einem der Getränkeständen ein Bierchen gegönnt. Das große Disco-Zelt ist auch schon offen und lädt mit Klassikern, wie Green Day´s „Basket Case“ oder Offspring´s „Self Esteem“ zum Moshen ein. Eins steht jetzt schon fest: Das Festival-Wochenende verspricht großartig zu werden!

Tag 1- Freitag, 02. Juli 2004. Der Abend war lang, also klettern die Meisten etwas verkatert an diesem Morgen aus ihren Zelten, wenn sie es denn überhaupt dorthin geschafft haben.

Tape eröffnet die Mainstage

Aber keine Müdigkeit vorschützen, denn das Line-Up lockt mit dem ersten Highlight, denn um 13 Uhr eröffnet Tape die Mainstage. Ob aber nun die Musik oder der kurze Rock von Sängerin Dacia Bridges der eigentliche Höhepunkt ihres Auftritts war, liegt wohl im Auge des Betrachters.


WFF 2004E.Town Concrete rocken die Tentstage

Ab 14 Uhr startet auch in der Tentstage der Hardbowl, das bedeutet harte, handgemachte, gute Musik. Hier machen Sidekick und Maroon den Auftakt, bevor die 4 Jungs von E.Town Concrete die Bühne entern. Frontmann Anthony Martini gönnt dem Publikum keine Auszeit und legt direkt los. Eric DeNault am Bass, Gitarrist David Mondragon, Anthony und Schlagzeuger Theodore Panagopoulos mixen Hip Hop und Metal in einer sehr eigenen Mischung, die einen echt umhaut und dabei noch richtig groovt. Kein Wunder also, dass unter anderen Jamey Jasta, Frontmann von Hatebreed, Christian Machado von Ill Nino oder Anthrax-Drummer Charlie Benante zu der Fanschar der Combo aus Elizabeth, New Jersey, zählen. Und auch bei ihrem Auftritt beim WFF, dem letzten Gig ihrer Europa-Tournee, zeigten die Jungs, was sie draufhaben. Da rockte sogar der Mann hinterm Mischpult mit. Sie spielten neben zahlreichen Stücken aus ihrem aktuellen Album „The Renaissance“ auch ältere Stücke sowie den Song „Battle Lines“, der auf dem Album zusammen mit Jamey und Christian zu hören ist. Wenn ihr neugierig auf die Jungs geworden seid, dann lest auch das Interview mit Fronter Anthony, das hier bald online sein wird. Oder werft einen Blick auf die Internetpräsenz der „Metal-Hopper“:
Und während nach E.Town Concrete Misconduct das Mikro in die Hand nahmen, gab´s derweil auf der Mainstage The Real McKenzies, Soilwork, Death Angle und The Exploited zu sehen. Letztere waren auch schon heiß erwartet, in der Abendsonne warteten zahlreiche Fans sehnsüchtig auf den Auftritt von Wattie Buchanan und Co. Und die Schotten kamen und enttäuschten ihre Fanschar nicht. Kraftvoll und bester Laune rockten sie in bester Punkmanie die Bühne.

Punk-Rock aus Ibbenbühren – The Donots
Beim Hardbowl kündigte sich um 20 Uhr 10 ein nächstes Highlight an, unsere Lieblings-Punks aus Ibbtown, die Donots, standen in den Startlöchern. Das Zelt war brechend voll als Ingo, Guido, Jan-Dirk, Alex und Eike die Stage betraten und es ging sofort ab wie die Sau. Nach 10 Jahren Bandbestehen, das die Combo heuer feiert, haben die Jungs definitiv noch keinen Staub angesetzt. Keiner der 5 stand länger als 5 Sekunden an einem Platz still – ausgenommen Eike, der muss ja auch schließlich drummen. Und Ingo ließ es sich auch diesmal die Gelegenheit für ein Bad in der Menge nicht nehmen. Und während auf der Mainstage Life Of Agony mit Frontmann Keith Caputo, mit Drei-Tage-Bart, fetter Sonnenbrille und in einer äußerst abgewetzten Jeanshose, ihre Fans beglückten, tauschten die Donots nach fast einer Stunde mit den Beatsteaks das Mikro. Und auch die Berliner wurden euphorisch gefeiert und sie brachten das Zelt mit ihren aktuellen Hits „I don´t care as long as you sing“ und „Hand in Hand“ zum Beben.




The Rise Of Brutality – Hatebreed auf der Mainstage

Für die Freunde der etwas härteren Gangart war dann das Line-Up auf der Mainstage am Abend sehr interessant. Dort knüppelten die 4 Jungs von Hatebreed ab 22 Uhr los. Frontshouter Jamey Jasta, Gitarrist Sean Martin, Drummer Matt Byrne und Bassist Chris Beatty zeigten sich an diesem kühlen Abend ebenfalls in bester Stimmung. Trotz vorangegangener Tour durch unsere Landen fand sich von Müdigkeit bei den Jungs aus New Haven, Connecticut, keine Spur. Und die Masse vor der Mainstage dankte es ihnen mit lautem Applaus und einem großangelegtem Mosh-Pit. Seit 10 Jahren mischen Hatebreed jetzt in der Hardcore-Szene mit und legten mit ihrem aktuellen, mittlerweile vierten Album „The Rise Of Brutality“ wieder einen Kracher vor, aus dem sie auch zahlreiche Songs, wie „This Is Now“ oder „Live For This“ spielten. Aber auch ältere Songs, wie „Empty Promises“ zählten zu ihrem Set. Kurz vor ihrem Gig trafen wir Gitarrist Sean Martin noch zum Gespräch und wenn ihr wissen wollt, was er über Festivals, Präsidentschaftswahlen oder Musiktrends denkt, dann checkt in den nächsten Tagen einfach Wastin!com, dann gibt´s nämlich das ganze Interview zu lesen.

Warten auf Slipknot

Gegen kurz nach Elf verließ das Quartett dann die Bühne. Und es war Zeit zum Umbau. Um halb Zwölf sollte der heutige Headliner, Slipknot, die Bühne betreten, aber davor musste noch einiges umgeräumt werden. Eine riesige Flagge wurde an der hinteren Wand der Stage aufgehängt. Und dann begann das zermürbende Warten. Mittlerweile war der Platz vor der Bühne gerammelt voll mit Fans doch der Headliner ließ sich Zeit. Und während die Fotographen und das Filmteam im Pressegraben ihre Plätze einnahmen, wurden dann doch viele der Slipknot-Anhänger sauer. Schon über eine halbe Stunde war verstrichen und aus den Boxen drangen immer noch die Klänge der aktuellen System Of A Down-Platte Toxicity. Jetzt warfen die ersten auch schon mit ihren halbleeren Bierbechern Richtung Bühne und vereinzelt wurden Buh-Rufe laut. Doch die Menschen, die die Becher trafen, konnten auch nichts für die Verspätung der Band. Erst gegen 20 nach Zwölf, mit fast einer Stunde Verspätung, sprangen Corey und Co. nach ihrem obligatorischem Intro „742617000027“ auf die Bretter. Wir hätten euch an dieser Stelle auch gerne mit besseren und vor allem mit mehr Slipknot Pics versorgt, aber leider wurde mehr als die Hälfte der WFF 2004Fotographen aus dem Pressegraben verbannt, nachdem bekannt wurde, dass das etwas eigensinnige Management der Band nur an „ausgewählte“ Pressevertreter, wie die Bildzeitung Fotoerlaubnisse vergeben hatte. Na ja...Starallüren halt. Jedenfalls waren die Fans dann doch sehr begeistert von der Darbietung der 9 Maskenmänner aus Demoines. Corey entschuldigte sich beim Publikum noch für ihre Verspätung und dann sprangen sie auch schon in alter Tradition in ihren Masken über die Bühne, attackierten sich gegenseitig und gaben dabei eine runde Mischung aus ihren drei Alben zum Besten. Mit dabei unter anderen „Duality“, „Wait and Bleed“, „Iowa“, „Surfacing“ sowie „Spit It Out“, „ und als Zugabe gab´s dann nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit noch „(SIC)“.

Die knüppelharte Knüppelnacht

Um viertel vor eins hatte sich währenddessen bereits in der Tentstage eine nicht gerade kleine Menge von Menschen versammelt, die dem Auftritt von Disbelief entgegen fieberten. Und die Combo betrat pünktlichst die Stage und dann war Mattenschwingen angesagt und die Knüppelnacht war somit eingeläutet. Bis kurz nach 5 Uhr morgens gröhlten im Zelt noch Bands wie Malevolent Creation, Benediction, Naglfar und Mayhem, während auf der Hauptbühne schon längst Schicht im Schacht war. Aber auch im Disco-Zelt war bis in die Morgenstunden noch einiges los und auch in und um die einzelnen Zelte der Besucher wurde noch kräftig weitergefeiert.
Autor: Vera Bunk